Der Killerclown - DVD

DVD Start: 01.03.2018
FSK: ab 18 - Laufzeit: 77 min

Der Killerclown DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Die junge Studentin Emma hat Coulrophobie, also eine krankhafte Angst vor Clowns. Da könnte es kaum schlimmer kommen, als ausgerechnet sie in ihren Träumen von einem fiesen Clown heimgesucht wird. Doch nicht genug damit. Plötzlich taucht der Clown auch im wahren Leben auf. Er verfolgt und terrorisiert Emma unerbittlich. Dann bekommt jeder von Emmas Freunden einen Ballon mit dem Tag und der Uhrzeit seines bevorstehenden Todes... Als Emma ihren Ballon bekommt, bleiben ihr noch genau zwei Tage, um diesen Horror zu überleben. Willst Du fliegen, Emma?

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Tiberius Film
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Deutsch (DTS)
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Trailer, Kurzfilm, Behind the Scenes

DVD und Blu-ray | Der Killerclown

DVD
Der Killerclown Der Killerclown
DVD Start:
01.03.2018
FSK: 18 - Laufzeit: 77 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Der Killerclown Der Killerclown
Blu-ray Start:
01.03.2018
FSK: 18 - Laufzeit: 80 min.

DVD Kritik - Der Killerclown

DVD Wertung:
Film: | 2/10
Bild: | 6/10
Ton: | 7/10
Extras: | 5/10
Gesamt: | 3/10


Müde lächelnd
Der Film „Der Killerclown“ hat seine Momente mit einigen guten Ideen. Leider kommen die nicht sonderlich oft vor. Dabei ist der Anfang gut gemacht. Es herrscht eine diffuse Bedrohung vor, die ironischerweise durch Luftballons hergestellt wird. Das vorgewarnte potentielle Opfer flüchtet zu einem Verwandten, in dessen Haus auch die beste und spannendste Szene des Filmes geschieht. Danach lässt „Der Killerclown“ allerdings schon nach. Man sieht im Anschluss an den Prolog eine unglaublich schlecht gespielte Szene, was aber gewollt ist und später ironisch gebrochen wird. Allerdings ist diese Ironie danach nicht mehr zu finden. Was umso bedauerlicher ist, da der Film stellenweise sogar richtig schlecht gespielt ist. Allein bei dem Darsteller des Sherriffs bekommt man das blanke Grausen. Zum Glück tritt er nur zweimal auf, aber allein seine zweite Szene ist unglaublich grauenvoll. Gut, bei den meisten Horrorfilmen erwartet man nicht zwangsläufig herausragende Darstellungen und man hat eine niedrige Schmerzgrenze. Die aber nicht bei schlechten Drehbüchern gilt. Denn das Skript ist mehr als halbgar, da funktioniert rein gar nichts. Es gibt Sprünge und Löcher in der Story die so groß wie Schluchten sind. So geht etwa in der Stadt die Angst um, nachdem ein Teenager ermordet worden ist. Die Heldin liest über das Smartphone über den Mord und als sie den Vater der Toten sieht, geht sie zu ihm und erzählt, dass sie auch diese unheimlichen Träume hat und Luftballons an den unmöglichsten Orten auftauchen. Wie bitte? Wie soll sie das wissen, wenn es vorher nie thematisiert worden ist? Das ist nur ein Beispiel und oftmals scheinen Dialogszenen zu fehlen und es ergibt keinen Sinn. Da passen Szenen von der Logik her nicht zusammen.

Szene aus Der Killerclown
Szene aus Der Killerclown © Tiberius Film
Am Ende wird eine dramaturgische Klammer ausprobiert, aber das funktioniert leider überhaupt nicht. Zwar kann der Clown durchaus beängstigende Momente haben, aber die Maske ist leider ziemlich einfallslos. Wenn man ihn wenigstens so geschminkt hätte wie er auf dem Cover aussieht, aber so: na ja. Immerhin sind die Geräusche welcher er macht furchterregend können aber auch als nervender Manierismus gesehen werden. Vor allem hätte man sich auf eine übernatürliche Bedrohung beschränken sollen. Entweder Slasher, oder Dämon oder ein übernatürliches Wesen welche die Träume nutzt. Eines davon wäre intensiv gewesen. Aber man versucht sich an einer Mischung aus „Nightmare on Elm Street“, dem Trend zu mörderischen Clowns (der generell mal näher untersucht werden sollte) und dämonischer Besessenheit. Das will so gar nicht aufgehen. Da hätte man alles im Ungefähren lassen sollen. Das ganze Ende ist dann mit dem Finale auch einfach lächerlich. Wie glaubwürdig ist es denn, wenn ein Wesen, das auch in Träumen bedrohlich und mörderisch sein kann und sich offenbar manchmal teleportiert, einfach so abgestochen werden kann? Einige wenige gute Ideen lassen die unausgegorene Mischung aus verschiedenen Versatzstücken leider auch nicht besser werden. Für Horrorfans mit niedriger Schmerzgrenze ist der Film vielleicht ganz interessant, aber die mangelnde Spannung und die Blutarmut lassen ihn gänzlich verzichtbar werden. Auch wenn einem die Story egal wäre.

Szene aus Der Killerclown
Szene aus Der Killerclown © Tiberius Film
Die technische Ausstattung ist gelungen. Sowohl bei dem Bild als auch bei dem Ton sind keine Mängel festzustellen. Die Farben sind schön intensiv und erinnern nahezu an die 1980er und vor allem die Soundeffekte kommen gut rüber. Der Audiokommentar des Regisseurs ist interessant, besitzt aber leider keine deutschen Untertitel. Neben dem Trailer und einer Trailershow gibt es auch noch einen guten Kurzfilm der später variiert in dem Spielfilm aufgenommen worden ist. Dann gibt es noch ein Behind the Scenes welches einen Drehtag näher beobachtet und durchaus interessant ist und sogar deutsche Untertitel bekommen hat. Dann gibt es noch entfernte Szenen die leider nicht separat anwählbar sind aber von denen jede eine Begründung vom Regisseur vorangestellt bekommen hat warum sie es nicht in den Film geschafft hat.


Fazit:
Hier hätte man auf das Drehbuch deutlich mehr Sorgfalt verwenden müssen. So ist es eine halbgare Ansammlung von Versatzstücken die zusammen überhaupt keinen Sinn ergeben und viele Fehler und logische Brüche einbauen. Uninteressant.

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © Tiberius Film