Dead Survivors - Uncut - DVD

DVD Start: 27.04.2012
FSK: ab 18 - Laufzeit: 80 min

Dead Survivors - Uncut DVD Cover -> zur DVD Kritik

Preisvergleich

39,99 € jetzt kaufen
alle Preise inkl. MWST

-> alle DVD zum Film

Inhalt

Ein schrecklicher Virus hat die Bewohner einer ganzen Stadt in blutrünstige Zombies verwandelt. Eine kleine Gruppe Überlebender rund um den Elitekämpfer Chris Burnside versucht die Epidemie in einem Versteck auszusitzen. Als ihr Unterschlupf von einer Horde von Untoten überrannt wird, müssen sie fliehen. Die Stadt ist mittlerweile menschenleer und überall lauern Gefahren. Nachdem das Benzin ausgegangen ist, schlagen sie sich weiter zu Fuß durch den Wald durch. Völlig unerwartet entdecken sie ein altes Herrenhaus, in welchem sich die Antwort auf den Virus verbirgt, sowie ein paar andere böse Überraschungen.

-> mehr Info zum Film mit Trailer, Cast & Crew

DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: WVG Medien / 8 Films
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Bildformat: 16:9 / 1,78:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Trailer

DVD und Blu-ray | Dead Survivors - Uncut

DVD
Dead Survivors - Uncut Dead Survivors - Uncut
DVD Start:
27.04.2012
FSK: 18 - Laufzeit: 80 min.

zur DVD Kritik

DVD Kritik - Dead Survivors - Uncut

DVD Wertung:
Film: | 3/10
Bild: | 4/10
Ton: | 3/10
Extras: | 1/10
Gesamt: | 3/10


Deutsche No-Budget-Zombies
“Dead Survivors” hat bei einigen kleineren, genrebezogenen Festivals durchaus einige Preise abgeräumt und einen Achtungserfolg erzielt. Das lässt auf einiges hoffen. Vor allem, wenn dann noch einige Kollegen schreiben, dass es der beste Zombiefilm aus Deutschland sein soll. Also letzteres schon mal überhaupt nicht. Das ist eindeutig „Rammbock“ und aus dem Low-Budget-Bereich „Extincton“. „Dead Survivors“ stammt aus dem No-Budget-Bereich und hier muss man durchaus eingestehen, dass sich der Film wacker schlägt. Die Effekte und Stunts sind in diesem Rahmen durchaus beachtlich. Das Blut spritzt und Prothesen kommen häufiger zum Einsatz. Es metzelt also ganz schön und es gibt so manche Splattereinlage. Der Rest allerdings ist peinlich. Und so herrscht doch der Verdacht, dass vor allem die Schaueinlagen honoriert worden waren. Die Darsteller sind durchwegs schlecht und ganz offensichtlich Laien, die ihr Gesicht anscheinend nur unter Schmerzen verziehen. Die Sprüche sind dumm und eindeutig den Actionfilmen der 1980er entsprungen. So sagt der Held zu einer gerade erschossenen Leiche: „Der wurde gerade gefeuert“. Wenn man für jedes Mal, wenn man diesen Spruch gehört hat, Geld bekommen würde…Auch der Kameramann versteht nicht so richtig sein Handwerk. Gut, man hat wenig Geld und die Ausrüstung ist dementsprechend nicht allzu hochwertig. Da dürfen manche handwerkliche Fehler passieren. Aber der Film schrammt dafür viel zu oft am Rande der Überbelichtung vorbei. Und das Drehbuch? Ja, warum gab es eigentlich eines? Es gibt keine Dramaturgie und dementsprechend keine Spannung. Der Regisseur und Drehbuchautor wollte sich wohl selber daran erinnern, wann er wieder einmal „Resident Evil“ zitieren wollte. Immerhin ist neben den Effekten auch das Make-Up gelungen. Aber dann kommen einige Martial-Arts-Sequenzen vor. Und das ist richtig rührend. Denn zum einen sind sie überflüssig. In der Zeit, die der Held für das Agieren braucht, hätte er locker zehn weitere Zombies köpfen können. Zum anderen sind sie alles andere als dynamisch, wobei man bei dem größten Schwachpunkt des Filmes angekommen ist: der schlechte Schnitt. Einige Mängel, auch der darstellerischen Fähigkeiten, hätten durch einen gelungenen Schnitt ausgeglichen werden können. Aber all das wird versaut. Nicht nur sind eindeutige Reaktionszeiten der Darsteller festzustellen, sondern eben auch die Martial-Arts-Sequenzen nicht nur in einer Totalen gefilmt, sondern zudem nicht montiert, was alles statisch wirken lässt und man eindeutig die Abbremsungen der Bewegungen sehen kann. Auch rutschen manche Szenen etwas durcheinander. So erinnert sich eine junge Frau viel zu spät an eine verstörende Nachricht und rastet filmzeitlich erst über einen Tag später aus. Das ist extrem unglaubwürdig. Sie versteckt sich dann vor den anderen, die es anscheinend gar nicht merken, dass sie weg ist, bis später der Held sagt, dass man sie suchen wolle. Chronologie und Logik sind dadurch Fehlanzeige. Und nicht nur in diesem Fall. Wer auf anspruchslose Splatterfilme steht und die deutsche Independentszene unterstützen möchte, der kann zugreifen. Denn aus dem Bereich gibt es wahrlich schlechtere Filme. Also hat man hier aus dem C-Bereich, oder sogar D-Bereich, einen der Topfilme. Das macht ihn aber noch lange nicht gut.

Der Ton ist nicht gerade gelungen. Vor allem die Soundeffekte verpuffen ziemlich und können so keine Spannung oder Schocks produzieren. Das Bild ist okay, erzeugt aber gegen Ende ab und zu kleine Schlieren. Dem passen sich die Extras an, indem sie nur aus dem Trailer bestehen und ein Behind the Scenes liefern, welches immerhin einen recht interessanten kurzen Einblick in das Stunttraining bietet.

Einer der Topfilme in Bezug auf Zombies. Aber nur aus dem C-Bereich. Die gelungenen Effekte und manche Stunts sind für einen No-Budget-Streifen bemerkenswert. Der Rest ist peinlich und zum schnellen Vergessen geeignet.

39,99 € jetzt kaufen

by Jons Marek Schiemann
Bilder © WVG Medien / 8 Films