Dead End - DVD

DVD Start: 25.07.2014
FSK: ab 18 - Laufzeit: 82 min

Dead End DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Um das angeknackste Familienglück zu kitten, begibt sich Carl zusammen mit seiner Frau und seinen Kindern in einen wohlverdienten Wochenendurlaub. Der geplante Kurztrip verwandelt sich jedoch in einen schrecklichen Albtraum, als die Familie aus dem Nichts heraus von einer Gruppe Hinterwäldlern brutal überwältigt wird. Gefangen und verängstigt sehen sich Carl und seine Familie dem fleischgewordenen Bösen gegenüber. Es ist der Beginn von Terror, Folter und Schmerzen.

-> mehr Info zum Film mit Trailer, Cast & Crew

DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Alive / Mad Dimension
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Trailer

DVD und Blu-ray | Dead End

DVD
Dead End Dead End
DVD Start:
25.07.2014
FSK: 18 - Laufzeit: 82 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Dead End Dead End
Blu-ray Start:
25.07.2014
FSK: 18 - Laufzeit: 86 min.

DVD Kritik - Dead End

DVD Wertung:
Film: | 2/10
Bild: | 7/10
Ton: | 7/10
Extras: | 1/10
Gesamt: | 3/10


Nachdem "Dead End" erheblich später den Weg in meinen Briefkasten findet als bestellt, denke ich mir, dass das Motto "die Letzten werden die Ersten sein" bestimmt super auf den Schocker aus England zutrifft. Immerhin hören sich die Beschreibungen auf dem Cover vielversprechend an. So sagt eine der seriösesten Filmkritikerseiten der Welt der Film wäre "düster und gewalttätig" und auch Awards soll er gewonnen haben. Die blutrote Grundfarbe der DVD-Hülle scheint einen außerdem auf viel Gemetzel und Psychostimmung vorzubereiten. Am Meisten spricht mich aber das "Muss man gesehen haben" im Kopf des Covers an. "Hurra", denk ich, denn das werde ich gleich. Jetzt bin ich aber gespannt...

Ein kleiner Auffrischer über den Plot: In dem Film geht es um den Familienvater und Ehemann Carl, der zu Hause einige Probleme mit seinen Liebsten hat, welche sich beim gemeinsamen Wochenendurlaub erledigen oder zumindest bessern sollen. Auf dem Weg werden sie allerdings von einem Haufen Psychopathen entführt und Carl soll für sein schlechtes Verhalten seiner Familie gegenüber durch psychische und physische Folter bezahlen.

Der mit einer Laufzeit von 82 Minuten ziemlich kurze Film steigt schnell ins Geschehen ein. Es dauert nicht lange, bis die Familie entführt wird, was ich gut finde, denn oft wird mir in Horrorfilmen zu lang um den heißen Brei geredet, bis etwas passiert. Als die Familie an einem fremden Ort erwacht, erinnert es einen auch an berühmte und erfolgreiche Folterfilme á la Saw. Noch merke ich nicht, dass der Film schwächeln wird.

Doch die Enttäuschung naht: Dieser Film soll einen Award gewonnen haben? Ich traue meinen Augen nicht. Die Verrückten entpuppen sich zum Einen als identitätssuchende emotionale Wracks, die Freunde brauchen und diese in ihren Opfern suchen, zum Anderen geht es nur um ein bisschen Haue und Sex. Keine absurden Ideen, absurdere Foltereien und erst recht nichts mit Angst oder Grusel. Das ist kein Horrorfilm mit Horrorgestalten, das ist mehr ein Thriller oder sowas. Ich kann das gar nicht richtig zuordnen. Das Ende ist am deprimierendsten. Natürlich werde ich es vorab nicht verraten, aber jeder, der den Film sehen wird und diese Kritik dazu gelesen hat, wird danach wissen was ich meine. Ein typischer Fall von Nicht-Zu-Ende-Denken und fehlender Kreativität. So ein dummes Ende habe ich seit "Mama" nicht mehr gesehen. Ich hasse es, wenn Filmemacher es sich zu einfach machen. "Für Fans von The Texas Chainsaw Massacre, Inbred und The Devils's Reject" steht hinten auf dem Cover geschrieben. Absolut falsch.

Eins muss ich aber sagen: Trotz der nicht vorhandenen Grusel-, Schocker- oder gar Horror-Effekte fällt mir nach längerem Grübeln der gar nicht so makabere Sinn dahinter auf. Denn erst im Nachhinein wird klar, dass Carl seine Frau betrogen hat und sie ihn quasi zurück betrügen soll. Nur halt unter Zwang und vor seinen Augen. Gar keine so schlechte Art von Rache.

Um schön viel Werbung in eigener Sache zu machen enthält die Disc neben dem Trailer zum Film auch noch etliche zu hauseigenen Produktionen. Irgendwie öde. Dafür kann man sich über Ton- und Bildqualität nicht beschweren.

Kurzer Film, kurze Kritik. Mehr kann ich gar nicht über den Film sagen, der so schnell wie er angefangen hat auch schon wieder vorbei ist. Absolut nicht schockierend mit dem unbefriedigendsten Ende seit Langem. Muss man auf jeden Fall NICHT gesehen haben. Sehr knapp bekommt er 3 Punkte von mir.

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by Jennifer Mazzero
Bilder © Alive / Mad Dimension