Das Bourne Vermächtnis - DVD

DVD Start: 10.01.2013
FSK: ab 12 - Laufzeit: 129 min

Das Bourne Vermächtnis DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Als frischer Held im Bourne-Universum übernimmt Jeremy Renner (Mission: Impossible – Phantom Protokoll) nun die Hauptrolle eines neuen Charakters in dem temporeichen Action-Thriller um Verrat, Verschwörung und verlorene Identität. In bester Tradition führt die atemlose Jagd auf Leben und Tod stilbewusst zu den exotischsten Schauplätzen dieser Welt.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universal Pictures
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Türkisch (Dolby Digital 5.1)
Polnisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
D, GB, TR, BG, PL, GR
Bildformat: 16:9 / 2,40:1 Anamorph Widescreen

DVD und Blu-ray | Das Bourne Vermächtnis

DVD
Das Bourne Vermächtnis Das Bourne Vermächtnis
DVD Start:
10.01.2013
FSK: 12 - Laufzeit: 129 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Das Bourne Vermächtnis Das Bourne Vermächtnis
Blu-ray Start:
10.01.2013
FSK: 12 - Laufzeit: 135 min.
Das Bourne Vermächtnis - Steelbook Das Bourne Vermächtnis - Steelbook
Blu-ray Start:
10.01.2013
FSK: 12 - Laufzeit: 135 min.

DVD Kritik - Das Bourne Vermächtnis

DVD Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 9/10
Ton: | 9/10
Extras: | 0/10
Gesamt: | 6/10


Matt Damon hatte keine Lust mehr auf einen neuen Film um den gejagten Agenten Jason Bourne und so mussten sich die Macher etwas einfallen lassen. Aber anstatt auf ein Prequel oder ein Sequel oder ein Reboot zu setzen, was zwar gängig und verständlich, aber konzeptuell etwas einfallslos ist, gehen sie glücklicherweise etwas geschickter vor. „Das Bourne Vermächtnis“ spielt noch während der Geschehnisse um Jason Bourne und bindet die neue Story vor diesem Hintergrund ein. Der Geheimdienst ist nervös geworden und befiehlt angesichts der Jagd auf Bourne, alle genetisch modifizierten Agenten zu ermorden. Klar, dass einer von ihnen etwas dagegen hat. Aaron Cross, gespielt von Jeremy Renner, entwickelt aber keinerlei Rachegefühle, sondern ist vielmehr auf der Suche nach bestimmten Pillen, die er aufgrund seiner vorhergehenden Behandlung dringend braucht. Und hier ist ein kleiner Clou eingebaut: er braucht sie nicht, weil er süchtig ist oder weil er körperlich stark bleiben will. Nein, die Pillen haben ihn erst schlau gemacht. Denn vorher war er einer, der einen so niedrigen IQ hatte, der nur mit Ach und Krach in die Armee aufgenommen wurde (wenn man gemein sein will, kann man ja behaupten, dass nur solch dumme Menschen… aber lassen wir das). Und diesen neu gewonnen Verstand will er sich erhalten. Seine Motivationen sind also sehr eigennützig. Rache will er nicht, sieht offensichtlich auch keinen Sinn darin. Er jagt auch keine anderen Personen, sondern erwehrt sich vielmehr der Angriffe. Er weiß nämlich, dass er an den Tatsachen nichts ändern kann. Was also soll ihm ein Kampf bringen? Die CIA würde deswegen nicht aufhören ihn zu jagen. Allerdings muss er auch nicht irgendeine etwaige Unschuld beweisen oder einen Wettlauf gegen die Zeit bestreiten, was die eigentliche Handlung sehr übersichtlich und leider nicht unbedingt spannend macht. Die Auswirkungen um Bourne werden immer wieder aufgegriffen und die Schreibtischtäter bekommen Angst. Da der Held aber weiß, was er suchen muss ist nicht einmal hier irgendein Spannungsaufhänger um ein dubioses Objekt gegeben. Ein Pluspunkt besteht aber in der Paranoia der CIA in der gezeigt wird, dass sich der Geheimdienst vielmehr mit sich selber beschäftigt, als seinen Aufgaben nachzugehen. Aber so wie in dem Geheimdienst gibt es auch in dem Film einigen Leerlauf. Er ist zwar nicht langweilig, aber manchmal fragt man sich schon, was das alles soll, abgesehen davon, dem Zuschauer das Geld aus der Tasche zu ziehen. „Bourne“ hatte einige denkwürdige Szenen, die einem nachgingen und die man nicht so schnell vergaß. Hier gibt es einige gute Old School Actionszenen, die auf viele Effekte verzichten, sondern mehr in ihrer Glaubwürdigkeit überzeugen. Die Action ist wirklich sehr gut, wenngleich etwas weniger vorkommend als erwartet. Ein Beispiel dafür sind die sehr schönen Alaskaszenen, welche aber inhaltlich eigentlich nur dazu dienen, dem Zuschauer den Helden sympathisch erscheinen zu lassen, aber in der Gesamtschau nur bedingt wichtig sind. Ob das alles aber für eine neue Trilogie reicht, ist mehr als fraglich. Schließlich gab es schon nur mit Mühe genügend Stoff für einen einzigen Film. Letztendlich ist der Film zwar unterhaltsam, aber doch ziemlich banal. Und reicht bei weitem nicht an die eigentlichen „Bourne“-Filme heran.

Der Ton und das Bild sind sehr gut. Leider und erstaunlicherweise sind überhaupt keine Extras vorhanden.

Unterhaltsam, aber letztendlich ziemlich banal und nicht gerade sonderlich spannend, da auf viele gängige Motivationsstrukturen verzichtet wird. Das hat zwar auch seinen Reiz, weil mal andere Wege genommen werden, aber leider führen diese dann nirgendwo hin.

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © Universal Pictures