Darren Aronofsky - Arthaus Close-Up - DVD

DVD Start: 19.05.2011
FSK: ab 16 - Laufzeit: 279 min

Darren Aronofsky - Arthaus Close-Up DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Nicht erst mit seinem grandiosen Meisterwerk „Black Swan“ hat sich Regievisionär Darren Aronofsky einen Namen gemacht. Schon mit seinem Spielfilmdebüt „Pi“ (1997) erhielt er den Regiepreis beim Sundance Film Festival. Sein zweiter Film „Requiem for a Dream“ (1999) genießt inzwischen Kultstatus. Doch besonders mit seinen letzten beiden Projekten vor der Realisierung des Ballett-Dramas erregte er großes Aufsehen. So besticht die Science-Fiction-Vision „The Fountain“ (2006) mit atemberaubenden Bildern, während er Mickey Rourke mit „The Wrestler“ (2008) zu einem spektakulären Comeback verhalf und den Goldenen Löwen für den Besten Film gewann.

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DVD Details

Medienanzahl: 3
Regionalcode: 2
Vertrieb: Kinowelt Home Entertainment
Tonformate:
diverse
Untertitel:
diverse
Bildformat: diverse
Bonusmaterial:
PI: Audiokommentar von Regisseur Darren Aronofsky; Audiokommentar von Schauspieler Sean Gullette; „Pi“ auf dem Sundance Film Festival mit Audiokommentar von Darren Aronofsky; Behind the Scenes mit Audiokommentar von Darren Aronofsky; Nicht verwendete Szenen; Musikvideo, Cast & Crew (Texttafeln); Produktionsnotizen (Texttafeln); Über Pi (Texttafeln); Trailer; Wendecover The Fountain: Die Filmmusik; Interviews; Bildschirmschoner; TV-Spots; Fotogalerie; Trailer; Wendecover The Wrestler: Making of; Interview mit Mickey Rourke; Wendecover

DVD und Blu-ray | Darren Aronofsky - Arthaus Close-Up

DVD
Darren Aronofsky - Arthaus Close-Up Darren Aronofsky - Arthaus Close-Up
DVD Start:
19.05.2011
FSK: 16 - Laufzeit: 279 min.

zur DVD Kritik

DVD Kritik - Darren Aronofsky - Arthaus Close-Up

DVD Wertung:
Film: | 9/10
Bild: | 8/10
Ton: | 8/10
Extras: | 8/10
Gesamt: | 8/10


Diese Collection ist absolutes Pflichtprogramm für jeden Cineasten.
„Pi“
Zum Inhalt: Mathematikgenie Max Cohen steht kurz vor der Entschlüsselung eines numerischen Systems, dass die Struktur von Zufall und Chaos aufdecken könnte. Mit diesem Code ließen sich nicht nur die Abläufe des Universums erklären, sondern auch Börsenbewegungen voraussagen. Bald sieht sich Max durch skrupellose Wall-Street-Haie verfolgt, aber auch eine religiöse Sekte und der Geheimdienst sind ihm auf den Fersen. Seine mentale Gesundheit leidet, er schlingert mehr und mehr in den Wahnsinn. Als es ihm gelingt, den 216-stelligen Code zu knacken, macht er eine Entdeckung, für die alle bereit sind, ihn zu töten...

„The Fountain“
Zum Inhalt: Ein Mann, eine Mission, drei Zeitalter: 1535 versucht der Konquistador Tomas in einem Maya-Heiligtum im südamerikanischen Dschungel den Quell ewigen Lebens zu finden. Fünfhundert Jahre später arbeitet der Wissenschaftler Tommy Creo verzweifelt an einer neuen Heilmethode für Krebs, um seiner todkranken Frau Izzy das Leben zu retten. Doch Izzi hat ihre Methode gefunden, den bevorstehenden Tod zu akzeptieren: Für ihren Mann schreibt sie ein Buch, dass vom Schicksal des Eroberers Tomas erzählt und bittet ihn, es zu beenden. Doch erst im Jahr 2500 in einer fantastischen Reise, die ihn durch Raum und Zeit in die Transzendenz führt, findet Tom die Antwort auf seine Suche.

„The Wrestler“
Zum Inhalt: Einst war Randy „The Ram“ Robinson ein gefeierter Wrestler, doch der Preis dieses Ruhms war hoch: Der Star von einst ist ein Wrack. Nach einem Herzanfall erkennt Randy endlich seine Grenzen. Er nimmt Kontakt zu seiner Tochter Stephanie auf, findet in der Stripperin Cassidy eine Seelengefährtin und wagt die ersten Schritte in ein gewöhnliches Berufsleben. Doch Wrestling ist mehr als ein Job, es ist Schicksal …

Filmemacher Darren Aronofsky ist aktuell einer der wenigen in Hollywood der sich nicht vollkommen dem Kommerz untergeordnet hat und für dem die Kunst noch im Vordergrund steht. Es gibt häufig Parallelen zu Stanley Kubricks („2001: Odyssee im Weltraum“) Werken. Ähnlich wie in Kubricks Filmen versucht Aronofsky sich auch mit den Abgründen seiner Charaktere zu befassen und beschreitet so neuere Pfade zu als sie ein Kubrick gehen konnte. Die Figuren mit denen sich Darren Aronofsky meistens beschäftigt, besonders in den Filmen „Requiem for a Dream“, „The Fountain“, „The Wrestler“ und „Black Swan“ der nicht umsonst einen Oscar für Natalie Portman und eine Nominierung für Aronofsky selbst einbrachte sind alle verzweifelten oder obsessiven Figuren, die ihre Selbstzerstörung einläuten.

Darin ist der Filmemacher einzigartig und augenblicklich in meinen Augen der beste Schauspieler-Regisseur den Hollywood zu bieten hat.

Zu den Filmen:
„Pi“ ist ein Kunstfilm der nicht umsonst Kultstatus besitzt.

„The Fountain“ ist einer der schönsten Liebesfilme der letzten 10 Jahre, poetisch, anmutig, traurig und ein visuelles Meisterwerk.

„The Wrestler“ gehört zu den besten Sportlerfilmen aller Zeiten und ist auf Augenhöhe mit dem ersten Teil der „Rocky“ Saga.

Die Bildqualität ist je nach Film und Alter und Vorhaben des Regisseurs von befriedigend bis hervorragend zu bewerten und das gilt ebenfalls für die Tonqualität.

Das Bonusmaterial ist besonders bei „Pi“ als sehr gut mit: Audiokommentar von Regisseur Darren Aronofsky, Audiokommentar von Sean Gullette, Behind the Scenes, Nicht verwendete Szenen, Musikvideo, Cast & Crew, Über Pi, Pi auf dem Sundance Film Festival 1998, Produktionsnotizen, Trailer zu bewerten.

Bei „The Fountain” sind die Extras mit: Die Filmmusik, Interview, Bildschirmschoner, TV-Spots, Fotogalerie, Trailer befriedigend.

Leider sind die Extras bei „The Wrestler” mit einem Making of und einem Interview mit Mickey Rourke leider mangelhaft.

Mein Fazit: 279 Minuten geballte Filmkunst in jeglicher Form vom aktuell besten Filmemacher den Hollywood zu bieten hat, ein Muss für jeden Filmfan!

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by Marc Engel
Bilder © Kinowelt Home Entertainment