Darkest Hour - DVD

DVD Start: 27.04.2012
FSK: ab 12 - Laufzeit: 115 min

Darkest Hour DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Moskau - Fünf junge Leute genießen das pulsierende Leben der faszinierenden Metropole, als eine fremde Intelligenz die Menschheit auf außergewöhnliche Weise angreift: Sie reißt die Kontrolle über die Elektrizität an sich und setzt diese als tödliche Waffe ein.
Durch die Flucht in den Moskauer Untergrund gelingt es den Freunden (u.a. Emile Hirsch, Olivia Thirlby, Max Minghella, Rachel Taylor) zunächst zu überleben. Doch als sie Tage später ihr Versteck verlassen, hat sich die vibrierende Metropole in eine Geisterstadt verwandelt und die Gefahr ist noch nicht gebannt. Der Gruppe bleibt nur eine Chance: Sie müssen andere Überlebende finden, um sich dem Kampf gegen die fremde Macht stellen zu können...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: 20th Century Fox
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Französisch (Dolby Digital 5.1)
Spanisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- entfallene und erweiterte Szenen

DVD und Blu-ray | Darkest Hour

DVD
Darkest Hour Darkest Hour
DVD Start:
27.04.2012
FSK: 12 - Laufzeit: 115 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Darkest Hour Darkest Hour
Blu-ray Start:
27.04.2012
FSK: 12 - Laufzeit: 120 min.
Darkest Hour (3D Blu-ray) Darkest Hour (3D Blu-ray)
Blu-ray Start:
27.04.2012
FSK: 12 - Laufzeit: 120 min.

DVD Kritik - Darkest Hour

DVD Wertung:
Film: | 5/10
Bild: | 8/10
Ton: | 8/10
Extras: | 3/10
Gesamt: | 5/10


Energiefresser
Ab dem 27. April 2012 schlägt nun die dunkelste Stunde auch im Heimkino zu. „The Darkest Hour“ erwischt dann die DVD und BD-Player. Ob das nun eine Drohung oder ein Versprechen ist? Optisch ist der Film jedenfalls sehr gelungen und mit dem Handlungsplatz Moskau ist ein weithin vernachlässigter Ort gefunden worden. Bislang wurden fast alle Filme die in Moskau spielten (etwa „Das Russland Haus“ oder „Gorki Park“) in Finnland gedreht, was nur zum Teil dem Kalten Krieg geschuldet sein kann, da der schon lange vorbei ist. Jedenfalls ist es ein guter Schauplatz, der wohl vor allem günstiger als eine amerikanische Großstadt war und zudem exotisch ist. Für die Handlung hat die Stadt an sich nämlich keine Relevanz. Da hätte der Film in jeder anderen beliebigen großen Stadt spielen können. „The Darkest Hour“ hat einen starken Anfang. Der Gag mit dem Flugzeug ist gelungen und die spätere Anspielung mit den Ankündigungstafeln im Flughafen geht schon fast etwas unter. Dann kommt der erste Dämpfer, denn was dann erfolgt, ist alles Standard. Der Reisegrund, die Frustration der Helden, das Kennenlernen von attraktiven Frauen: geschenkt. Das gehört zum Genre. Und dann geht es los: mit der Invasion, der Bedrohung und den außerirdischen Viechern kommen einige wirklich gelungene optische Feinheiten vor und alles geschieht schnell und auf spannende Art und Weise. Und das war es dann auch eigentlich. Denn nun beginnt ein Standarddrehbuch mit martialischen Sprüchen, typischer Figurenkonstellation und wen überrascht es, wenn der Loser zum Helden mutiert. Schade, dass eine so gute Grundidee mit politischen Implikationen (die Außerirdischen wollen die Rohstoffe des Erde und handeln im puren Imperialismus) so ein einfallsloses Drehbuch bekommen hat, dass aus keiner der Ideen wirklich etwas macht und nur den Standardleitfaden aus dem Lehrbuch abreißt. Das ist alles ganz nett zu sehen, aber für den Genrekenner nicht wirklich neu. Das Szenario kennt man so gut wie aus jedem Zombiefilm und auch die Bekämpfung scheinbar übermächtiger Außerirdischer ist seit H. G. Wells „Krieg der Welten“ nichts neues mehr. Lobenswert ist das Fehlen amerikanischer Arroganz, die erst mal dem Rest der Welt zeigen müssen, wie man kämpft und eine internationale Allianz anführt. Hier bekommen die Amis rein gar nichts hin und die einzigen Tipps und Tricks kommen von einem dubiosen Russen. Im Laufe des Films haben sich auch aufgrund der Mutlosigkeit der Macher einige kleine Fehler eingeschlichen. So müssen die Hauptfiguren einige Tage zusammen in einer Vorratskammer verbringen (warum in der ganzen Zeit die darin befindliche Leiche nicht zu stinken begonnen hat, ist mir schleierhaft). Das ist einer der zentralen Bestandteile des Filmes, da sie erst nach einigen Tagen die Situation und die Stadt erforschen. Aber warum entwickelt eine Frau erst nach Verlassen des Raumes Misstrauen gegenüber den anderen? Warum entwickeln sich manche zwischenmenschlichen Konstellationen erst auf dem Weg, wenn man sich aus dem Weg gehen könnte und nicht in dem engen Raum, in dem sich jeder auf die Nerven geht? Hier liegt also ein Grundfehler vor, der leider in der gesamten Struktur begründet ist. Generell ist der Film zwar nicht die dunkelste Stunde des Genres, aber dennoch nur geeignet für eine harmlose Ablenkung an einem verregneten Sonntag.

Der Ton und das Bild sind sehr gut, die Extras bestehen nur aus entfallenen und einer erweiterten Szene. Gerade ein Making Of über die gelungenen Tricks und wie man es geschafft hatte, die Riesenmetropole Moskau menschenleer zu zeigen, wäre aber sehr spannend gewesen.

Ein starker Beginn und einige mögliche politischen Implikationen werden fallen gelassen und ein Standardrehbuch aus dem Lehrbuch für Katastrophenfilme abgewickelt, was dann wirklich nichts neues bietet, sondern nur einen grundsoliden, aber mit manchen Fehlern behafteten, Genrestreifen liefert.

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © 20th Century Fox