Dark House - DVD

DVD Start: 24.03.2015
FSK: ab 18 - Laufzeit: 98 min

Dark House DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Bevor Nick von seiner geisteskranken Mutter die Wahrheit über seinen Vater und seine mysteriöse Gabe erfahren kann, stirbt die Mutter bei einem rätselhaften Brand in der Irrenanstalt. Sie vererbt ihrem Sohn ein großes Anwesen bei Rivers End. Ein Haus, das Nick seit seiner Kindheit wie besessen zeichnet – ohne es je gesehen zu haben.

Nick und seine Freunde machen sich auf die Suche nach dem Haus. Doch Rivers End wurde bei einer Flutkatastrophe zerstört. Bei ihren Nachforschungen treffen die drei auf eine Gruppe Landvermesser, die das Haus in einem verlassenen Tal gesehen haben wollen. Als sie es finden, wird das Haus von einer Armee düsterer Axtmänner unter der Führung des mysteriösen Seth (Tobin „Jigsaw“ Bell) bewacht, die sogleich Jagd auf die Gruppe macht. Nick will unbedingt in die Villa eindringen und Antworten finden. Doch was ihn dort erwartet ist viel größer, als alles wonach er je gesucht hat ...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Ascot Elite Home Entertainment / Pandastorm Pictures
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch, Englisch
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Originaltrailer, Trailershow

DVD und Blu-ray | Dark House

DVD
Dark House Dark House
DVD Start:
24.03.2015
FSK: 18 - Laufzeit: 98 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Dark House Dark House
Blu-ray Start:
24.03.2015
FSK: 18 - Laufzeit: 102 min.

DVD Kritik - Dark House

DVD Wertung:
Film: | 9/10
Bild: | 9/10
Ton: | 8/10
Extras: | 1/10
Gesamt: | 9/10


Axt im Walde - Das Cover und die grobe Inhaltsangabe auf der Rückseite suggerieren, dass „Dark House“ ein typischer Slasher ist. Da sieht man Genrestar Tobin Bell (Jigsaw aus der „Saw“-Reihe) mit erhobener Axt, was natürlich direkt Erinnerungen an andere axtschwingende Irre weckt, die im Laufe der Genregeschichte schon öfter diverse junge und feierwütige Leute mit Brennholz verwechselt haben. Der Klappentext geht in die ähnliche Richtung. Ein junger Mann, der von seiner wahnsinnigen Mutter nie erfahren hat, wer eigentlich sein Vater ist und sehr darunter leidet, erbt bei ihrem Tod ein altes Haus. In der Hoffnung dort nun endlich Antworten auf seine Herkunft zu erhalten, reist er mit seiner hochschwangeren Verlobten und seinem besten Freund in das amerikanische Hinterland. Solche Reisen sind spätestens nach „Texas Chainsaw Massacre“ selten empfehlenswert. Letzterer Film wird auch erwähnt, als das Trio tatsächlich mit Unterstützung eines kleinen Teams von Landvermessern das besagte Haus findet. Man denkt an den Film und Leatherface als auch schon ein missmutiger Tobin Bell aus der Tür tritt und alle Klischees eines verrückten mörderischen Hinterwäldlers schon optisch erfüllt. Dazu passt auch die Warnung der Einwohner des benachbarten Städtchens, die freundlich sind aber die Reisenden warnen. Bis dahin ist alles Klischee. Doch zwei Aspekte sind anders als der typische Slasher: der Held besitzt eine besondere Gabe und kann den gewaltsamen Tod derer voraussehen die er berührt und zum anderen nimmt sich der Film sehr viel Zeit für seine Figuren und zum Aufbau seiner Geschichte. Was dem Streifen insgesamt nur sehr gut bekommt. Die Figuren sind ausnahmslos sympathisch und gehen durchaus über Schablonen hinaus. Zumindest werden keine klischeehaften Figurenkonstellationen geboten. Doch man befindet sich in einem Film vom Regisseur des hervorragenden „Jeepers Creepers“, Victor Salva. Damals schon wurde man geschickt auf falsche Fährten gelockt und „Dark House“ trumpft da deutlich auf und kann das sogar noch steigern. Hier ist nichts so wie es scheint und Salva benutzt auf geschickte Art und Weise die zum Klischee gewordene Bildsprache des Horrorgenres um den Zuschauer auf falsche Fährten zu locken, die hier nicht verraten werden sollen. Es sind vor allem die Twists und überraschenden Wendungen, welche nicht nur die Richtung des Filmes drehen, und der dann überhaupt nichts mehr von einem Slasher hat, sondern viel mehr in das Metaphysische geht. Vor allem verliert man als Zuschauer das Vertrauen in die Handlung und in die Figuren. Was hier durchaus positiv gemeint ist. Man kann seinen Genreerfahrungen nicht mehr trauen, da sich ein Netter etwa als Böser entpuppt und nichts darauf hingedeutet hat. Keiner ist das was er zu sein scheint, was ein permanentes Unbehagen schürt und wesentlich zur Spannung beiträgt, da man dann auch nicht sagen kann, wie es wohl inhaltlich weitergehen mag. Man hängt spannungsvoll in der Luft und ist gebannt. Da geriert es sich zum Vorteil, dass der Film sich Zeit genommen hatte, da man mit den Charakteren mitfiebert und manches gegen Ende eine besondere Bedeutung bekommt. Abgesehen davon ist der Film sehr spannend. Er verbindet die Erwartungen an den Slasherfilm mit Elementen des Haunted House Horrors, dem Zombiefilm und dem Adrenalin von Verfolgungsjagden. Und so viel ist ja schon verraten: es wird metaphysisch. Somit erinnert man sich bisweilen an Genreklassiker wozu dieser Film durchaus bald gehören könnte. Stark.

Sowohl das Bild als auch der Ton sind sehr gut und vermögen voll zu überzeugen. Leider gibt es als Extras nur den Trailer und eine Trailershow.


Fazit:
Geschickt wird mit den Genreerwartungen gespielt und so der Zuschauer auf falsche Fährten gelockt. Viele Twists lassen einen atemlos zurück, da man nicht voraussagen kann, was noch geschehen wird.

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © Ascot Elite Home Entertainment / Pandastorm Pictures