Dark Flight - Ghosts on a plane - DVD

DVD Start: 11.03.2013
FSK: ab 16 - Laufzeit: 100 min

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Inhalt

Vor zehn Jahren überlebte die junge Flugbegleiterin New (Marsha Wattanapanich, „Alone“) als Einzige einen schrecklichen Flugzeugabsturz. Seitdem ist sie davon überzeugt, dass der Absturz durch böse Mächte verursacht wurde und muss sich auf Anraten ihrer Fluggesellschaft einer Psychotherapie unterziehen. Als sie endlich geheilt scheint und wieder fliegen darf, bemerkt New bereits kurz nach dem Start, dass sie sich wieder in der gleichen Unglücksmaschine wie vor zehn Jahren befindet. Auch die Geister erscheinen ihr wieder, und dieses Mal wollen sie das, was sie beim letzten Mal nicht bekommen konnten: News Leben!

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: KSM GmbH
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Thailändisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 1,78:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Featurette, Trailer, Bildergalerie

DVD und Blu-ray | Dark Flight - Ghosts on a plane

DVD
Dark Flight - Ghosts on a plane Dark Flight - Ghosts on a plane
DVD Start:
11.03.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 100 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Dark Flight - Ghosts on a plane (3D Blu-ray) Dark Flight - Ghosts on a plane (3D Blu-ray)
Blu-ray Start:
11.03.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 105 min.

DVD Kritik - Dark Flight - Ghosts on a plane

DVD Wertung:
Film: | 3/10
Bild: | 6/10
Ton: | 6/10
Extras: | 3/10
Gesamt: | 4/10


Nach Schlangen im Kino („Snakes on a Plane”) und Ameisen im TV („Ants on a Plane - Tod im Handgepäck“) sind auf DVD und Blu-ray nun Geister als ungebetene Flugzeugpassagiere an der Reihe. Fast logisch, dass dieses Gespenster-Szenario in luftiger Höhe von fernöstlichen Grusel-Freaks ersonnen wurde, ist die Begeisterung dort für Spuk-Kintopp aller Art doch nach wie vor groß. Und bei „Dark Flight 3D - Ghosts on an Plane“ handelt es sich zudem um den ersten in Real 3D produzierten Film Thailands. Doch allem Innovationseifer zum Trotz: Das Ergebnis ist ernüchternd, der Absturz auf dem westlichen Markt scheint vorprogrammiert. Da nützt auch die Anbiederung durch den Untertitel nichts. Auf dem DVD-Cover ist zu lesen: Der perfekte Horrorthriller, um Ihnen für lange Zeit das Fliegen zu vermiesen. „Vermiesen“ trifft es dabei unfreiwillig genau. Das schafft das krude Werk nach wenigen Minuten, aber die Lust am Weitergucken.

So wird die Vorgeschichte der Sunset Airline 407 in irrwitzig diffuser Weise angerissen. Offenbar gab es an Bord rätselhafte Todesfälle und Crashs – laut deutscher Synchronisation mit demselben Flugzeug, laut deutschem Untertitel an demselben Ort. Der Bruchvogel selbst wird zu Beginn des Films lediglich umlackiert, aus dem Featurette in den DVD-Zugaben ist aber zu erfahren, dass er aus Teilen abgestürzter Modelle zusammengebaut wurde. Oben drauf überlebte die hübsche Flugbegleiterin New (in Thailand ein Superstar und geboren in Iserlohn: Marsha Wattanapanich) vor zehn Jahren als Einzige einen mysteriösen, unmotivierten Passagier-Aufstand samt Absturz und steigt nun, eine Dekade später, nach Psychotherapie und kein bisschen gealtert, wieder in just dieselbe Maschine ein. Wenn dann später die verlorenen Seelen der Toten von einst loslegen die lebendigen Mitflieger zu terrorisieren und sich an New rächen wollen (Grund und Schuld klaren in kurzen Rückblenden auf), offenbart diese Erstaunliches: Sie habe damals nur überlebt, weil sie bis zur Landung die Augen geschlossen hielt. Moment mal: Welche Landung?

Mag es nun an der mangelhaften Übersetzung oder einem indisponierten Regisseur Isara Nadee liegen: Bei „Dark Flight“ passt so ziemlich gar nichts zusammen. Sein Machwerk ist weder richtig spannend und gruselig, noch weiß er den hanebüchenen Plot mit dringend notwendiger Ironie zu füttern. „Snakes on a Plane“ war auch nicht dolle, aber wenigstens halbwegs witzig. Manches wirkt bei Nadee gar anbiedernd wie die aus den „Ring“-Streifen bekannten Körperverrenkungen und Bleichfratzen oder schnell verpuffende Besessenheitsschocks. Und das dramatische Laie-landet-Flugzeug-Finale ist Klischee-Standard über den Wolken.

Schwach auch das Figuren-Ensemble in 35000 Fuß Höhe an Bord der SA 407 auf dem Todesflug von Bangkok nach Phuket. Wenig originell, bleibt bei dem abzusehenden Einer-nach-dem anderen-wird-sterben-Schicksal kaum Zeit, den Charakteren wirklich näher zu kommen. Emotionale Momente wie das Gespräch über Angst zwischen Jamras und Tochter Gift gehen bei dem ganzen Durcheinander unter. Und dem unsäglichen Steward Prince (!) mit seinem Obertunten-Gehabe wünscht man schon nach den ersten zwei Sätzen den späteren Beil-Vollkontakt.

Bleiben die 3D-Effekte, die auch mit Brille und entsprechend ausgerüstetem Fernseher keinen aus dem Sessel hauen dürften. Da fliegt mal Besteck durchs oft bleiche und milchige Bild oder wabernde Brandgesichter grienen in die Kamera, ein Gerippe zerstäubt. Letztlich nichts, was man nicht schon mal gesehen hätte. Und die deutsche Synchronisation tut sich erwartungsgemäß schwer. Die DVD wartet neben dem Film mit Trailern, einer Bildergalerie und einem 08/15-Featurette auf. Dessen Gehalt bleibt überschaubar. Dass sämtliche Beteiligte von ihrer Arbeit begeistert sind, sei ihnen gegönnt.

„Dark Flight 3D - Ghosts on a Plane“ ist ein Tiefflieger auf allen Ebenen. Mit solchem Grusel-Nonsense wird thailändisches Kino bei uns kaum Anhänger finden.

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by Florian Ferber
Bilder © KSM GmbH