Dark Beach - Insel des Grauens - DVD

DVD Start: 04.07.2013
FSK: ab 16 - Laufzeit: 84 min

Dark Beach - Insel des Grauens DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Zehn Tage romantischer Urlaub auf einer einsamen Insel im Great Barrier Reef liegen vor einem jungen Liebespaar. Als jedoch einzelne Dinge verschwinden und sie mitten im Urwald eine düstere Hütte sowie eine Grabstelle entdecken, wird eine Ahnung zur Gewissheit: Sie sind nicht allein!

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Sunfilm Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Deutsch (DTS)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 1,85:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Interviews, Making Of, Extended Scenes, Trailer

DVD und Blu-ray | Dark Beach - Insel des Grauens

DVD
Dark Beach - Insel des Grauens Dark Beach - Insel des Grauens
DVD Start:
04.07.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 84 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Dark Beach - Insel des Grauens Dark Beach - Insel des Grauens
Blu-ray Start:
04.07.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 87 min.

DVD Kritik - Dark Beach - Insel des Grauens

DVD Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 7/10
Ton: | 7/10
Extras: | 6/10
Gesamt: | 6/10


Sonne nonstop, azurblaues Meer, weißer Sandstrand – die perfekte Kulisse für den Traumurlaub zu zweit. Das denkt sich auch das junge Pärchen Beth und Harry, als es sich für zehn Tage auf eine einsame Insel in der Nähe des Great Barrier Reefs schippern lässt. Einfach mal die Seele baumeln lassen und fern der Zivilisation allen Beziehungskillern entsagen. Soweit die Theorie. Denn Regisseur Bill Bennett (drehte unter anderem 1996 die Gaunerkomödie „Gestohlene Herzen“ mit Sandra Bullock) schwebte bei „Dark Beach“ (stammt bereits aus dem Jahr 2010) keine Südsee-Romanze à la „Blaue Lagune“ vor, sondern ein Gruselfilm in ungewöhnlichem Setting. Und daher ist das vermeintliche Tropen-Paradies auch gar nicht so unbewohnt (Originaltitel: „Uninhabited“) wie zunächst gedacht.

Bennett, neben Director auch als Producer und Writer geführt, beschreitet bei seinem Spannungsaufbau den klassischen Weg der verhaltenen Andeutung und sukzessiven Steigerung. Ein unheilvoller Klangteppich untermalt die Bootsfahrt zum Eiland, ein Kameraschwenk über Meer und Strand plus Zoom auf den Wald sorgt für leichtes Unbehagen beim Betrachter. Dann die ersten Irritationen bei Beth und Harry: Sie entdecken rätselhaft-kleine Fußspuren im Sand, hören komische Geräusche in der Nacht, finden ungewöhnlich große Knochen und offensichtlich treibt jemand Schabernack mit Beths Unterwäsche. Was zunächst wie ein Kinderstreich anmutet, entwickelt sich im weiteren Verlauf zu einer veritablen Heimsuchung der tödlichen Art, bei der Seegurken und Steinfische eine nicht unerhebliche Rolle spielen.

Um jedwede Spoiler-Gefahr zu vermeiden, sei an dieser Stelle die Bedrohung nicht näher beschrieben. Allerdings ergeht es „Dark Beach“ am Schluss wie vielen anderen Filmen, die mit der Angst vor dem Unbekannten spielen. Solange die Gefahr nicht zu sehen und benannt ist, bleibt der Adrenalinpegel hoch und der Zuschauer zittert mit den immer verzweifelter agierenden Protagonisten. Ist die Katze dann aber aus dem Sack, verpufft die Anspannung recht schnell und macht zaghafter Ernüchterung Platz. Denn eines sei verraten: Umhauen wird die letztlich konventionelle Auflösung keinen Genre-Kenner.

Atmosphärisch weiß diese „The-Beach“-Variante durchaus zu gefallen und Kameramann Lachlan Milne streut immer wieder stimmige Natur-Einstellungen ein. Minuspunkte gibt es dagegen bei der Besetzung. Während Geraldine Hakewill als Meeresbiologie-Studentin Beth einen ordentlichen Job macht, dürfte nicht verwundern, dass es Henry James als Harry in seiner Schauspiel-Karriere erst auf diesen einen Film gebracht hat. Er sieht aus wie das versprengte Mitglied einer Boygroup aus den 1990er Jahren und bleibt blass. Und die Visite der zwielichtigen „Greeks“ auf der Insel hat eigentlich keinen näheren Nutzen, außer vielleicht der auf Dauer etwas schlichten Geschichte eine neue Dramatik abzuringen.

Zu den für eine so kleine Produktion recht üppigen DVD-Extras zählt neben den obligatorischen Trailern und überflüssigen Alternate Scenes ein Making-of (OmU), das sich vor allem mit den interessanten logistischen Herausforderungen des Drehs auf einer verlassenen Insel befasst. Vom Wassertank bis zur Chemietoilette musste alles per Boot herangeschafft werden. Weiter vorhanden sind Interviews (OmU) mit den wichtigsten Köpfen des Films. Hierbei offenbart Regisseur Bill Bennett, was es mit dem Einschub „inspiriert durch aktuelle Ereignisse“, der der Handlung vorweg gestellt ist, auf sich hat – wobei das „aktuelle“ eher relativ zu sehen ist.

Solange „Dark Beach“ mehr andeutet als zeigt, funktioniert der Streifen als Zwei-Personen-Insel-Thriller passabel. Tritt das Böse dagegen zutage, macht der irdische Schrecken einer übernatürlichen Tragik Platz, die nur noch bedingt fesselt.

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by Florian Ferber
Bilder © Sunfilm Entertainment