Dame König As Spion - DVD

DVD Start: 09.08.2012
FSK: ab 12 - Laufzeit: 123 min

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Inhalt

Der pensionierte Top-Spion George Smiley (Gary Oldman) wird 1973 überraschend wieder aktiviert: An der Spitze des britischen Secret Service gibt es einen Maulwurf, einen Spion im Dienste des sowjetischen KGB. Smiley soll ihn entlarven. Doch er bekommt keinen Zugang zu geheimen Unterlagen und darf niemandem erzählen, weshalb er zurückgekehrt ist. Fünf Geheimdienstler geraten in sein Visier. Aber wer ist der wahre Verräter, der den Geheimdienst unterwandert und das ganze Land in Gefahr bringt? Smiley bleiben nur sein Instinkt, sein Verstand und seine alten Freunde, um den Verräter zu finden. Ein lebensgefährlicher Auftrag.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Studiocanal Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Audiokommentar von Regisseur Tomas Alfredson und Drehbuchautor Peter Straughan; Featurettes; Trailer; Wendecover

DVD und Blu-ray | Dame König As Spion

DVD
Dame König As Spion Dame König As Spion
DVD Start:
09.08.2012
FSK: 12 - Laufzeit: 123 min.

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DVD Kritik - Dame König As Spion

DVD Wertung:
Film: | 9/10
Bild: | 9/10
Ton: | 9/10
Extras: | 7/10
Gesamt: | 9/10


Die Verfilmung eines Bestsellers von einem der besten Autoren aus dem Geheimdienstsujet, John Le Carre, „Dame, König, As, Spion“, punktet unter anderem damit, dass so gut wie keine Klischees vorkommen. Was man gemeinhin unter Spionageabenteuern versteht, spielt hier nur eine untergeordnete Rolle. Das ist ja auch eines der zentralen Themen der Romanvorlagen. Le Carre zeigt eher das Innenleben eines Geheimdienstes, denn Verfolgungsjagden rund um die Welt im Sinne eines James Bond. Le Carre kennt sich da aus, schließlich war er selber mal Spion. Sein gezeigtes Bild des Geheimdienstes ist allerdings alles andere als angenehm. Der Geheimdienst befindet sich in einer Art abgeschotteter Blase, bekommt von dem eigentlichen Leben nicht viel mit und ist im hohen Grade selbstreferentiell. Er erschafft sich seine eigenen Aufgaben, Probleme und Konflikte und nutzt einen hohen Aufwand, um diese dann zu beseitigen. Auch wenn das Menschenleben kostet. Er dreht sich im Grunde immer nur um sich selbst. Eine Ideologie spielt dabei nur selten eine Rolle. So kommt ziemlich gegen Ende ein schöner doppeldeutiger Satz vor, wenn ein ehemaliger Agent, der nun als Lehrer arbeitet, einen Jungen anschnauzt: „Pass Dich an! Geh spielen!“ Das könnte man auch so gut wie jedem Agenten in diesem Film zurufen. Es ist auffällig, wie oft Regisseur Alfredson Kinder in die Kamera schauen lässt. Das ist nicht nur ein Verweis auf die Unschuld, die allzu bald verloren gehen wird, sondern auch ein Zeichen dafür, dass diese heranwachsende Generation kaum noch dieselben Ideale und Ideologien wie die Agenten besitzt und das ganze Treiben eher staunend betrachtet. Fünfzehn Jahre später war schließlich der große Spuk vorbei (der Film spielt 1974). Diese betrachtete Welt ist in ein komplettes Grau getaucht. Alles ist voller potentieller Schwächen und Gefahren, in der auch die kleinsten Details, wie Bewegungen wichtig werden können. Das Geheimnisbewahren wird zum absoluten Selbstzweck und niemand fühlt sich irgendwo sicher. Ein weiterer Glanzpunkt ist der grandiose Gary Oldman, der mit einem minimalen Einsatz seiner Mimik eine maximale Wirkung herausholt. Sein Charakter ist so sparsam in allen Bewegungen, dass er wie in sich abgeschottet wirkt und man nie schlau aus ihm wird. Ein Geheimdienstmann per se also. Aber auch die anderen Darsteller gehören zu der Creme de la creme der britischen Darsteller: John Hurt, Colin Firth, Benedict Cumberbatch (aus der TV-Serie „Sherlock“) und andere überzeugen absolut. Ein Glanzstück des Agentenfilmes, dem man wirklich fasziniert folgt und auch folgen muss, um überhaupt zu verstehen, worum es hier geht.

Der Ton und das Bild sind gut und auch die Extras können sich zum größten Teil sehen lassen. Der Audiokommentar von Gray Oldman und dem Regisseur Tomas Alfredson ist gelungen und informativ, die Featurettes sind eher oberflächlich und haben einen eindeutigen Werbecharakter. Dann gibt es noch geschnittene Szenen und den Trailer sowie eine Trailershow.

Ein Glanzstück des Agentenfilmes, der die Selbstreferentialität hervorhebt: der Geheimdienst kreist immer um sich selber und schafft sich seine eigenen Aufgaben. Das hat was von einem Spiel, welches allerdings tödlich ist. Jede Aufnahme und Einstellung gewinnt dann an Gewicht.

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © Studiocanal Home Entertainment