Cyrus - The Highway Killer - DVD

DVD Start: 01.08.2013
FSK: ab 18 - Laufzeit: 76 min

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Inhalt

Die TV-Sensationsreporterin Maria Sanchez (Danielle Harris) ist der Story Ihres Lebens auf der Spur: Ein unbekannter Anrufer, Emmet (Lance Henriksen), behauptet das mysteriöse Verschwinden von über 200 Studenten im mittleren Westen aufklären zu können. Maria begibt sich darauf mit ihrem Kameramann in das Niemandsland der USA, um sich von Emmet die unglaubliche Geschichte des vielleicht sadistischsten Serienkillers, der jemals auf Erden sein Unwesen getrieben hat, erzählen zu lassen. Die Geschichte, die sie hört handelt von Cyrus (Brian Krause), einem jungen Familienvater, den seine Wahnvorstellungen in einem Blutrausch getrieben haben, aus dem es für niemanden ein Entkommen gibt. Doch je mehr Maria über den Killer erfährt, desto gefährlicher wird jeder weitere Schritt. Denn Cyrus ist immer noch auf der Jagd....

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Schröder Media
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Bildformat: 16:9 / 1,78:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Trailer

DVD und Blu-ray | Cyrus - The Highway Killer

DVD
Cyrus - The Highway Killer Cyrus - The Highway Killer
DVD Start:
01.08.2013
FSK: 18 - Laufzeit: 76 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Cyrus - The Highway Killer Cyrus - The Highway Killer
Blu-ray Start:
01.08.2013
FSK: 18 - Laufzeit: 80 min.

DVD Kritik - Cyrus - The Highway Killer

DVD Wertung:
Film: | 3/10
Bild: | 5/10
Ton: | 5/10
Extras: | 0/10
Gesamt: | 3/10


Serienkiller in Serie - Was für ein fürchterlicher Einstieg. Nicht etwa, das der Serienkillerthriller „Cyrus“ mit einem Schockeffekt anfängt und so den Zuschauer für den Rest des Filmes ködert. Das ist ja durchaus üblich in dem Genre des Thrillers und vor allem des Horrors. Da gibt es zu Beginn eine grausame Szene, welche den Zuschauer nicht nur auf das folgende einstimmt, sondern durch den Beginn auch schon die Spannung auf das zu erwartende aufbaut. Nein, stattdessen wird am Anfang von „Cyrus“ eine übertrieben agierende Darstellerin gezeigt, mit einem Dialog, der den Zuschauer schon in bester Küchenpsychologie darüber informiert, dass jemand mit so einer Mutter nur zu einem Serienmörder werden konnte. Da ist man schon etwas bedient und verdreht die Augen. Und erwartet so gut wie nichts mehr. Da hat sich der Regisseur Mark Vadik keinen Gefallen getan, aber wohl der Darstellerin. Ob er ihr etwas schuldete, damit sie hier einen Auftritt haben durfte? Aber nicht nur der Einstieg ist misslungen, sondern das ganze Konzept fällt in das Wasser. Angeblich basiert das alles auf wahren Ereignissen, weiß aber offensichtlich nicht wie damit umzugehen ist. Da gibt es ein bisschen found footage, ein bisschen Semi-Dokumentarismus und viel Fiktion. Da passt auch das Bild dazu. Grobkörnig und ganz offensichtlich auf Video gefilmt. Da Vadik hier ein bisschen found footage einbaut, also das, was der Kameramann drehte, einige Interviews (die Pseudo-dokumentarischen Aspekte) und ansonsten auf übliche Spielfilmtechniken setzt, kann kein einheitlicher Stil entstehen. Da aber inhaltlich einmal der Weg eingeschlagen worden ist, dass eine enthüllende Doku zu dem Killer Cyrus gedreht wird, muss einiges beibehalten werden. So bleibt es nicht aus, dass die Journalisten Informationen bekommen. Was nicht nur dazu führt, das ein überbordender Off-Kommentar alles beherrscht, sondern die Logik dem Zuschauer schon genau sagt, wie der Film enden wird. Dabei bemüht sich der Regisseur doch so sehr darum, dass es am Schluss eine überraschende Wendung sein soll. Wobei ihm schon eine Stunde zuvor die Grammatik mit dem Wort „wir“ einen Streich gespielt hat. Diese Unentschiedenheit schlägt sich natürlich auch auf den Zuschauer nieder. Es werden keine voyeuristischen Tendenzen befriedigt, mal abgesehen davon, dass der Film gekürzt ist (die englische Version dauert 87 Minuten, ausgewiesen sind 79 und laufen tut der Streifen nur schätzungsweise 67 Minuten). Also fehlen fast zwanzig Minuten!! Wird hier also schon nichts geboten, so kann man wenigstens auf eine psychologische Studie hoffen. Aber ein Psychogramm wird auch nicht erstellt. Denn die Motive und die Ursachen werden viel zu banal präsentiert. Da möchte „Cyrus“ so gerne schockieren und ein neuer „Henry“ sein, scheitert aber am Grundkonzept. Er bemüht sich um ein Psychogramm und ansatzweise gelingt das auch, vor allem da der Hauptdarsteller recht gut den Mörder bar jeder Übertreibung darstellt, aber es ist alles zu halbgar und unentschieden, als das der Film auch abseits der entfernten Gewalt wirklich sonderlich reizvoll sein könnte. Schade.

Der Ton und das Bild sind okay. Leider sind Extras, wenn man mal von dem Originaltrailer und einer Trailershow absieht, nicht vorhanden.

Nicht nur ist der Film stark gekürzt, was den Voyeur im Zuschauer abschreckt, sondern das ganze Konzept ist misslungen. So ist der Streifen werden Gewaltorgie noch Psychogramm, sondern immer nur halbgar und unentschieden.

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © Schröder Media