Criminal Squad - DVD

DVD Start: 07.06.2018
FSK: ab 16 - Laufzeit: 119 min

Criminal Squad DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Los Angeles – in kaum einer anderen Stadt werden so viele Banken überfallen und Transporter ausgeräumt wie hier. Auch die routinierte Gangster-Bande des Ex-Sträflings Ray Merriman (Pablo Schreiber) ist süchtig nach dem schnellen Geld. Doch als einer ihrer Raubzüge zu mehreren Toten führt, geraten die Outlaws ins Visier des skrupellosen Cops Nick Flanagan (Gerard Butler) und seiner Spezialeinheit des Sheriff’s Departments. Selbst bereit die Grenze zwischen Gut und Böse zu überschreiten, beginnen die Ermittler eine provokante Jagd auf die Verbrecher. Denn diese planen nichts Geringeres, als das am besten gesicherte Geldinstitut der Stadt zu knacken: die Federal Reserve Bank in Downtown L.A.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Concorde Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Deutsch (DTS)
Untertitel:
Deutsch für Hörgeschädigte
Bildformat: 16:9 / 2,40:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Trailer
Alternatives Ende
Making-of

DVD und Blu-ray | Criminal Squad

DVD
Criminal Squad Criminal Squad
DVD Start:
07.06.2018
FSK: 16 - Laufzeit: 119 min.

zur DVD Kritik
Criminal Squad (2 Disc Special Edition) Criminal Squad (2 Disc Special Edition)
DVD Start:
08.06.2018
FSK: 16 - Laufzeit: 259 min.
Blu-ray
Criminal Squad (inkl. US-Unrated-Fassung) Criminal Squad (inkl. US-Unrated-Fassung)
Blu-ray Start:
07.06.2018
FSK: 16 - Laufzeit: 290 min.

DVD Kritik - Criminal Squad

DVD Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 9/10
Ton: | 9/10
Extras: | 3/10
Gesamt: | 6/10


Bandenwettkampf
Der Titel des Thrillers „Criminal Squad“ ist auf eine schöne Art und Weise doppeldeutig. So ist es einerseits eine Bezeichnung für eine Spezialeinheit der Polizei welche verbrecherische Banden bekämpft, könnte aber andererseits auch dafür stehen, dass diese Polizisten selber verbrecherisch angelegt sind und gerne die Regeln und die Grenzen des Gesetzes übertreten. Aber auch die Verbrecherbande ist straff als eine Einheit, Squad, organisiert und setzt sich aus Veteranen der amerikanischen Streitkräfte zusammen die in den jüngsten Konflikten gekämpft haben. All dieses bietet einige Steilvorlagen für eine gesellschaftliche und politische Aussage was erklären würde warum der Star Gerard Butler ein solches Interesse an dem Projekt hatte, dass er auch den Produzentenjob übernahm. Man hätte nämlich sehr schön ausloten können, wie sich die Grenzen zwischen Gut und Böse auflösen, die Parallelen zwischen den Einheiten herausstellen können und wie man sich selber und den moralischen Kompass verloren hat. Leider wird das unter der Regie von Christian Gudegast nicht deutlich. Gudegast machte vor allem als Drehbuchautor von „London has fallen“ und „Extreme Rage“ einen guten Eindruck, aber schon diese Filme zeichneten sich nicht durch leise Zwischentöne aus, sondern durch ein solides Actiongewitter.

Criminal Squad: O'Brien (Gerard Butler)
Criminal Squad: O'Brien (Gerard Butler) © Concorde Home Entertainment
Anstatt also eine moralische Zwickmühle zu entwerfen oder eine gesellschaftliche Aussage zu treffen, immerhin rauben Kriegsveteranen amerikanische Banken aus, also die Vergessenen der Machtpolitik üben Rache an den kapitalistischen Schurken welche die Finanzkrise mit verursacht haben, konzentriert er sich auf ein Duell der charismatischen Anführer Gerard Butler und Pablo Schreiber die sich gegenseitig Respekt zollen und sich ähnlicher sind als sie wohl selber wahrhaben wollen. Das ist schon eine etwas enttäuschende Reduzierung was man großer und vor allem deutlicher hätte herausstellen können. Anstatt ein psychologisches Profil zwei sich ähnelnder Männer herauszuarbeiten, konzentriert man sich auf die typische Heiststory: eine Bande plant einen großen Coup und eine Polizeieinheit will den verhindern und es beginnt eine Katz-und-Maus-Jagd die blutig enden wird. Das ist zwar angenehm anzusehen, spannend, hat seinen Reiz und endet in einem fulminanten Finale, aber leider macht es den Film verwechselbar und er reiht sich damit nur ein in die lange Geschichte der Heist-Movies. Auch der Aspekt dass die Bullen böse sein sollen, kommt viel zu kurz und war schon häufig in den Filmen der letzten Jahre zu sehen. So bleibt letztendlich ein unterhaltsamer Film übrig der seine eigenen Steilvorlagen nicht nutzt und somit leider im Mittelmaß stecken bleibt. Vielleicht liegt das daran das hier ein Drehbuchautor sein Debüt als Regisseur gegeben hat und auf Nummer Sicher gehen wollte. An sich nichts verwerfliches, aber so wird dann auch kein großer Wurf geleistet. Aber Gerard Butler wird immer gerne gesehen und das Duell mit Pablo Schreiber ist gut wobei alle anderen Charaktere da schnell eine Nebenrolle spielen und nur noch zu Bildauffüllern werden.

Criminal Squad: Enson Levoux (50 Cent)
Criminal Squad: Enson Levoux (50 Cent) © Concorde Home Entertainment
Das Bild und der Ton sind sehr gut und lassen kaum Wünsche offen. Zur Verwirrung der Interessierten gibt es den Film in mehreren Fassungen. Vorliegend war die Single-DVD die als Extras nur ein alternatives Ende, ein nichtssagendes Making Of, welches ein Trailer mit Interviewschnipseln war, und die Trailer beinhaltete. Die Doppel-DVD beinhaltet noch mehrere zusätzliche Extras und die zwanzig Minuten längere US-Kinofassung. Das trifft auch auf die Bluray zu. Vielleicht sind es die zusätzlichen zwanzig Minuten welche den Film weitaus besser machen, aber das kann hier nicht beurteilt werden.


Fazit:
Da wäre mehr drin gewesen. Da man auf Nummer Sicher gehen wollte, verhindert man den großen Wurf und bietet immerhin ein solides und unterhaltsames Genrestück ab. Schade, denn wenn die Steilvorlagen genutzt worden wären, hätte es ein Meisterwerk werden können

by Jons Marek Schiemann
Bilder © Concorde Home Entertainment