Creature - Die Legende vom Monster aus dem Sumpf - DVD

DVD Start: 07.03.2013
FSK: ab 18 - Laufzeit: 89 min

Creature - Die Legende vom Monster aus dem Sumpf DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Sechs junge Freunde machen sich auf um in Louisiana Urlaub zu machen. An einer Tankstelle erzählt ihnen ein alter Mann von der Legende des „Lockjaw“, eine Bestie halb Mensch, halb Krokodil, die in einer einsamen Hütte tief im Sumpf leben soll. Die Freunde machen sich über diese Grusel-Story lustig, und wollen die Hütte aufsuchen um zu beweisen, dass dies alles nur Humbug ist. Doch als einer nach dem anderen von ihnen in den Sümpfen verschwindet, ahnen sie, dass mehr Wahrheit in der Geschichte steckt, als sie glaubten.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Sunfilm Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Deutsch (DTS)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 1,85:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Trailer
- Trailershow
- drei Making Ofs

DVD und Blu-ray | Creature - Die Legende vom Monster aus dem Sumpf

DVD
Creature - Die Legende vom Monster aus dem Sumpf Creature - Die Legende vom Monster aus dem Sumpf
DVD Start:
07.03.2013
FSK: 18 - Laufzeit: 89 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Creature - Die Legende vom Monster aus dem Sumpf Creature - Die Legende vom Monster aus dem Sumpf
Blu-ray Start:
07.03.2013
FSK: 18 - Laufzeit: 93 min.

DVD Kritik - Creature - Die Legende vom Monster aus dem Sumpf

DVD Wertung:
Film: | 4/10
Bild: | 6/10
Ton: | 8/10
Extras: | 5/10
Gesamt: | 5/10


Kroko auf zwei Beinen - So gut wie jeder Film, egal ob nun Horror oder nicht, der sich eines Tieres oder eines Monsters bedient, muss im Grunde zu den B-Movies gezählt werden. Natürlich gibt es Ausnahmen wie „Der weiße Hai“ oder „King Kong“, aber meistens sind die Genreregeln so fest und klar umrissen, das es nur wenige Variationen geben kann. Kann man Vampire immer neu definieren und ihre Eigenarten und das Setting beliebig verändern, so kann man es bei Tieren eben nicht. Ein Hai schwimmt eben im Wasser, ein Bär kann nicht fliegen, etc., pp. Somit liegt ein Genre vor, was in seinen Elementen erstarrt ist und generell nur wenig Variationen aufweisen kann. Weswegen eigentlich, von den Ausnahmen abgesehen, nur eingefleischte Fans oder Freunde des gepflegten Trash ihren Weg zu dem jeweiligen Film finden können und wollen. „Creature“ versucht nun doch einen neuen Aspekt zu finden, indem er Tier- und Monsterhorror miteinander verbindet und indem ein Wesen vorgestellt wird, was halb Tier, halb Mensch ist. Da könnte man durchaus mehr Variationen in der Handlung finden. Nur geschieht das nicht. Auf der einen Seite ist der Schurke eher ein typischer Slasher, auf der anderen Seite werden nur wenige tierische Elemente hervorgehoben. „Creature“ ist also ein B-Movie, dem es leider nicht gelingt aus dem Durchschnitt herauszukommen. Wobei es in diesem Segment ja schon positiv zu vermerken ist, dass nicht sonderlich viele Fehler gemacht werden. Was nicht heißt, dass diese nicht vorkommen. Die Chronologie des Filmes ist stellenweise Unsinn. Da taucht das Monster auf einmal an einer Stelle auf, wo es zeitlich gesehen im Vergleich zu der vorhergehenden Szene gar nicht hätte hinkommen kommen. Da frisst es Teile eines Menschen, der bislang gar nicht vorkam oder später wieder lebt und die Figuren machen, wie üblich in dem Genre, immer blöde Handlungen. Gut, es gibt ein paar unerwartete Twists, welchen einen überraschen und auf mehr hoffen lassen. Aber entweder den Filmemachern fiel dann nichts mehr ein oder sie trauten sich schlicht und ergreifend nichts. Zudem ist der Film zu sehr ein überraschungsfreier Slasher geworden. Was allein schon daran liegt, dass das Monster viel zu früh zu sehen ist und dementsprechend keine sonderlich große Spannung aufkommen will. Es gibt kein Rätselraten wer oder was da meuchelt. Man fragt sich nicht lange Zeit, wie das Vieh wohl aussehen wird. Es bleibt zu keinem Zeitpunkt offen, ob es sich hier um etwas Übernatürliches handelt oder nicht. Die Crux des Genres, die mangelnde Storymöglichkeit, wurde hier mit einer ebensolchen Crux eines anderen Subgenres, dem Slasherfilm, verbunden. Dementsprechend bleibt alles nur Oberfläche und es gibt Blut und Busen zu sehen. Leider sind die Tricks auch nicht sonderlich gelungen. Das Monster ist eindeutig ein Darsteller im Gummianzug, wobei es nicht gelingt das durch die Kamera zu kaschieren. „Creature“ hat zwar seine Momente, aber man fragt sich doch, was ein mutigerer Regisseur, der den Weg zu Splatter und eindeutigerer Erotik, sprich Pornoelemente, hätte gehen mögen, daraus gemacht hätte. Und das der Zuschauer noch um das Finale betrogen wird, jedenfalls was den Kampf des Helden gegen das Monster angeht, ist nahezu unverzeihlich.

Der Ton ist sehr gut, wobei das Bild dann leider nicht immer mithalten kann. Neben diversen Trailern zum Film und der obligatorischen Trailershow gibt es noch sage und schreibe drei Making Ofs, die sich immer unterschiedlichen Schwerpunkten widmen und nach Möglichkeit versuchen, dem Film mehr Gewicht zu verleihen, als er eigentlich hat.

Indem „Creature“ ein Mensch-Tier-Hybrid einführt, versumpft es in den starren Genreregeln des Tier-/Monsterhorros und des Slasher. Somit ist alles sehr durchschnittlich. Zwar überraschen einige Twists, aber die letztendliche Konsequenz ist etwas mutlos. Nur etwas für Genrefreunde und Trashfans.

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © Sunfilm Entertainment