Crawlspace - DVD

DVD Start: 06.12.2013
FSK: ab 18 - Laufzeit: 83 min

Crawlspace DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Inmitten der australischen Wüste befindet sich die unterirdische US- Forschungseinrichtung Pine Gap. Als diese von Unbekannten angegriffen wird und der Kontakt zur Außenwelt völlig abbricht, schickt man ein Elite-Team, um die dortigen Wissenschaftler zu evakuieren. Doch bald scheint die gesamte Mission gefährdet zu sein. Als sie versuchen die Einrichtung wieder zu verlassen, werden sie von etwas nicht Identifizierbarem angegriffen und entdecken, dass in Pine Gap unheimliche Experimente durchgeführt wurden, die außer Kontrolle geraten sind …

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universum Film
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Behind the Scenes

DVD und Blu-ray | Crawlspace

DVD
Crawlspace Crawlspace
DVD Start:
06.12.2013
FSK: 18 - Laufzeit: 83 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Crawlspace Crawlspace
Blu-ray Start:
06.12.2013
FSK: 18 - Laufzeit: 87 min.

DVD Kritik - Crawlspace

DVD Wertung:
Film: | 7/10
Bild: | 7/10
Ton: | 7/10
Extras: | 6/10
Gesamt: | 7/10


Genre neu altbekannt - Was machen der Regisseur und die Produzenten bloß richtig? Sie nehmen einen puren Genrestoff und drehen ihn nicht einmal durch den Reißwolf. Es gibt keinen ironischen Kommentar, kein Spiel mit Versatzstücken, kein in die Irre führen des Zuschauers. Im Grunde also nichts postmodernes, sondern bierernst erzählte Genrefilme, welche schnell in den Klischees und Schemata ertrinken könnten. Das war weder bei „Wolf Creek“ noch bei „Rogue“ der Fall. Beide Filme sind typische Vertreter des jeweiligen Subgenres und konnten dennoch dem ganzen etwas Frisches verleihen und erhielten ihren verdienten Erfolg. Von denselben Leuten kommt nun also „Crawlspace“ und der Inhalt lässt einen eigentlich nichts erwarten. Zudem ist die Story ja recht dünn: ein Eliteteam der australischen Armee muss in einen unterirdischen Komplex eindringen, um dort ausgebrochene Gefangene zu eliminieren und die Wissenschaftler zu retten. Da es sich bei dem Komplex um das australische Area 51 handelt, ahnt man schon recht bald, das dort mehr als Verbrecher lauern. Das kennt man schon aus unzähligen Filmen und „Aliens 2“ sowie „Resident Evil“ haben hier deutlich Pate gestanden. Und dennoch ist der Film sehr spannend. Nicht nur die Spannung und die stellenweise extreme Gewalt machen den Genrefilm zu einem einzigen Vergnügen, sondern auch die vielen Wendungen, welche den versierten Zuschauer, der sein Subgenre genügend kennt, doch ein um das andere Mal überraschen wird. Es gibt Umdeutungen der Charaktere und die Klaustrophobie die erweckt werden kann, schlägt sich deutlich auf den Zuschauer nieder. Aus dem wenigen Geld wurden das Beste und das meiste herausgeholt. Aus den spärlichen Kulissen konnte das Maximum an Effekt gezogen werden. Schließlich wird deutlich Atmosphäre geschaffen. Auch die Gore- und Splattereffekte können sich mehr als sehen lassen. Da wurde dann allerdings etwas bei den Darstellern gespart, die nicht unbedingt überzeugen können. Vor allem die weibliche Hauptrolle agiert etwas zu theatralisch hart an der Grenze zum Overacting. Und die markigen Sprüche der Militärs die genauso auch schon in dem ganzen Videomüll der 1980er zu finden waren sind peinlich und man weiß nicht so recht, ob das ironisch gemeint ist oder nicht. Aber aufgrund des düsteren Schlusses ist es eher wahrscheinlich das es ein Zitat ist und das ganze Machotum in der letzten Einstellung deutlich aufgehoben wird.

Der Ton als auch das Bild sind sehr gut und können punkten. Neben dem Trailer und der obligatorischen Trailershow gibt es noch ein gelungenes Behind the Scenes, welches die schwierigen Produktionsbedingungen beleuchtet, es gab nämlich kein Geld, ist aber leider ohne deutsche Untertitel versehen worden.

Auf den ersten Blick ein typischer Subgenrefilm, so gibt es doch gleich mehrere Überraschungen und Wendungen, welche den ganzen Streifen sehr spannend und unterhaltsam machen.

by Jons Marek Schiemann
Bilder © Universum Film