Contraband - DVD

DVD Start: 19.07.2012
FSK: ab 16 - Laufzeit: 105 min

Contraband DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Seine Schmugglerkarriere hat Chris Farraday (Mark Wahlberg) schon vor langer Zeit hinter sich gelassen und sich ein redliches Leben aufgebaut. Doch als sein Schwager Andy (Caleb Landry Jones) einen Job für den skrupellosen Kingpin Tim Briggs (Giovanni Ribisi) vermasselt, bleibt ihm nichts anderes übrig, als noch einmal aufs schnelle Geld zu setzen. Er muss Andys Schulden begleichen, bevor es diesem an den Kragen geht. Gemeinsam mit seinem besten Freund Sebastian (Ben Foster) versammelt er eine kleine Crew für einen Trip nach Panama – in der Hoffnung, mit mehreren Millionen Dollar Falschgeld wieder heil zurückzukommen. Von einem wasserdichten Plan kann allerdings nicht die Rede sein. Kurz bevor sie das Geld erreichen, läuft schief, was schieflaufen kann, und Chris muss sich auf seine legendären, aber schon etwas eingerosteten Instinkte verlassen, um ein brutales Netzwerk von Drogenbossen, Cops und Auftragskillern auszutricksen und seine Frau (Kate Beckinsale) und seine Söhne zu retten.
Ein riskanter Coup, eine wilde Hetzjagd gegen die Uhr und ein Mann, der alles auf eine Karte setzen muss – Crime-Action der Extraklasse.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universal Pictures
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Türkisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch, Englisch, Türkisch
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Der Realitätscheck: Stunts and Actionszenen in CONTRABAND
- Audiokommentar mit Regisseur Produzent Baltasar Kormákur und Produzent Evan Hayes

DVD und Blu-ray | Contraband

DVD
Contraband Contraband
DVD Start:
19.07.2012
FSK: 16 - Laufzeit: 105 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Contraband - Steelbook Contraband - Steelbook
Blu-ray Start:
19.07.2012
FSK: 16 - Laufzeit: 110 min.

DVD Kritik - Contraband

DVD Wertung:
Film: | 5/10
Bild: | 7/10
Ton: | 8/10
Extras: | 5/10
Gesamt: | 6/10


Nach erfolgreichen Ausflügen in den komödiantischen Actionbereich und dem ein oder anderen Abstecher in philosophisch ausholende Dramensphären ist Mark Wahlberg nun zurück in genau der Rolle, in der ihn die Welt erwartet – als knallharter, wenn mittlerweile auch ‚pensionierter‘ Krimineller, den die Ehre für einen letzten, gar heldenhaften Deal zurück ins Geschäft holt. Dass Wahlberg in „Contraband“ nicht nur die Hauptrolle übernehmen wollte, sondern den Actionstreifen dazu mit produzierte, dürfte nicht zuletzt daran liegen, dass das cineastische Werk sich in großen Teilen anfühlt, wie ein Tribute an Mr. Wahlberg selbst.

Ein Plan, der, bei aller Liebe, doch deutlich an „The Italian Job“ erinnert, Verrat ähnlich „Max Payne“ und familiäre Ehrfragen, als wären sie „4 Brüder“ entnommen. Die Rahmenhandlung von „Contraband“ ist nun wirklich nichts Besonderes und wird Wahlberg seiner Rolle auch gerecht, ändert es doch nichts daran, dass seine Rolle im Großen und Ganzen mehr einem farblosen, nur allzu austauschbaren Typus gleicht, als einem individualisierten, smart ausgearbeiteten Protagonisten. Actionklischees, wohin sich der Zuschauer auch wendet. Da hilft es kaum, dass der nur allzu bekannte Plot des Streifens auf ein Containerfrachtschiff verfrachtet wurde. Ist uns die Story in genau jener Umgebung vielleicht auch fremd, so ist es doch immer noch eine Story, die wir in und auswendig kennen.

Will man „Contraband“ im Anbetracht dessen nun mit jenem Schiff vergleichen, auf dem es spielt, so fühlt es sich fast an, als habe jemand dutzende Container aufgeladen, um sie mit Elementen aus Wahlbergs früheren Streifen zu füllen, ohne sie angemessen auf dem filmischen Frachter zu sichern, sodass sie lose über Deck rutschen und immer wieder unangenehm kollidieren. Den erzählerischen Anker, der das Abtreiben der Handlungsstruktur verhindern sollte, hat „Contraband“ dabei wohl ein wenig schlampig geworfen, sodass die Szenenfolge zuweilen haltlos, zuweilen schrecklich ungebunden über das Meer aus Actionklischee driftet.

Mag der Genrefanatiker sich den Streifen trotzdessen mit gutem Gewissen ansehen können, so wird sogar der hier und da etwas zu meckern wissen – tatsächliche Actionszenen sät „Contraband“ nur spärlich, wobei jene, wenn gesät, wild durchs Bild wuchern und schnell unübersichtlich werden. Zu dunkles Bild, zu hohe Darstellerzahl, zu schneller Schnitt und zu rasante Pans sorgen für einen zuweilen unästhetischen Beigeschmack der eigentlichen Actionästhetik. Daneben konzentriert sich der Streifen zu Anfang derart unbeweglich darauf, seine Handlung möglichst geschickt vorzubereiten, dass er die Vorbereitung und Entfaltung seiner Charaktere zu vergessen scheint. Zwar lassen zumeist stabile Ton- und Bildqualität, flüssiger Schnitt und angemessenes Cast kaum einen Zweifel offen, dass wir es mit einer waschechten Hollywoodproduktion zu tun haben, doch macht uns genau das umso trauriger, wenn es hier grundsätzlich nicht an den Mitteln der Umsetzung scheitert, sondern an der Durchschnittlichkeit der umgesetzten Story selbst.

Trotz technischen Know-Hows und befriedigender Extras bleibt „Contraband“ damit eine DVD, die man sich im besten Falle leiht, statt kauft, wenn auch das eher dem Actiongenre und Wahlbergs Kultkarriere zu Ehren. Mehr als einmal muss man den Streifen jedenfalls nicht gesehen haben.

by Sima Moussavian
Bilder © Universal Pictures