College Killer - DVD

DVD Start: 05.02.2015
FSK: ab 18 - Laufzeit: 86 min

College Killer DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Es ist 1981 und die Mädchen einer Universitätsverbindung geben eine Willkommensparty für die neuen Studentinnen. Doch jede ihrer Bewegungen wird von einem Unbekannten beobachtet. Als die ersten Mädchen verschwinden, ahnen die anderen noch nicht, dass diese einem brutalen Mörder in die Falle gegangen sind. Die Polizei sucht verzweifelt eine Spur, doch der Killer hat seine nächsten Opfer schon ausgesucht. Ein Rennen gegen die Zeit beginnt.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Tiberius Film
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Deutsch (DTS)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 1,85:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Audiokommentar des Regisseurs, Dokumentation + Trailer

DVD und Blu-ray | College Killer

DVD
College Killer College Killer
DVD Start:
05.02.2015
FSK: 18 - Laufzeit: 86 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
College Killer College Killer
Blu-ray Start:
05.02.2015
FSK: 18 - Laufzeit: 90 min.

DVD Kritik - College Killer

DVD Wertung:
Film: | 2/10
Bild: | 4/10
Ton: | 4/10
Extras: | 3/10
Gesamt: | 3/10


Irres Kichern - „College Killer“ vermag einen gleich zu Beginn sehr zu irritieren. Allein schon von der Bildqualität und der Gestaltung der Titel her, ist man versucht anzunehmen, dass hier eine Slasherproduktion aus den 1980ern unter einem neuen Titel neu veröffentlicht worden ist. Dieses Gefühl bleibt auch den ganzen Film über haften, was einen zwar in die Irre führt, da der Film nicht aus den 1980ern stammt, andererseits aber auch wieder richtig ist, da der Regisseur und Produzent eben diesen Anschein erwecken will. Somit ist „College Killer“ als Hommage an den Slasher der damaligen Zeit gedacht und in der Tat erinnern schon die ersten Szenen an den legendären „Halloween“, wenn ein Killer aus der Ich-Perspektive gefilmt ein Haus betritt in dem sich eine junge Frau gerade die Haare bürstet. Assoziativ kommen einem die ersten Einstellungen des John Carpenter Films in den Sinn. Aber danach haben alle guten Einflüsse die Produzenten dieses Films verlassen. Später meint man noch einige Zitate zu erkennen, aber die Hommage lässt es sich nicht nehmen auch diejenigen Elemente einzubauen, die schon damals nicht funktionieren und eher peinlich waren. Das kann man gutwillig als konsequent bezeichnen, oder einfach nur zum fremdschämen einladen. Für eine gelungene Hommage fehlt die Selbstironie und auch sonst ist „College Killer“ sehr lahm und blutleer. Bei letzterem hat anscheinend nicht unbedingt die Schere des Zensors zugeschlagen, sondern es wird abgeblendet, während der zugehörige Ton weiterläuft. Vielleicht waren für viele Tricks kein Geld da (diese Independentproduktion ist in nur 13 Tagen gedreht worden). Die mangelnde Spannung ist da das weitausgrößere Problem. Was vor alldem an den miesen Darstellern liegt, die noch durch eine schlechte Synchro in den Abgrund getrieben werden. Wer immer schon wissen wollte was es bedeutet wenn gesagt wird, das die Schauspieler hölzern wären, der sehe hier mal rein. Sie reagieren kaum. Stehen sichtbar auf der Stelle und agieren erst nach Regieanweisung und geben dem geschehen kein Leben. Das versucht der Darsteller des Schurken auszugleichen und kichert irre, schnauft, verdreht die Augen und lässt beim Zuschauer angesichts dieses nervigen overactings die Augen rotieren. Diese miese Machart hätte man durch Sex und Gewalt ausgleichen können, aber die erstere überzeugt nicht, wie oben gesagt, und die nackte Haut ist auch nur spärlich vorhanden und einzig eine Schwimmbadszene liefert etwas fürs Auge. Die billige Machart ist allzu deutlich und durch geschickte Schnitte hätte man da einiges kaschieren können, aber auch das wird versäumt. Ein Slasher für Allesseher und für Horrorfreunde mit Genrealzheimer.

Der Ton ist mau und auch das Bild lädt nicht gerade zu Begeisterungsstürmen ein. Es ist bewusst auf alt gemacht und passt zu dem angepeilten Retrogefühl und ist dementsprechend blass und grieselig. Als Extras gibt es einen interessanten Audiokommentar der einen guten Einblick in die Trickkiste liefert und wie man in 13 Tagen einen kompletten Horrorfilm drehen kann. Leider besitzt er keine deutschen Untertitel wie auch der Rest der Extras. Welche aus einem teilweise gelungenen Making Of bestehen, einem Pseudotrailer mit einem der Darsteller, der einem weismachen will, dass es sich hier um einen legendären und verschwundenen Film aus den 1980ern handelt. Dann gibt es noch die Originaltrailer und eine kleine Trailershow.

Ein Film der bewusst so gestaltet ist, als ob er aus den 1980ern stamme. Inklusive allen Fehlern. Für eine Hommage fehlen der schnell gedrehten Billigproduktion leider die Selbstironie und die Einfälle.

by Jons Marek Schiemann
Bilder © Tiberius Film