Clowntown - DVD

DVD Start: 05.10.2017
FSK: ab 18 - Laufzeit: 82 min

Clowntown DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Diese Stadt wird von Killer-Clowns regiert. Das müssen zwei befreundete Pärchen schmerzlich feststellen. Eigentlich wollten sie einfach Spaß haben und eine schöne Reise durchs Land machen. Aber schon bald nimmt der Trip eine ganz andere Wendung. Scheinbar zufällig werde sie in eine abgelegene Kleinstadt namens Clinton gelockt. Nichts ahnend machen sie sich auf den Weg und beschließen, in dem ausgestorbenen Ort über Nacht Rast zu machen. Doch schnell merken sie, dass ihr Leben in großer Gefahr ist. Psychopathische Killer in Clowns-Kostümen machen Jagd auf die Neuankömmlinge. Und sie schrecken vor nichts zurück...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Tiberius Film
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Deutsch (DTS)
Bildformat: 16:9 / 1,78:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Trailer

DVD und Blu-ray | Clowntown

DVD
Clowntown Clowntown
DVD Start:
05.10.2017
FSK: 18 - Laufzeit: 82 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Clowntown Clowntown
Blu-ray Start:
05.10.2017
FSK: 18 - Laufzeit: 85 min.

DVD Kritik - Clowntown

DVD Wertung:
Film: | 4/10
Bild: | 3/10
Ton: | 4/10
Extras: | 1/10
Gesamt: | 4/10


Stadt ohne Lachen
Schon erstaunlich, dass nach „Halloween“ von John Carpenter aus dem Jahre 1979 sich noch junge Frauen als Babysitter ein Zubrot verdienen wollen. Spätestens wenn sie in dem Haus der Blagen immer wieder Clownsmasken und Kostüme finden. Im Gegensatz zu der jungen Frau, welche übrigens die hübscheste in dem Film ist, ahnt man was kommt und man wünscht ihr, dass sie mehr Horrorfilme gesehen hätte. Und in der Tat kommt es so wie erwartet und wie üblich verlässt die hübscheste Darstellerin schon früh den Film. Willkommen in „Clown Town“.

Szene aus Clowntown
Szene aus Clowntown © Tiberius Film
Die Handlung ist dürftig und man fragt sich ob wirklich eine Idee dahintersteckt. Oder wollte hier jemand seine eigenen Ängste vor Clowns verarbeiten und zugleich eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für seine Familie bilden? Jedenfalls arbeiten auffällig viele an dem Film mit, die mit Nachnamen Nagel heißen. Eigenständige Ideen kommen hier leider nicht sonderlich viele vor. Vielmehr werden noch viele Streifen zitiert und der versierte Horrorkenner bekommt immer Ideen, wie „Ach ja, das kenne ich aus…“ Jedenfalls gibt es nach dem Vorspann einen zeitlichen Sprung und man sieht vier Freunde die durch eine ländliche Gegend fahren, um ein Konzert zu besuchen. Ihnen begegnen in einer Ratsstätte unangenehme Rednecks die jedes Klischee bedienen. Natürlich hören die jungen Leute auf den Rat zu einer Abkürzung. Auch sie wissen nicht, dass sie sich in einem Horrorfilm befinden und dass diese andere Route und ein Konflikt mit Rednecks eine wirklich schlechte Idee ist. Natürlich funktionieren dann auch die Handys nicht. Betrachtet man das Genre, so dürften sich die Regisseure und Drehbuchautoren sehr über die Erfindung von Mobiltelefonen ärgern, da sie so neue Klischees bedienen müssen. Ironischerweise ist der Aufenthalt in der titelgebenden „Clown Town“ dann erstaunlich gut begründet, wenngleich die Prämisse auch sehr unlogisch ist. Inmitten dieser Unlogik verhalten sich aber die Personen glaubwürdig, was man in Horrorfilmen durchaus selten findet. Aber eine Story ergibt sich daraus nicht. Die vier hängen in der Stadt fest und werden von mörderischen Clowns gejagt, denen sie zu entkommen versuchen und langsam beginnen sich zu wehren. Dabei ist wirklich alles Zitat, bis hin zu dem Clown der wie zu Zeiten von Tim Curry in „Es“ faucht und zische und lächelt. Garniert wird das mit einigen gelungenen blutigen Effekten. Das ist alles nicht sonderlich spannend aber doch eine kurzweilige Massenware ohne das allzu viele große Fehler gemacht werden. Insgesamt kann man den kleinen Low-Budget-Film durchaus ansehen. Muss man aber nicht.

Szene aus Clowntown
Szene aus Clowntown © Tiberius Film
Der Ton ist okay, aber nicht sonderlich ausgewogen. Die Dialoge fallen teils zu leise aus und werden von den Soundeffekten überdeckt. Auch das Bild ist nicht mehr als solide und recht blass ausgefallen mit verschwimmenden Konturen. Als Extras gibt es leider auch nur den Trailer und eine Trailershow.


Fazit:
Zwar werden manche Klischees bedient und der Film bedient sich auch vieler Zitate, aber die Handlungen sind durchaus glaubwürdig. Ein kleiner Low-Budget-Horrorfilm der zu unterhalten weiß, den man aber nicht unbedingt gesehen haben muss.

by Jons Marek Schiemann
Bilder © Tiberius Film