Climate Warriors - DVD

DVD Start: 24.05.2019
FSK: ab 6 - Laufzeit: 86 min

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Inhalt

100 Prozent erneuerbare Energie – das ist technisch längst möglich. Doch die weltweite Energiewende stockt, denn mit ihr versiegen die Geldströme von Kohle, Gas und Erdöl. Wie können wir der Gier der Energiekonzerne trotzen und den Blick auf die Zukunft des Planeten richten? Eine globale Veränderung kann nur durch eine Bewegung von unten entstehen! In seinem neuen Dokumentarfilm „Climate Warriors“ verbindet der Filmemacher und Vordenker Carl-A. Fechner Szenen aus seiner Erfolgs-Doku „Power to Change“ mit neu gedrehtem Material. Er trifft engagierte Mitmenschen in Deutschland und den USA. Dazu gehören Promis wie Arnold Schwarzenegger, Energieexperten wie Hans-Josef Fell, aber auch eine junge Generation von Klimakriegern, wie der charismatische Aktivist und Hip-Hop-Künstler Xiuhtezcatl Martinez. Sie alle kämpfen für ein Ziel: eine saubere, gerechte und sichere Welt durch erneuerbare Energien.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Lighthouse Home Entertainment / W-film
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen

DVD und Blu-ray | Climate Warriors

DVD
Climate Warriors Climate Warriors
DVD Start:
24.05.2019
FSK: 6 - Laufzeit: 86 min.

zur DVD Kritik

DVD Kritik - Climate Warriors

DVD Wertung:
Film: | 1/10
Bild: | 4/10
Ton: | 0/10
Extras: | 0/10
Gesamt: | 1/10


"Climate Warriors" ist 86 Minuten lang und startet in Deutschland am 24. Mai auf DVD. Die Dokumentation handelt von verschiedenen Personen und Szenarien, welche sich mit dem Klima und den damit einhergehenden Folgen auseinandersetzen. Es geht um die Klimakämpfer, welche unerbittlich gegen das Establishment ankämpfen, um die Erde zu retten.

Dieser Film ist erschreckend. Nicht wegen der Thematik, sondern wegen der Person hinter dem Film: Carl-A. Fechner. Selten (wenn überhaupt schon einmal) habe ich einen solch egozentrischen Regisseur erlebt. Vielleicht schafft es Rian Johnson ihn mit seinem höchst egoistischen Werk "Star Wars 8" vom Thron zu reisen, es wird aber schwer werden. Es beginnt mit dem Titel, welcher über den Fernseher flimmert. Darunter in großen Lettern "Ein Film von Carl-A. Fechner". Ersteinmal keine große Sache, denn schließlich haben auch virtuose Regisseure, wie John Carpenter ihren Namen mit dem Titel verbunden. Jedoch taucht dann - viel kleiner - der Schriftzug "Co-Regie Nicolai Niemann" auf. Die Dokumentation schreitet voran und Fechner sitzt da und interviewt sich selbst. Er stellt sich dabei immer in ein äußerst heroisches Licht. Hinzu kommen noch die Aufnahmen, wie er durch die Landschaft joggt - gefilmt von unten, die Sonne über dem Kopf, nahezu ein moderner Herkules. Es ist strapazierend dem selbstgefälligen Regisseur dabei zuzusehen, wie er sich zunehmend als Gutmensch selbst inszeniert. Gegen Ende holt er zum finalen Schlag aus und zeigt sein Gesicht in einer Montage, die alle Klima-Kämpfer, alle Aktivisten zeigt. Er ist schon ein toller Kerl, dieser Carl-A. Fechner.

Weiter geht es im Stil des Films. Die Kameraarbeit von Philipp Baben der Erde ist wirklich großartig. Die Stimmung wird in wunderschönen Aufnahmen von grauenvollen Dingen brillant eingefangen. Hier kann sich der Streifen wirklich blicken lassen. Leider wird das aber vom laienhaften Stil des Werks entkräftigt, denn ein solcher existiert nicht. Es gibt keinen durchgehenden Stil. An einer Stelle kommt mal eine Texttafel, an einer anderen werden die Worte hingeschrieben, als hätte man sie per Hand gezeichnet. Dies, aber auch die Story tragen dazu bei, dass es keinen roten Faden gibt. der Film ist eine Aneinanderreihung verschiedener Stile, verschiedener Geschichten, deren Zusammenhang dem Zuschauer verborgen bleibt.

Es ist bedauernswert, dass ein so schlampig und amateurhaft produzierter Film irgendwie finanziert werden konnte. Und dann brüstet sich der Regisseur auch noch und stellt sich an die Spitze. Dieser Streifen macht aggressiv und lenkt vom eigentlich wichtigen Thema ab: Die Menschen, die - anders als dieser Regisseur - wirklich gegen den Klimawandel kämpfen.

Alles in allem sollte niemand diesen Film kaufen. Carl-A. Fechner sollte nie wieder einen Film inszenieren dürfen, denn mit diesem Schund ist er viel zu weit gegangen. Diese Pseudo-Dokumentation schafft es ein so immens wichtiges Thema, wie den Klimawandel in den Hintergrund zu rücken, nur um einen alten Mann noch einmal zu bestätigen, dass er körperlich wie auch geistig fit sei. Einzig und allein die Kameraführung punktet für "Climate Warriors", sonst hätte diese Propaganda 0 Punkte bekommen.

Bild
Wie bereits erwähnt ist die Kameraführung das einzige Gute an diesem Werk. Leider verhindert der dilettantische Stil das Blühen der Bilder.

Ton
Hier geht es richtig los. Die deutsche Fassung ist nur zur Hälfte deutsch. Es wird auf einen professionellen Erzähler verzichtet und der Ton ist auch nicht gut abgemischt.

Extras
Es sind keine Extras vorhanden.


Fazit:
Eine Selbstinszenierung sondergleichen. Der Regisseur Carl-A. Fechner hat seinen Titel nicht verdient. Diese Umweltdokumentation stinkt bis in den Himmel und ist keinen einzigen Blick wert.

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by Jan Welsch
Bilder © Lighthouse Home Entertainment / W-film




Climate Warriors - Trailer