City Hunter - DVD

DVD Start: 26.04.2004
FSK: ab 12 - Laufzeit: 96 min

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Inhalt

Dem Privatdetektiv "City Hunter" ist keiner gewachsen. Er erhält den Auftrag, die vermisste Tochter eines reichen japanischen Geschäftsmannes aus den Fängen der Kidnapper zu befreien. "City Hunter" muss sein ganzes Können aufbringen, um gegen die Bande schwer bewaffneter Gangster zu bestehen. Nach einer tödlichen und abenteuerlichen Jagd bringen die brutalen Verbrecher einen Luxuskreuzer in ihre Gewalt und drohen ihn in die Luft zu sprengen. Während die Zeitbomben ticken startet der "City Hunter" einen fulminanten Gegenangriff...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Warner Home Video
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Kantonesisch (Dolby Digital 1.0)
Deutsch (Dolby Digital 1.0)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 1,85:1 Anamorph Widescreen

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DVD und Blu-ray | City Hunter

DVD
City Hunter City Hunter
DVD Start:
26.04.2004
FSK: 12 - Laufzeit: 96 min.

zur DVD Kritik

DVD Kritik - City Hunter

DVD Wertung:
Film: | 8/10
Bild: | 6/10
Ton: | 7/10
Extras: | 0/10
Gesamt: | 8/10


Der akrobatische Kampffloh Jackie Chan ist unter Action-Freunden schon längst eine Legende und nun widmen wir uns einem seiner skurrilsten Werke, nämlich der Real-Verfilmung der Manga-Serie „City Hunter“, in der er den charmanten Privatdetektiv spielt, der eine große Schwäche für die Frauen hat und nicht umsonst ständig von ihnen umgeben ist.

Der Film selbst stammt aus dem Jahr 1993 und ist einer von Jackie Chans Versuchen die chinesische Kampfkunst mit einer Story des Westens zu mischen, nämlich einer Kreuzfahrt-Geiselnahme durch eine amerikanische Terroristen-Gruppe. Doch wer naht natürlich zur Rettung aller Beteiligten? Jackie Chan – war ja klar.

An sich ist die Geschichte schnell erzählt und kaum einer von seinen Filmen glänzt mit einer überragenden Story-Dichte, denn wer einen Jackie Chan-Film sieht, der weiß worauf er sich einlässt und im Fokus stehen natürlich auch diesmal die perfekten Kämpfe in seiner unnachahmlichen Art. Stets die Balance zwischen Kampfstil und humoristischen Akrobatik haltend, wechseln die Gegner und die Kampfstile schneller als man es von einem Chan-Film gewöhnt ist, jedoch trotzdem bleibt die Übersicht erhalten und somit verliert der Zuschauer zu keinem Zeitpunkt den Anschluss. Auch wenn diesmal neben Chan auch noch andere Kämpfer ihr Unwesen auf seiner Seite treiben und versuchen sich gegen die Terroristen zu wehren, kann man jede Szene gut nachvollziehen und es ergibt alles Sinn, auch wenn sich Handlungszweige mal vereinen und dann wieder trennen.

Ein genialer Schachzug hierbei ist die Tatsache, dass nicht Chan allein der Held der Geschichte ist und damit einziger Sympathieträger wäre, sondern dass man alle anderen Charaktere, die auf seiner Seite sind, durchaus als äußerst liebenswert bezeichnen kann und sowohl durch ihre Art als auch ihre eigenen Fehler zu überzeugen wissen. So wirkt die Naivität der Rollen sehr charmant und haben ihren eigenen Stil, wodurch eine große Bandbreite an Unterschiedlichkeiten abgedeckt wird, was dazu beiträgt, dass zu keinem Zeitpunkt ein Leerlauf entsteht.

Der zweite große Pluspunkt neben den tollen Charakteren ist die in der Einführung angesprochene Skurrilität mit der sich der Film präsentiert, denn in Sachen Humor ist er einer der Beste, die Jackie Chan je gemacht hat. So zeigt sich ein großes Maß an Situationskomik, aber auch die Mimik der Akteure und die Dialoge sind witzig, sodass man nicht nur an den Kampfszenen Gefallen finden kann. Auch wenn der eine oder andere Scherz vielleicht etwas zu naiv und kindlich für westliche Augen erscheinen mag, hinterlassen diese keine negativen Gefühle, da man eben stets von der charmanten Art der Darsteller immer wieder aufgefangen wird.

Alles in Allem kann man daher sagen, dass dieser Film rundum wirklich empfehlenswert ist, jedoch sollte man sich auf schrägen Humor einlassen und sollte mal der eine oder andere Scherz in die Hose gehen, darüber hinwegsehen können. Die Kampfszenen für die Jackie Chan berühmt ist, sind auch hier wieder hervorragend und derartig gut choreographiert, dass man als Normalsterblicher nur staunen kann, was für eine Akrobatik und kuriose Stunts einem dort geboten werden. Wer sich also von den vielen Romantik-Komödien erholen möchte, die uns zur Zeit überschwemmen, der kann beherzt zugreifen und wird mit dem Film eine Menge Freude haben. Szenen wie der „Street-Fighter“-Kampf, in denen Jackie Chan und sein Gegner zu Figuren aus dem gleichnamigen Videospiel werden, sind es wert, dass man diesem Film eine Chance gibt, auch wenn er nicht der Bekannteste seiner Werke ist.


by Sven Hensel
Bilder © Warner Home Video




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