Christopher Robin - DVD

DVD Start: 13.12.2018
FSK: ab 0 - Laufzeit: 100 min

Christopher Robin DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Christopher Robin, der Junge, der einst mit seinen Freunden aus dem Hundertmorgenwald die größten Abenteuer erlebte, ist erwachsen geworden. Überarbeitet, unterbezahlt und perspektivlos steckt er in seinem Leben fest: Der Job ist wichtiger als die Familie, mit der er nur wenig Zeit verbringt. Kaum noch erinnert er sich an seine idyllische Kindheit, die er mit Winnie Puuh und seinen Freunden verbrachte.
Eines Tages taucht der Honig liebende und etwas in die Jahre gekommene Bär in London auf und erinnert Christopher Robin mit seinen schlichten aber wahren Weisheiten daran, wie schön die scheinbar endlosen Tage als kleiner Junge waren. Als Christopher Robin in Schwierigkeiten gerät verlässt auch der Rest der Gang um Ferkel, I-Aah und Tigger den geliebten Wald und bricht auf zu einem großen Abenteuer, um Winnie Puuh und Christopher Robin zu helfen. Denn beste Freunde sind schließlich immer füreinander da!

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Walt Disney Studios Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch (DTS-HD MA 5.1)
Englisch (DTS-HD MA 5.1)
Italienisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch, Italienisch, Englisch für Hörgeschädigte
Bildformat: 16:9 / 1,78:1 Anamorph Widescreen

DVD und Blu-ray | Christopher Robin

DVD
Christopher Robin Christopher Robin
DVD Start:
13.12.2018
FSK: 0 - Laufzeit: 100 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Christopher Robin Christopher Robin
Blu-ray Start:
13.12.2018
FSK: 0 - Laufzeit: 104 min.

DVD Kritik - Christopher Robin

DVD Wertung:
Film: | 7/10
Bild: | 10/10
Ton: | 10/10
Extras: | 0/10
Gesamt: | 7/10


Die meisten von uns kennen Christopher Robin als den kleinen Jungen, der mit Winnie Puuh unzählige Abenteuer erlebt hat. Doch was würde er heute tun und wie würde sein Alter wohl die Beziehung zu seinen Kindheitsfreunden verändern? Genau mit dieser Frage beschäftigt sich der Regisseur Marc Foster (Ein Quantum Trost, World War Z) in Film „Christopher Robin“ und erzählt darin eine Geschichte über Freundschaft und das Erwachsenwerden.

Piglet, Pooh und Roo
Piglet, Pooh und Roo © 2018 Disney Enterprises, Inc. All Rights Reserved
Seit Christopher Robins letzter Begegnung mit Winnie Puuh sind bereits ein paar Jahrzehnte vergangen. Mittlerweile hat er eine kleine Familie gegründet und arbeitet bei einer großen Firme in einer Abteilung, die für die Herstellung von Koffern zuständig ist. Von seinem Vorgesetzten wird Robin schließlich dazu aufgefordert das Wochenende durchzuarbeiten, um eine Lösung für die schlechten Gewinne in seiner Abteilung zu finden. Dies hat zur Folge, dass er seine Familie bei dem geplanten Ausflug in seine Heimatstadt Sussex nicht begleiten kann und stellt damit die schon bereits distanzierte Beziehung zu seiner Familie auf die Probe.

Als Pooh durch Christophers alten Durchgang nach London gerät ist das Chaos perfekt: Erst verteilt dieser überall Honig im Haus und bringt dann auch noch eine ganze Regalwand zum Einbrechen. Damit der tollpatschige Bär ihn nicht vom Arbeiten abhält, muss Robin in zurück nach Sussex bringen. Dabei prallt Poohs Lebensmotto „Nichts führt oft zum allerbesten irgendwas“ immer wieder an Christophers „Von nichts kommt nichts“.

Ewan McGregor ist Christopher Robin an der Seite seines Freundes Winnie the Pooh
Ewan McGregor ist Christopher Robin an der Seite seines Freundes Winnie the Pooh © 2018 Disney Enterprises, Inc. All Rights Reserved
Der Film beginnt mit einer aufwendig inszenierten Eröffnungsszene, die dem Zuschauer Christophers Entwicklung aufzeigt. Mithilfe von Buchseiten werden die verschiedenen Kapitel und Stationen in seinem Leben zusammengefasst wie sein Aufenthalt im Internat, der Einsatz Krieg und auch das Kennenlernen seiner zukünftigen Frau. Dabei kommen vor allem feinfühlige Arrangements verschiedener Bilder zu Stande wie Szenen aus dem Krieg und der Geburtstag seiner Tochter, die miteinander verwoben werden.

Dasselbe kann man auch von der Gestaltung des Hundertmorgenwaldes und seinen Bewohnern sagen. So sind diese liebevoll und vor allem nicht übertrieben animiert, wodurch sie ihren Stofftiercharakter behalten. Generell verzichtet Foster auf eine kunterbunte Farbpalette und inszeniert seinen Film getreu dem Motto weniger ist mehr. Die verschiedenen Eigenschaften von Winnie Pooh, Ferkel & Co. werden dabei fein herausgearbeitet, sodass diese nichts von ihrem früheren Charme einbüßen. Auch lassen sich verschiedene bekannte Handlungselemente der Vorlage wiederfinden wie Poohs berühmte Morgengymnastik oder ein roter Ballon. Doch hierin mag auch genau die größte Schwäche von „Christopher Robin“ liegen: Der Zuschauer erlebt zwar ein Wiedersehen mit den Figuren, aber erfährt sonst nicht wirklich etwas Neues über diese. Der Film mag zwar ein neues Kapitel aus Christopher Robins Leben erzählen, aber er liefert damit kaum eine komplett neue Geschichte von Winnie Pooh und dem Rest der Gruppe. Dennoch hat der Film auch einige Stärken, die besonders in der übertriebenen Darstellung von Robin als Workaholic liegen. Dieser wird sehr überzeugend von Ewan McGregor gespielt und schreckt auch nicht davor zurück seiner Tochter Geschichtsbücher als Abendlektüre vorzulesen.

Piglet, Pooh, Rabbit, Roo, Kanga, Tigger und Eeyore
Piglet, Pooh, Rabbit, Roo, Kanga, Tigger und Eeyore © 2018 Disney Enterprises, Inc. All Rights Reserved
Mit oft lustigen Szenen wie Robins ständige Flucht vor seinem von Rommy besessenen Nachbarn und ständigen Missverständnissen weiß der Film durchaus zu unterhalten und ist dabei keinesfalls langatmig. Am Ende fehlt „Christopher Robin“ ein bisschen an etwas vom Zauber des Anfangs und an einer weniger vorhersehbaren Handlung. Ob ein erwachsener Mann, der unter Druck von seinem Vorgesetzten steht wirklich nach denselben Werten wie ein Teddybär leben sollte sei dahingestellt, dennoch wird klar was Foster mit seinem Werk aussagen möchte und liefert dabei herzliche Figuren sowie den ein oder anderen emotionalen Moment.

Bild: Durchweg gutes Bild.

Ton: Keine Unstimmigkeiten im Ton.

Extras: Keine vorhanden.


Fazit:
Mit „Christopher Robin“ beweist Regisseur Marc Foster, dass er ebenso Filme für Kinder machen kann. Dabei können vor allem die liebevoll gestalteten Figuren und Ewan McGregor als Christopher überzeugen. Von diesen losgelöst betrachtet, scheint die Story jedoch oft etwas schwach. Um auch Erwachsene zu unterhalten, fehlt es dem Film letztlich etwas an tiefgründiger Thematik und Witz. Dennoch für jeden absolut sehenswert, der seine alten Kindheitserinnerungen wieder aufleben lassen möchte.

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by Christina Schmitz
Bilder © Walt Disney Studios Home Entertainment




Christopher Robin - Trailer