Cherry Falls - Sex oder stirb! (Special Edition) - DVD

DVD Start: 27.10.2016
FSK: ab 16 - Laufzeit: 88 min

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Inhalt

Kann Sex dein Leben retten? Als in der Kleinstadt Cherry Falls ein Liebespärchen beim Koitus brutal ermordet wird, stellt sich für alle örtlichen Teenager um die Sheriff-Tochter Jody (Brittany Murphy) genau diese Frage. Denn eine mysteriöse dunkelhaarige Killerin hat es in der ganzen Stadt auf jungfräuliche Opfer abgesehen und denkt gar nicht daran, ihre Jagd abzubrechen. Als sich immer mehr Teenager dazu entschließen, sich mit Sex zu schützen, droht die Situation zu eskalieren. Doch was treibt die Killerin eigentlich an? Kann Jody ein bislang verborgenes Geheimnis von Cherry Falls ans Licht bringen?

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Koch Media
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Bildformat: 16:9 / 1,85:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Deutscher und englischer Trailer
- Audiokommentar von Regisseur Geoffrey Wright
- Featurette „Lose it or die: Die unbekannte Geschichte von Cherry Falls“: Interviews mit Autor und Ko-Produzent Ken Selden und Produzentin Marshall Persinger (ca. 25 Minuten)
- Featurette „Cherry Falls Deputy Mina“: Interview mit Amanda Anka (ca. 8 Minuten)
- Interviews mit Brittany Murphy, Michael Biehn, Jay Mohr und Regisseur Geoffrey Wright (ca. 6 Minuten)
- Behind-the-Scenes-Featurette (ca. 5 Minuten)
- Bildergalerie

Video on demand - Cherry Falls - Sex oder stirb!

DVD und Blu-ray | Cherry Falls - Sex oder stirb! (Special Edition)

DVD
Cherry Falls - Sex oder stirb! (Special Edition) Cherry Falls - Sex oder stirb! (Special Edition)
DVD Start:
27.10.2016
FSK: 16 - Laufzeit: 88 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Cherry Falls - Sex oder stirb! (Special Edition) Cherry Falls - Sex oder stirb! (Special Edition)
Blu-ray Start:
27.10.2016
FSK: 16 - Laufzeit: 92 min.

DVD Kritik - Cherry Falls - Sex oder stirb! (Special Edition)

DVD Wertung:
Film: | 5/10
Bild: | 6/10
Ton: | 6/10
Extras: | 8/10
Gesamt: | 6/10


Gepflückte Kirschen
Neu ist der Film „Cherry Falls“ nicht. Was auch erstaunlich wäre, denn die Hauptdarstellerin Brittany Murphy ist leider schon seit einigen Jahren tot. Im Jahre 2009 ging eine große Hoffnung an Nachwuchsschauspielerin dahin. Cherry Falls - Sex oder stirb! (Special Edition) SzenenbildSchon mit 13 Jahren stand sie für Werbespots vor der Kamera und konnte innerhalb ihrer 18 Jahre währenden Karriere immerhin über 50 Rollen in Spielfilmen und TV-Serien spielen, bevor sie mit gerade einmal 32 Jahren an Herzversagen aufgrund einer falschen Medikamentierung, die eine Lungenentzündung verschlimmerte, verstarb.
Dabei kann sie in „Cherry Falls“ nicht richtig ihr Potential zeigen, obwohl sie damals schon ihren Durchbruch erlebt hatte. Aber ihre Zerbrechlichkeit kommt voll zur Geltung und ist in einem Horrorfilm sehr effektiv eingesetzt. Denn wenn die Heldin schon sehr filigran und schutzbedürftig wirkt, so bangt man umso mehr mit ihr mit. Auch wenn sie eine fürchterliche Frisur hat, die sehr unvorteilhaft wirkt. Dabei hat der bereits im Jahre 2000 hergestellte Film eine wunderbare Grundidee, die allen konservativen Strömungen vor allem innerhalb des Slasherfilmes entgegensteht. Meist geht der maskierte Killer ja gegen Jugendliche vor, die Party feiern, Drogen nehmen und vorehelichen Sex haben, weswegen das Subgenre durchaus reaktionäre Tendenzen hat. Hier gibt es nun einen Killer, der gegen Jungfrauen vorgeht. Als die Jugendlichen das erfahren gibt es natürlich nur ein Thema: möglichst schnell die Jungfräulichkeit verlieren, um sich vor dem Killer zu schützen. Das ergibt einige wunderbare Szenen, aber das satirische Potential wird leider nicht voll ausgeschöpft und zu Ende geführt. Schließlich muss auch noch ein Horrorfilm erzählt werden der in sich logisch und spannend ist. Aber gerade die Morde sind stellenweise sehr fahrig geschnitten und werden hier stroboskopartig angedeutet oder mit schnellen Überblendungen verwischt, so dass man da kaum etwas erkennen kann. Andere Szenen hingegen sind sehr gelungen, auch wenn gegen Ende der Film etwas überkonstruiert wirkt. Der australische Regisseur Geoffrey Wright der kurz vorher mit „Romper Stomper“ für erhebliches Aufsehen sorgte, schien hier eindeutig einige Konzessionen machen zu müssen, so dass vieles nur halbgar wirkt. Cherry Falls - Sex oder stirb! (Special Edition) SzenenbildAber das augenzwinkernde im Film, was schon fast subversiv wirkt und ihn in die Nähe zu „Scream“ rückt, macht den Charme aus und dürfte gerade Slasherfans erfreuen.

Das Bild und der Ton sind in Ordnung, aber man merkt ihnen ein bisschen die günstige Produktion an. Dafür sind die Extras vielfältig und teilweise sehr interessant. Neben einigen Trailern und einer Trailershow gibt es noch ein Audiokommentar des Regisseurs. Leider ist dieser ohne deutsche Untertitel versehen. Dann gibt es ein Featurette mit dem Autor und Ko-Produzent und der damaligen Produzentin, was zwar interessant ist, aber gerade die Produzentin wirkt sehr fahrig und hat offensichtlich Angst davor, etwas Falsches zu sagen. Ein weiteres Featurette ist recht überraschend da hier eine recht unbekannte Darstellerin interviewt wird die in dem Film auch nur eine Nebenrolle hatte. Abgerundet wird das mit einem Behind-the Scene Feature welches interessante Einblicke liefert, eine Bildergalerie und Interviews die damals mit den Hauptdarstellern und dem Regisseur geführt worden sind. Da sind dann auch wieder Brittany Murphy und Michael Biehn dabei.


Fazit:
Das satirische Potential wird leider nicht voll ausgeschöpft und die Grundregeln des Subgenres ernst genommen. So wirkt das alles etwas halbgar, hat aber einige nette Ideen.


by Jons Marek Schiemann
Bilder © Koch Media




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