Cassandra - Omen des Bösen - DVD

DVD Start: 23.03.2012
FSK: ab 16 - Laufzeit: 89 min

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Inhalt

Entsetzliche Visionen quälen Cassandra (Tessa Humphries) in ihren Träumen. Noch kennt sie die grauenhafte Wahrheit nicht, die ihr Leben verändern wird. Nach der Trennung ihrer Eltern verstärken sich plötzlich ihre Wahrnehmungen. Aus ihrem Inneren drängen geheimnisvolle Kräfte, die ein alptraumhaftes Ende prophezeien. Für Cassandra beginnt ein Horrortrip in ihre eigene Vergangenheit. Immer mehr spürt sie die Gefahr, die sich ihr unaufhaltsam nähert. Vor ihrem geistigen Auge geschehen grauenhafte Morde. Cassandra weiß, sie alle werden in der Zukunft wirklich passieren, doch sie hat nicht die Kraft, sie zu verhindern...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Alive AG / JAM
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 2.0)
Englisch (Dolby Digital 2.0)
Bildformat: 16:9 / 1,78:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Trailer
- Slideshow
- Trailer-Show

DVD und Blu-ray | Cassandra - Omen des Bösen

DVD
Cassandra - Omen des Bösen Cassandra - Omen des Bösen
DVD Start:
23.03.2012
FSK: 16 - Laufzeit: 89 min.

zur DVD Kritik

DVD Kritik - Cassandra - Omen des Bösen

DVD Wertung:
Film: | 4/10
Bild: | 7/10
Ton: | 4/10
Extras: | 1/10
Gesamt: | 4/10


Träume sind Schäume
„Cassandra“ ist zwar eine englische Produktion, erinnert aber in den Suspense- und in den Mordszenen sehr an die italienischen Giallos. Der Film ist deutlich davon beeinflusst und nutzt die bisweilen sehr manieristische Bildsprache der italienischen Kollegen sehr gelungen. Da gibt es perspektivische Verzerrungen, um die Auflösung des Alltages und den Einbruch der Gewalt gut aufzuzeigen. Gelungene Wechsel zwischen subjektiver und objektiver Kamera werden gekonnt in den Suspenseszenen eingesetzt. Dadurch wird der Zuschauer im Unklaren gelassen, was nun gerade vorherrscht. Sieht man gerade durch die Augen des Killers oder nicht? Wenn man meint, den mörderischen Blickwinkel innezuhaben und der Mörder taucht auf einmal auf, so trägt das erheblich zur Spannungssteigerung bei. Bei diesen filmsprachlichen Mitteln ist der Film szenenweise also recht gelungen. Ansonsten ist der Film leider ziemlich schlecht geworden. Denn auch die Tendenz zu schlechten Drehbüchern hat „Cassandra“ offensichtlich von den italienischen Produktionen übernommen. Apathische Darsteller schläfern selbst den Zuschauer auf Dauer ein. Vor allem die Hauptdarstellerin kann zu keinem Zeitpunkt überzeugen. Gut, es ist ihr Debüt, aber sie hätte doch etwas mehr Emotionen zeigen können. Auch ist es schleierhaft, wie ein tödlich Verletzter ganz normal durch einen Garten läuft. Er schien vergessen zu haben, dass er verwundet ist. Ansonsten sind manche Szenen einfach komplett misslungen. Die letzte Szene etwa ist zwar genrekonform, passt hier aber nicht und ist demnach im Grunde vollkommen überflüssig. Auch die Enttarnung des Mörders ist nicht gerade überraschend und für den versierten Kenner ist schon nach dem ersten Auftritt der Figur klar, dass er es einfach sein muss. Zu sehr und zu offensichtlich wird der Verdacht dann auch auf jemand anderen gelenkt. Erstaunlicherweise werden alle übersinnlichen Elemente irgendwann fallen gelassen. Schließlich soll hier es um das zweite Gesicht und um Vorahnungen gehen. Warum lassen die das dann später weg? Warum wird dann eine merkwürdige Geistererscheinung eingeführt, die auch absolut keinen Sinn ergibt? Denn der dort gezeigte ist nicht tot. Auch das Familiengeheimnis ist extrem unglaubwürdig und unlogisch. Eigentlich kein Wunder das hierin denn auch das Mordmotiv liegt. Das könnte man auch gegenüber dem Drehbuchautor so empfinden. Vielleicht hätte er, wenn er es schon unbedingt beibehalten wollte, wenigstens die vielen Anschlussfehler und Handlungssprünge glatt bügeln sollen. Abgesehen von den Angriffen und den Mordszenen kann man den Film also getrost vergessen.

Der Ton und das Bild sind durchwachsen. Gerade der Ton ist manchmal arg zu leise und so abgemischt, dass die Effekte manchmal nicht sonderlich zur Geltung kommen. Und als Extras gibt es dann auch nur Trailer.

Schade um die gelungenen Mordszenen und der gekonnten Spannungsinszenierung. Man kann den Eindruck bekommen, dass hier ein anderer Regisseur inszeniert hat, denn ansonsten ist der Film vollkommen missglückt.

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © Alive AG / JAM