Cash - Abgerechnet wird zum Schluss - DVD

DVD Start: 08.04.2010
FSK: ab 12 - Laufzeit: 98 min

Cash -  Abgerechnet wird zum Schluss DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Kein Job ist ihm zu riskant, kein Deal zu gewagt und kein Einbruch zu schwierig - das ist Cash (Jean Dujardin). Ein ausgebuffter Gauner und Casanova par excellence. Kein Wunder, dass er bei der attraktiven und karrieresüchtigen Europol-Kommissarin Julia (Valeria Golino) ganz oben auf der Fahndungsliste steht. Über ihn erhofft sie sich einen noch größeren Fisch zu angeln: den Meisterganoven Maxime (Jean Reno), eine Legende unter den Kriminellen Frankreichs. Niemand konnte diesem Phantom bisher auf die Schliche kommen, niemals hat er Spuren hinterlassen. Aber Cash hat die notwendigen Kontakte zur Unterwelt, und das will Julia für sich und ihre Karriere ausnutzen. Also verhaftet sie Cash und setzt ihn unter Druck: entweder jahrelanger Knast wegen seiner zahlreichen Vergehen oder er liefert ihr Maxime auf dem Silbertablett. Und tatsächlich gelingt es ihm, den Kontakt herzustellen. Doch Cash wäre nicht Cash, wenn er nicht klammheimlich schon längst den Spieß zu seinem Vorteil umgedreht hätte ...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Eurovideo
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Französisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Making of (OmU)
Wendecover

DVD und Blu-ray | Cash - Abgerechnet wird zum Schluss

DVD
Cash -  Abgerechnet wird zum Schluss Cash - Abgerechnet wird zum Schluss
DVD Start:
08.04.2010
FSK: 12 - Laufzeit: 98 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Cash -  Abgerechnet wird zum Schluss Cash - Abgerechnet wird zum Schluss
Blu-ray Start:
08.04.2010
FSK: 12 - Laufzeit: 98 min.

DVD Kritik - Cash - Abgerechnet wird zum Schluss

DVD Wertung:
Film: | 4/10
Bild: | 0/10
Ton: | 0/10
Extras: | 0/10
Gesamt: | 4/10


Cash (Jean Dujardin) besitzt nicht nur einen sehr bezeichnenden Namen, sondern darüber hinaus auch noch die passenden Talente. Mit seinen anpassungsfähigen Komplizen zieht der Trickbetrüger ein Ding nach dem anderen durch. Verfolgt wird er dabei von der smarten Kommissarin Julia (Valeria Golino) – die allerdings ihre eigenen Ziele verfolgt. Durch eine Reihe von Verquickungen will sie zusammen mit Cash den Gangsterboss Maxime (Jean Reno) bei einem riesigen Coup übers Ohr hauen...

Regisseur Eric Besnard orientierte sich bei dem Intrigenspiel um Cash, Julia und die übrigen Parteien deutlich sichtbar an anderen Trickgangsterfilmen wie der jüngeren „Ocean’s“-Reihe oder älteren Titeln wie „Der Clou“. Typisch für das Genre: Ein hohes Tempo, sympathische Charaktere, vertrackte Verzwickungen, die nicht durchschaubar sind. Besnard ist letzteres gelungen, das Ende ist so nur schwer vorhersehbar, der finale Twist stimmt. Doch bei den anderen Aspekten versagt „Cash“ auf ganzer Linie: Weder stimmt das Tempo, viel mehr dümpelt die Handlung vor sich hin, bis endlich das Finale kommt, noch entfalten die Charaktere den genreüblichen Charme, sie sind wiederum viel mehr austauschbar und bleiben blass. Weiter kränkelt die französische Produktion an einigen anderen Stellen. Zu beginn fehlt der rote Faden, es fällt schwer, einen Zusammenhang zwischen den nach und nach gezeigten Tricks Cashs zu sehen und somit eine Handlung überhaupt wahrzunehmen. Zwar löst sich dieses Problem nach und nach und in der zweiten Filmhälfte sind die Positionen deutlicher, doch bis dahin läuft der Zuschauer Gefahr, längst das Interesse am Streifen verloren zu haben. Hinzu kommt dass die anfänglichen Betrügereien, die als clever und intelligent inszeniert werden sollen, kaum überzeugen. Nicht die Betrügereien wirken ausgetüftelt, sondern die Opfer schlicht dämlich. Ein Gangsterboss, der sich durch einen billigen Hütchenspielertrick austricksen lässt, ein Geschäftsmann, der blöd genug ist, am Telefon seine Bankkartenpin durchzugeben. Das haben wir in zahlreichen Filmen schon deutlich besser und eindrucksvoller gesehen. Die platten Figuren, die durch Klischees getragen werden (Gentleman-Gangster und regelmissachtende, smarte Kommissarin) tragen dann ihr Übriges dazu bei. Das Besnard in seinem Film zu allem Überfluss keine Innovationen aufweisen kann und nur schon gesehenes verwendet, macht es nicht unbedingt besser. Weder der ordentliche und wie immer charakteristische, sympathische Jean Reno, noch die bemühte Musikuntermalung, die mit den typischen lockeren, schnellen Tönen versucht, eine passende Atmosphäre zu vermitteln, können derartige Schnitzer im Drehbuch ausbügeln. Passend, dass auch die Gags nicht wirklich zünden wollen.

Die zur Verfügung gestellte DVD war ein Pressedruck, dem weder Menü noch Extras beilagen. Da es sich ergo um keinen finalen Druck handelte, entfällt hier die Wertung für Bild, Ton und Bonusmaterial.

Fazit
Eine lahme Gangsterkomödie ohne Besonderheiten, unterdurchschnittlich inszeniert. Lediglich das Ende kann punkten.

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by Bastian Gabrielli
Bilder © Eurovideo