Carriers - Special Edition - DVD

DVD Start: 26.02.2010
FSK: ab 16 - Laufzeit: 82 min

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Inhalt

Ein Virus ist mutiert und hat die Menschen befallen. Eine Heilung ist nicht in Sicht. Die Epidemie hat fast die ganze Menschheit usgelöscht. Niemand ist sicher und niemandem kann man trauen, denn die Ansteckungsgefahr ist allgegenwärtig.
In dieser dramatischen Situation machen sich vier junge Freunde auf den Weg zu einem abgelegenen Strand, um das Ende der Seuche abzuwarten: Brian (Chris Pine), dessen jüngerer Bruder Danny (Lou Taylor Pucci), Brians Freundin Bobby (Piper Perabo) und Dannys Schulfreundin Kate (Emily Vancamp). Als sie auf ein liegengebliebenes Auto stoßen, wissen sie nicht, dass sie damit ihr Schicksal besiegelt haben. Ihre Reise in den Süden wird zu einem tödlichen Kampf gegen gefährliche Infizierte, wahnsinnig gewordene Überlebende, tollwütige Hunde – und schließlich gegeneinander...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Splendid
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Deutsch (Dolby 2.0)
Untertitel:
Deutsch, Niederländisch
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
B-Roll
Interview Chris Pine
Film Clips
Inkl. Virenschutzmaske

DVD und Blu-ray | Carriers - Special Edition

DVD
Carriers - Special Edition Carriers - Special Edition
DVD Start:
26.02.2010
FSK: 16 - Laufzeit: 82 min.

zur DVD Kritik
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Blu-ray
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Blu-ray Start:
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DVD Kritik - Carriers - Special Edition

DVD Wertung:
Film: | 5/10
Bild: | 6/10
Ton: | 7/10
Extras: | 4/10
Gesamt: | 5/10


Beworben mit dem Slogan „der Film zur Schweingrippe“ offenbart einmal mehr die Frage, die sich jeder Filmkritiker stellen sollte, der es mit einem Horrorfilm zu tun hat: gilt es altbewährtes zu unterstützen oder soll man eher Neuerungen fordern, anstatt zuzulassen, dass Zuschauer den immer wieder die gleichen durchgekauten Knochen serviert bekommen? „Carriers“ entpuppt sich hierbei leider als perfektes Beispiel für zweiteres, denn hat der Film an sich nichts wirklich falsch gemacht, liefert er leider nur eine bloße Aneinanderreihung von Klischees und typischen Horrorfilm-Ereignissen.

Das tragische hierbei ist jedoch, dass er zu keinem Zeitpunkt ein wirklicher Horrorfilm ist, denn gibt es wieder Slasher-Momente a la „Saw“ noch werden die Überlebenden von Zombiehorden gejagt wie in „Dawn of the Dead“. Was soll man daher zu einem Film sagen, der an sich den Anspruch hat Schrecken zu verbreiten, dies jedoch zu kaum einem Zeitpunkt auf gewohnte Weise tut? Grund hierfür mag die Tatsache sein, dass sich die Regisseure Alex Pastor („Peacemaker“) und David Pastor („Orson“) entschieden haben mal einen Film zu drehen, der als Hülle ein Horror-Endzeit-Szenario enthält, jedoch dabei durchaus realistisch ist.

An sich eine wirklich hervorragende Idee, jedoch machen die beiden den Fehler zwar das Element des typischen Horrorfilms, nämlich die gnadenlose Übertreibung zur Verdeutlichung der Ausweglosigkeit zu entfernen, jedoch fügen sie der uninspirierten und äußerst verbrauchten Geschichte keine sonstigen Highlights hinzu. Deswegen verkommt der Film mit fortlaufender Spielzeit immer mehr zu einem Opfer seines eigenen Realismus-Anspruchs, denn ohne Highlights wie etwa besondere Schrecksekunden oder aber spannende Momente in denen man Angst um die Akteure hat, verliert der Film schnell an Attraktivität. Hierbei kommt noch erschwerend hinzu, dass auch das Charakter-Design höchstens mittelmäßig ist und leider mit typischen Standard-Rollen daherkommt, die u.a. von Chris Pine („Star Trek“) akzeptabel gespielt werden.

Ein Pluspunkt ist jedoch die Atmosphäre, denn zwischenzeitlich hat man als Zuschauer wirklich das Gefühl, dass die Hauptakteure die einzigen noch lebenden Menschen auf der Welt sind, was lediglich dadurch unterbrochen wird, dass sich ab und zu noch jemand mit auf die Leinwand verirrt, der nicht infiziert ist. Leider kann man aber auch an dieser Stelle anmerken, dass die Endzeit-Stimmung, die angedacht war, nur zum Teil funktioniert und des Öfteren verliert sich diese Idee in den Kamera-Fahrten, die eine eigentlich recht normale und durchschnittliche Umgebung zeigen. Besser hat es da z.B. der Film „Book of Eli“ gemacht, in dem Landschaften geschaffen wurden, bei denen dem Zuschauer ein Schauer über den Rücken läuft.

So gesellt sich insgesamt leider ein fader Beigeschmack zur netten Idee dem ganzen Film etwas mehr Realismus zu verleihen, denn kann man die unterirdisch-simple Story noch verkraften, ist es vor allem die Art und Weise in der die Handlung voran schreitet höchstens als Mittelmaß zu bezeichnen. Dass der Film jedoch derartig blutleer und fast schon langweilig daherkommt ist eigentlich ein Wunder, da er mit einer Laufzeit von rund 80 Minuten um einiges Temporeicher und spektakulärer hätte sein müssen. Nur aufgrund der passablen Darsteller, der Atmosphäre und dem lustigen Gimmick in der DVD (eine Atemschutzmaske), reicht es noch zu einer mittelmäßigen Wertung.

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by Sven Hensel
Bilder © Splendid