Can-Can - Ganz Paris träumt von der Liebe - DVD

DVD Start: 30.03.2012
FSK: ab 12 - Laufzeit: 136 min

Can-Can - Ganz Paris träumt von der Liebe DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Paris, um 1900: Trotz eines Verbots lässt Nachtclubbesitzerin Simone (Shirley MacLaine) den berüchtigten "Can-Can" Abend für Abend aufführen, denn ihr schlauer Freund und Anwalt François (Frank Sinatra) hält ihr die Gesetzeshüter vom Leib. Eines Abends kommt es doch zur Razzia, und der sittenstrenge Richter Philipe (Louis Jourdan) wirft Simone ins Gefängnis. Doch es liegt ihm nicht nur am Gesetz - er hat sich Hals über Kopf in die hübsche Simone verliebt und will sie auf der Stelle heiraten. François schmiedet vor Eifersucht einen Plan...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Alive AG / Winkler Film
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 2.0)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch, Englisch
Bildformat: 16:9 / 2,20:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Making Of
- Porträts (Cole Porter, Abe Burrows)
- Trailer
- Bildergalerie
- Wendecover

DVD und Blu-ray | Can-Can - Ganz Paris träumt von der Liebe

DVD
Can-Can - Ganz Paris träumt von der Liebe Can-Can - Ganz Paris träumt von der Liebe
DVD Start:
30.03.2012
FSK: 12 - Laufzeit: 136 min.

zur DVD Kritik

DVD Kritik - Can-Can - Ganz Paris träumt von der Liebe

DVD Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 10/10
Ton: | 8/10
Extras: | 5/10
Gesamt: | 7/10


Als der ehemalige sowjetische Staatschef Nikita Chruschtschow anlässlich eines Staatsbesuchs in den USA das Set von Can-Can besuchte, fiel sein Urteil vernichtend aus. Der Film sei „pornografisch, unmoralisch und nicht geeignet für das sowjetische Volk“. Wer weiß, wie mein Urteil ausgefallen wäre, hätte ich den Film 50 Jahre früher gesehen. Aber heutzutage ist an „Can-Can“ wirklich nichts mehr skandalös :-) Basierend auf dem gleichnamigen Broadway-Stück schuf Regisseur Walter Lang einen beschwingten Film mit flotten Gesangseinlagen. Die Lieder stammen im Übrigen von Cole Porter, der, wie im Making of zu hören ist, die Lieder schrieb, um den Träumen der Menschen Ausdruck zu verleihen.

Der Film beginnt am Montmartre, einem Hügel im nördlichen Paris im Jahr 1896, der im 19. Jahrhundert als Hochburg für Künstler und Literaten galt. Hier führt Simone (Shirley MacLaine) einen Nachtclub, in dem immer wieder der verbotene Tanz Can-Can aufgeführt wird. Doch dank ihres Freundes François (Frank Sinatra), einem Anwalt, der auch mit einem Richter Paul (Maurice Chevalier) befreundet ist, halten sich die Gesetzeshüter von ihr fern – bis der sittenstrenge Richter Philipe (Louis Jourdan) auftaucht…

„Can-Can“ ist auf der DVD in der ungekürzten Fassung. d. h. 2 ½ Stunden, zu sehen. Die zusätzlichen Szenen sind nur im Originalton zu hören, was mitunter etwas lustig klingt, da ein Satz auf Englisch, der nächste dann wieder auf Deutsch ist. Die 2 ½ Stunden sind aber schon recht lang, geraffter wäre der beschwingte und turbulente Film sicher etwas kurzweiliger gewesen. Allerdings gibt es in der Mitte des Filmes ein ca. 3minütiges Intermezzo, also nur Musik, da kann man sich kurz die Beine vertreten ;-) Die Lieder von Cole Porter sind klasse, was auch der Richter irgendwann findet und anmerkt: „Man sollte alle Gespräche singen. Mit einer Melodie lässt sich schwer streiten“. Ein lustiger Gedanke, dass sich Menschen nur noch singend unterhalten, aber irgendwie nett. Auch die Tanzszenen sind klasse und erinnern an modernes Ballett. Tolle Choreografie! Die Darsteller sind ebenso beschwingt wie die Musik. Frank Sinatra und Shirley MacLaine schenken sich nichts, was zu wunderbaren Schlagabtauschen á la „Männer und Frauen passen einfach nicht zueinander“ führt. Er: Die Hauptursache für alle Treuelosigkeit zwischen Mann und Frau ist die Ehe – warum also heiraten?“ Sie: „Tolle Logik. Dann schneid dir die Füße ab, dann bekommst du keine Plattfüße“. Wunderbar ist auch Maurice Chevalier, der einen sehr lockeren Richter spielt und mit seinem Charme gefällt. Trotz seiner Länge ist der Film aufgrund der gutgelaunten Darsteller und der tollen Musik sehenswert.

Die Extras sind recht gut zusammengestellt. Im Making of sehen wir unter anderem den zu Beginn erwähnten Chruschtschow-Besuch, zudem gibt es zwei kürzere Porträts über Cole Porter und Abe Burrows, samt einer Bildergalerie mit Fotos vom Filmset und dem Originaltrailer.

Das Bild ist sehr gut, schön farbenprächtig, passend zum bunten Leben im Nachtklub. Der Ton ist, bedingt durch die neu eingefügten Szenen, die es nur in englischer Sprache gibt, natürlich unterschiedlich.

Fazit: Beschwingtes, etwas zu lang geratenes Filmmusicals mit spielfreudigen Stars.

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by Gesa-Marie Pludra
Bilder © Alive AG / Winkler Film