Cabin Fever - The New Outbreak - DVD

DVD Start: 06.10.2016
FSK: ab 18 - Laufzeit: 95 min

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Inhalt

Nach dem Stress der Prüfungszeit fährt eine Gruppe Studenten in eine abgelegene Hütte im Wald, um zu feiern und sich zu erholen. Die Hütte liegt idyllisch am Rande eines Sees, perfekt zur Erholung – und abends zum Feiern. Doch als eines der Mädchen plötzlich krank wird und Blut erbricht, spitzt sich die Situation dramatisch zu: Nach und nach werden die Freunde von einem aggressiven Virus befallen, der ihre Körper auf unbeschreiblich grausame Weise regelrecht zerfrisst. Als sich die Clique hilfesuchend an die Bewohner des nahegelegenen Dorfes wendet, reagieren diese äußerst ablehnend: Denn die Furcht, sich ebenfalls anzustecken, ist zu groß.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Tiberius Film
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Deutsch (DTS)
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen

Video on demand - Cabin Fever - The New Outbreak

DVD und Blu-ray | Cabin Fever - The New Outbreak

DVD
Cabin Fever - The New Outbreak Cabin Fever - The New Outbreak
DVD Start:
06.10.2016
FSK: 18 - Laufzeit: 95 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Cabin Fever - The New Outbreak Cabin Fever - The New Outbreak
Blu-ray Start:
06.10.2016
FSK: 18 - Laufzeit: 98 min.
Cabin Fever - The New Outbreak (3D Blu-ray) Cabin Fever - The New Outbreak (3D Blu-ray)
Blu-ray Start:
06.10.2016
FSK: 18 - Laufzeit: 98 min.

DVD Kritik - Cabin Fever - The New Outbreak

DVD Wertung:
Film: | 3/10
Bild: | 8/10
Ton: | 6/10
Extras: | 5/10
Gesamt: | 4/10


Penicillin her
Auch wenn Eli Roth hier mit produzierte, so ist seine Beteiligung an einem Film doch leider kein Qualitätsmerkmal mehr. Einstmals als eine Hoffnung des Horrorfilms gehandelt, hat er sich in den letzten Jahren zu oft in der Stoffauswahl vergriffen. Cabin Fever - The New Outbreak SzenenbildVor allem als Produzent. Und auch seine Regiearbeiten konnten die hohen Erwartungen nicht mehr sonderlich erfüllen, wie etwa letztens bei „The Green Inferno“. Es ist geradezu symptomatisch für seine Karriere, wenn er nun ein Remake desjenigen Filmes produziert, der ihn einstmals zu einem Shooting Star machte. Man wollte das Franchise um „Cabin Fever“ wieder beleben, aber anstatt ein weiteres Sequel zu drehen, produzierte man doch lieber ein Remake.

Was angesichts der Tatsache, dass der ursprüngliche „Cabin Fever“ erst aus dem Jahre 2002 stammte, also noch nicht an Aktualität eingebüßt hat, schon ziemlich frech ist und symptomatisch für die letztendliche Einfallslosigkeit ist. Man erzählt nämlich den ersten Film haargenau nach. Ja, selbst die Darsteller sind vom Typ her gleich besetzt und schon die ersten Takte der Filmmusik machen deutlich, dass hier lieber geklaut wird, als kreativ zu sein, denn das Hauptthema stammt aus der „Symphonie Fantastique“ von Hector Berlioz. Auch sonst sind hier Ideen Mangelware. Sicher, es gibt etwas mehr Blut und einige kleinere Sequenzen sind neu für die damals angeblich sowohl die Mittel als auch die Zeit fehlten. Aber das könnte auch eine Ausrede sein. Jedenfalls nennt man es selber lieber ein Reboot denn ein Remake wobei Kopie es besser getroffen hätte. In kleineren Sequenzen ist der neue Film durchaus härter ausgefallen, verzichtet aber auf CGI sondern setzt auf handgemachte Effekte was immer noch realistischer wirkt. Cabin Fever - The New Outbreak SzenenbildDas macht den Film noch etwas ekliger als das Original, aber nicht besser, denn bei dem ganzen Kopieren schafft man es doch nicht die Atmosphäre der diffusen Bedrohung wieder einzufangen. Und die Intensität ist lange nicht mehr so stark, da man ja weiß was kommen wird. Variationen reichen nicht, um ein Remake zu sein, sondern man muss und sollte auch der Zeit angemessen etwas Neues einbringen oder wenigstens die Effekte up to date halten. Dem widerspricht schon der zeitliche Abstand und so ist der Film schlicht überflüssig. Wer das Original nicht kennt, kann sich amüsieren, denn handwerklich ist das durchaus solide gemacht, lässt aber die Seele fehlen und der Blick auf den Geldbeutel des Zuschauers ist überdeutlich, so dass einem letztendlich nicht nur bei den Ekelszenen die Galle hochkommt.

Als Extras gibt es neben dem Trailer und einer Trailershow noch ein Making Of das leidlich interessante Einblicke liefert. Das Bild ist gut, aber der Ton phasenweise zu leise und manchmal auch sehr blechern ausgefallen.


Fazit:
Überflüssig. Anstatt sich ein Drehbuch zu einem weiteren Sequel zu überlegen, wird einfach ein Remake des ersten Teiles gedreht. Dabei sind eigenständige Ideen Mangelware, obwohl es teilweise sogar noch etwas härter zugeht. Aber das ersetzt nicht die mangelnde Kreativität.


by Jons Marek Schiemann
Bilder © Tiberius Film




Cabin Fever - The New Outbreak - Trailer



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