Cabin of the Damned - Die Dämonen sind los - DVD

DVD Start: 29.06.2018
FSK: ab 16 - Laufzeit: 80 min

Cabin of the Damned - Die Dämonen sind los DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Die Rocksängerin Oscar hat es nicht einfach: Zuerst wird sie aus der Band geworfen und dann verlässt sie auch noch ihr Freund. Um auf andere Gedanken zu kommen lässt sie sich von ihrer besten Freundin zu einem Wochenende mit Freunden in einer einsamen Waldhütte überreden. Aber dummerweise werden die Wälder von grausamen Dämonen heimgesucht, die menschliches Blut für ein satanisches Ritual benötigen, bei dem der Teufel höchstpersönlich wieder erweckt werden soll. Als ihre Freunde von den finsteren Mächten besessen werden, muss Oscar einen Kampf auf Leben und Tod mit der teuflischen Brut führen. Eisern kämpft sie gegen sämtliche Ausgeburten der Hölle, darunter auch ein dämonischen Einhorn, bis sie schließlich dem Herrn der Finsternis persönlich gegenüber steht ...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Alive / Donau Film
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 1,85:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- »What in Tarnation« (Hinter den Szenen Featurette)
- »Blood Days« (Featurette über die Spezial-Effekte)
- Originaltrailer
- Wendecover

DVD und Blu-ray | Cabin of the Damned - Die Dämonen sind los

DVD
Cabin of the Damned - Die Dämonen sind los Cabin of the Damned - Die Dämonen sind los
DVD Start:
29.06.2018
FSK: 16 - Laufzeit: 80 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Cabin of the Damned - Die Dämonen sind los Cabin of the Damned - Die Dämonen sind los
Blu-ray Start:
29.06.2018
FSK: 16 - Laufzeit: 83 min.

DVD Kritik - Cabin of the Damned - Die Dämonen sind los

DVD Wertung:
Film: | 4/10
Bild: | 5/10
Ton: | 8/10
Extras: | 7/10
Gesamt: | 5/10


Hüttenzauber
Klassiker erkennt man nicht zuletzt daran, dass sie Ziel von Hommagen sind. „Evil Dead“ aka „Tanz der Teufel“ ist unbestreitbar ein großer Klassiker des Horrorgenres. Nicht zuletzt die äußerst blutigen Effekte und die Hochspannung ließen ihn schon kurz nach der ersten Veröffentlichung zum Kult werden. Bis heute arbeiten sich manche Regisseure an dem kleinen Geniestreich ab. So auch der australische Film „Cabin of the Damned“ der die kleine Referenz an „Evil Dead“ schon in seinem Titel trägt. Denn schließlich geht es auch hier um eine abgelegen Holzhütte in einem Wald in dem sich Dämonen tummeln und die Wochenendgäste auf der Speisekarte haben. Wie es sich für eine Hommage gehört hängt auch ein großes „Evil Dead“-Plakat in der Hütte und es werden die magischen Worte abgewandelt gesprochen welche damals und heute die Dämonen erweckten. Wie es sich in der Nachfolge gehört geht es dann hier auch recht blutig zu, aber der Augenmerk liegt eindeutig auf dem Humor und so ist dieser Film eher als eine Horrorkomödie zu sehen denn als ernster Horrorstreifen wie „Evil Dead“ (vor allem der erste Teil, die anderen hatten schließlich auch einen humoristischen Schwerpunkt).

Szene aus Cabin of the Damned
Szene aus Cabin of the Damned © Donau Film
Die Werbung trifft es ganz gut: „Evil Dead“ trifft „Troma“. Wer nun Filme aus der berühmt-berüchtigten Filmschmiede Troma kennt, weiß das hier keinerlei Grenzen vorkommen und der gute Geschmack mehr als einmal ignoriert wird. Vor allem ist hier aber ein Wille zum Trash vorhanden und der Film will auch nicht mehr sein, weswegen er vor allem Freunde des schlechten Geschmacks ansprechen dürfte. Gerade in den völlig überzogenen Momenten ist der Film stark. Die wohl beste Idee ist das Zombiekänguruh, das sich mit der Heldin einen Boxkampf liefert und auch sonst gibt es immer wieder schöne Verweise und kleine Gags sowie abgedrehte Ideen. Leider stimmt das Timing oft nicht und manche Gags werden zu sehr in die Länge gezogen weswegen sie dann deutlich an Wirkung verlieren. Auch ist Overacting leider zum Standard für Komödien geworden. Manchmal passt es hier, aber in den Szenen mit dem bösen Doppelgänger muss sich die vom Talent her arg limitierte Hauptdarstellerin auf ein exzessives Overacting verlassen, um zu verdeutlichen dass sie zwei verschiedene Charakterzüge darstellt. Solche Aspekte rauben dem Film dann doch einige Punkte.

Szene aus Cabin of the Damned
Szene aus Cabin of the Damned © Donau Film
Ab und zu ruckelt das Bild etwas und läuft nicht glatt, wobei der Ton gut ist. Das Making Of ist durchaus interessant und mal keine reine Werbeveranstaltung was noch durch das zweite Featurette übertroffen wird, da hier ausführlich auf die Effekte und den Setaufbau eingegangen wird. Den Trailer gibt es natürlich auch noch.


Fazit:
Für Freunde des Trash. Einige schöne Ideen und lustige Szenen werden etwas durch mangelndes Timing und nerviges Overacting geschmälert weswegen das Vergnügen am schlechten Geschmack etwas eingeschränkt wird.

by Jons Marek Schiemann
Bilder © Alive / Donau Film