C.H.U.D. II - Bud the Chud - DVD

DVD Start: 12.03.2010
FSK: ab 16 - Laufzeit: 85 min

C.H.U.D. II - Bud the Chud DVD Cover -> zur DVD Kritik

Preisvergleich

alle Preise inkl. MWST

-> alle DVD zum Film

Inhalt

Drei Jugendliche stehlen aus einem Forschungszentrum eine Leiche, ohne zu ahnen, dass sie es mit einem durch Gen-Manipulationen gezüchteten wahnsinnigen Elitekämpfer zu tun haben. Halb tot, halb lebendig und sehr gefährlich! Ein Elektroschock aktiviert das kannibalische Monsterwesen – welches sich auf einen Beutezug nach menschlicher Nahrung begibt…

-> mehr Info zum Film mit Trailer, Cast & Crew

DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Indigo
Tonformate:
Deutsch (Dolby 2.0)
Englisch (Dolby 2.0)
Bildformat: 4:3
Bonusmaterial:
Epix-Trailershow

Video on demand - C.H.U.D. II - Bud the Chud

DVD und Blu-ray | C.H.U.D. II - Bud the Chud

DVD
C.H.U.D. II - Bud the Chud C.H.U.D. II - Bud the Chud
DVD Start:
12.03.2010
FSK: 16 - Laufzeit: 85 min.

zur DVD Kritik

DVD Kritik - C.H.U.D. II - Bud the Chud

DVD Wertung:
Film: | 1/10
Bild: | 3/10
Ton: | 5/10
Extras: | 0/10
Gesamt: | 2/10


Ein verliebter Zombie
Die achtziger Jahre brachten schon kuriose Filme auf den Markt. Billig gedreht, waren sie vor allem für den gerade entstandenen Videomarkt gedacht und umgingen die Kinoauswertung. Direkt auf Video veröffentlicht, brachten gerade manche Genrefilme einige Perlen zustande. Dieser hier ist leider keine.
Von der ganzen Gestaltungsart her ist der Film typisch achtziger, mit seinen Studiobauten, grellem Licht und satten Farben. Die kommen auf der DVD ganz gut zur Geltung, aber leider ist das Bild nicht sonderlich scharf. Der Ton ist zwar ordentlich, aber leider ist die Synchro grauenhaft und geht nicht immer synchron zu den Lippen der Darsteller. Besser die englische Version ansehen. Um den Film noch lustiger zu machen, erdachte nämlich die deutsche Synchronisation noch ein paar zusätzliche Gags, die den Film aber nur alberner machen und damit nur für Teenager interessant ist, die sich am Retrolook beömmeln können. Vor allem die Szene mit der Heimgymnastik und dazugehöriger Kleidung ist zum Schreien. Kulturhistorisch interessant auch die Outfits während der Halloweenparty. Blut fließt hier nicht, obwohl Zombies rumschlurfen. Für Hardcorefans ist der Film also nicht geeignet. Es gibt zwar ein paar nette lustige Ideen, vor allem mit dem verliebten und mit einem rudimentären Verstand ausgestatteten Hauptzombie, aber im Großen und Ganzen ist der Film weder spannend noch blutig und damit als Horrorkomödie ziemlich langweilig. Eines lernt man: Zombies fallen zu Halloween nicht auf, jeder hält sie für gut maskierte Leute mit merkwürdigen (Ess-)Gewohnheiten. Dass sie aber sprechen können, nervt ziemlich. Und was Robert Vaughn in diesem Film zu suchen hatte, kann wohl nur sein damaliger Kontostand erklären. Seine Parodie eines kriegsversessenen Militärs läuft leider ziemlich ins Leere („Sie sagten nie nein zu Napalm“). Eine gute Idee wurde aber mit einem zombifizierten Pudel ins Rennen geschickt. Aber eine Töle hat noch nie einen guten Film gemacht. Es sei denn, sie heißt Lassie. Immerhin gibt es dafür einen Extrapunkt.
Als Extras gibt es nur den Originaltrailer und eine Trailershow. Das ist zu wenig.
Langweilig, schlecht synchronisiert. Ein paar gute Ideen könnten daraus Kult machen.


by Jons Marek Schiemann
Bilder © Indigo




Von Interesse: