Bunker of the Dead - DVD

DVD Start: 02.06.2016
FSK: ab 16 - Laufzeit: 74 min

Bunker of the Dead DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Die Freunde Markus und Thomas finden Zugang zu einer unterirdischen Militärbasis aus dem 2. Weltkrieg. Die mit dem Codenamen CERUSIT geführte U-Verlagerung diente den Nazis als geheime Forschungsanstalt und bis heute ranken sich auch Gerüchte um das seit Kriegsende verschollene Beutegold der Nazis. Ausgerüstet mit Funk und 3D-Kamera dringt Markus in das Höhlensystem ein und schon bald findet er tatsächlich die geheime Basis. Was er nicht weiß, ist, dass sich mit seinem Eindringen nicht nur das US-Militär an seine Fersen geheftet hat, sondern auch etwas, das seit über 70 Jahren auf vieles verzichten musste - allem voran auf Nahrung. Für Markus beginnt ein Rennen um sein Leben...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Koch Media
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 1,78:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Making of, Kinotrailer

DVD und Blu-ray | Bunker of the Dead

DVD
Bunker of the Dead Bunker of the Dead
DVD Start:
02.06.2016
FSK: 16 - Laufzeit: 74 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Bunker of the Dead Bunker of the Dead
Blu-ray Start:
02.06.2016
FSK: 16 - Laufzeit: 77 min.
Bunker of the Dead (3D Blu-ray) Bunker of the Dead (3D Blu-ray)
Blu-ray Start:
02.06.2016
FSK: 16 - Laufzeit: 77 min.

DVD Kritik - Bunker of the Dead

DVD Wertung:
Film: | 5/10
Bild: | 7/10
Ton: | 7/10
Extras: | 4/10
Gesamt: | 7/10


Nazizombies im Bunker
Trash aus Deutschland sind drei Wörter die selbst Trashfans allzu oft schreiend davon rennen lassen werden. Sicher, es gibt ab und an kleine Perlen im Trashbereich, aber aus Deutschland sind diese noch rarer gesät als aus anderen Ländern. Die Motivation ist da oftmals höher als das Können der Beteiligten und es fehlt oftmals die Ironie welche solch einen Film erst zum Vergnügen werden lässt. Bunker of the Dead SzenenbildMan versteht sich hierzulande dann viel zu sehr als Avantgarde und will sich vom Mainstream abgrenzen anstatt einfach einen Film zu drehen, der ein guilty pleasure sein will und sich nicht und die Akteure nicht ernst nimmt. „Bunker of the Dead“ ist aber mal eine seltene Perle. Das macht ihn zwar noch nicht zu einem guten Film, aber er kann sich durchaus mal sehen lassen kann. Die Story ist zunächst mal äußerst rudimentär. Ein Nerd meint eine Spur des verschwundenen Nazigoldes gefunden zu haben und schickt einen Freund mit moderner Kameratechnik ausgerüstet in einen alten Bunker aus den Zeiten des Zweiten Weltkriegs. Da er die Bewegungen des Freundes nachvollziehen will und ihm über Funk Richtungsanweisungen gibt, ist hier das Stilmittel des Found Footage mal wieder gut begründet. Und da die Hauptfigur eine feste Kamera am Kopf montiert bekommt und sie nicht tragen muss, ist das Bild mal lobenswerterweise nicht verwackelt. Unlogischerweise befindet sich der Bunker auf einem Armystützpunkt der US-Armee und als Zuschauer fragt man sich zu Beginn, wie es sein kann, dass unentdecktes Nazigold und ein Nazibunker in den USA landen konnten. Später wird klar, dass sich beides auf einem Stützpunkt in Deutschland befindet und liefert mit einigen US-Soldaten noch einiges an Kanonenfutter. Denn der Bunker ist nicht verlassen, sondern voller Zombies. Und die alten Wehrmachtssoldaten und SS-Offiziere sind über Besuch nicht erfreut.

Die Tricks sind dabei recht ordentlich geraten. Splatter gibt es zwar selten zu sehen, aber es ist schon recht gekonnt die Defizite in der Maske halbwegs durch die Beleuchtung kaschieren zu können. Meist sieht man das Zombie-Make-Up aus der Nähe, wenn sie den Helden packen. Da er aber direkt neben der Kamera eine Lampe hat, gehen die Details im grellen Licht verloren. Allerdings führt dieser Blickwinkel schnell auch zu einem Stil von Egoshootern und man ist ab und an dazu verleitet die Konsole herauszuholen und den Helden selber zu steuern. Das ist zwar auf Dauer etwas ermüdend aber es verleiht dem Film eben den Trashcharme. Laufende Zitate geben dem Film zudem eine willkommene Ironie, welcher gelungener Trash braucht. So stottert eine Person etwa fassungslos angesichts der Zombies: „Ist hier etwa das Land of the Dead?“ Was natürlich ein Verweis auf den gleichnamigen Film von Romero ist. Bunker of the Dead SzenenbildEin schöner Running Gag ist es auch, wenn dem Helden jedes Mal wenn er eine Frau sieht, spontan und unüberlegt „Möpse“ ausruft. Auch als ein weiblicher Zombie auftaucht. Übrigens darf es hier auch mal irrwitzig werden und angesichts zweier, na ja, Gastauftritte, kann man sich ein Lachen nicht verwehren und es herrscht ein Schmunzeln über den gewollten Trash vor, was man hierzulande selten findet. Teilweise war der sogar in 3D gefilmt worden, was das gute Bild erklärt. Zwar ist die Prämisse etwas unlogisch, wie konnte man die Zombies so lange nicht entdecken?, aber da man es nicht zu ernst nehmen darf ist es wieder gut geworden und der Film macht durchaus Spaß.

Das Bild als auch der Ton sind für einen Film im Found-Footage Stil erstaunlich gut. Die Extras können eine B-Roll und einen Musikclip aufbieten welche Eindrücke vom Dreh zeigen und auch ohne Interviews sehr interessant sind, weil sie Einblicke in die Entstehung liefern. Abgerundet wird das mit Teasern und dem Trailer.


Fazit:
Es gibt doch noch gelungene Trashfilme aus Deutschland. Zwar ist die Story nicht nur hauchdünn, sondern auch unlogisch, aber der Film ist durchaus spannend geworden und kann einige irrwitzige Ideen abliefern. Erstaunlich gut.

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © Koch Media




Bunker of the Dead - Trailer