Brothers - Zwei Brüder. Eine Liebe - DVD

DVD Start: 24.06.2011
FSK: ab 12 - Laufzeit: 101 min

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Inhalt

BROTHERS reflektiert die tiefgreifenden Einflüsse von Krieg und Schuld auf die Menschen, stellt dabei jedoch nicht die Erlebnisse der Soldaten vor Ort in den Mittelpunkt, sondern zeigt die Auswirkungen auf ihr Leben zuhause: Kraftvoll und ohne Sentimentalität erzählt Sheridan vor diesem Hintergrund von dem sich wandelnden Verhältnis zweier Brüder.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Koch Media Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Deutsch (DTS 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen

Video on demand - Brothers

DVD und Blu-ray | Brothers - Zwei Brüder. Eine Liebe

DVD
Brothers - Zwei Brüder. Eine Liebe Brothers - Zwei Brüder. Eine Liebe
DVD Start:
24.06.2011
FSK: 12 - Laufzeit: 101 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Brothers - Zwei Brüder. Eine Liebe Brothers - Zwei Brüder. Eine Liebe
Blu-ray Start:
24.06.2011
FSK: 12 - Laufzeit: 105 min.

DVD Kritik - Brothers - Zwei Brüder. Eine Liebe

DVD Wertung:
Film: | 8/10
Bild: | 8/10
Ton: | 8/10
Extras: | 5/10
Gesamt: | 7/10


Der Eine ist ein gefeierter Soldat, während der Andere im Gefängnis sitzt. Beides sind Brüder. Doch dann kommt es nach einer kurzen Familienzusammenfügung zu einem schrecklichen Unfall und der Soldat wird während eines Einsatzes für „tot“ erklärt. Daraufhin muss sich das „schwarze Schaf“ der Familie um die Hinterbliebenen kümmern, doch kann das funktionieren?

Schauspielerisch gesehen lautet die Antwort: „Ja“. Was die drei Hauptakteure – Tobey Maguire , Natalie Portman und Jake Gyllenhaal – da auf den Bildschirm zaubern ist wirklich sagenhaft. Allen voran glänzt der als ewiger Spiderman-verschriene Maguire als Soldat, der in die Fußstapfen seines Vaters getreten ist und im Feindgebiet abgeschossen wird. Jedoch folgt hierauf keine typische Rambo-Tour, in der sich der „Held“ durch die Massen an Gegnern schießt, sondern eine reale Auseinandersetzung mit der Bedrohung und gleichzeitig ein hochsensibler Umgang mit diesem Charakter. So gestaltet Maguire diesen Soldat derart vielschichtig, dass man eben den Menschen hinter dem Gewehr sieht, der Emotionen und vor allem Sorgen hat. Möglicherweise ist das die schauspielerische Glanzleistung seines bisherigen Lebens, wofür er völlig zurecht auch für den Golden Globe nominiert wurde.

Ihm steht aber auch Jake Gyllenhaal in nichts nach, der ebenfalls darauf verzichtet seiner Straftäter-Roller ein zu deutliches und typisches Gesicht zu geben. Er spielt ihn eben nicht als harten Knastbruder ohne jede Manieren oder als Ghetto-Kriminellen, sondern ebenfalls als einen realen Menschen. Zwar kommt in einigen Situationen die raue Schale hervor, jedoch geschieht das immer stimmig zum Gesamtbild.

Gleiches kann man auch über Natalie Portman sagen, die nach ihrer unglaublichen Performance in „Black Swan“ zeigt, dass das keine Eintagsfliege war. So ist sie gleichzeitig die verlassene Witwe, wie auch stolze Mutter. Sie ist die trauernde Hinterbliebene, aber auch die in die Zukunft schauende starke Frau. Allein das zeugt schon von einer tollen schauspielerischen Leistung.

Was dem Film sonst noch sehr gut tut ist die Tatsache, dass die Schauplätze immer wieder gewechselt werden, sodass der Zuschauer gar nicht auf die Idee kommen kann, gelangweilt zu werden oder gar geistig abzudriften. Immer bevor diese Gefahr droht, wechselt die Szenerie und man muss sich emotional komplett neu orientieren. Gab es vorher eine ruhige und liebevolle Szene mit den Kindern von Natalie Portmans Rolle, gibt es in der nächsten einen Kampf ums Überleben. Das sorgt für sehr viel Abwechslung, die dem Film wirklich gut in die Karten spielt.

Natürlich kann man an dieser Stelle bemängeln, dass eine Geschichte, in der ein Bruder in die Rolle des anderen schlüpfen muss, um seinen Platz einzunehmen, nicht neu oder gar originell ist, aber wie bei vielen Fällen steht und fällt ein Film mit seinen Darstellern. Glücklicherweise hatte Regisseur Jim Sheridan die drei Hochkaräter an Bord, denn so steht der Film stolz und erhaben vor dem Zuschauer und will zeigen, wie schlimm der Krieg, aber auch das Leben an sich sein kann.


by Sven Hensel
Bilder © Koch Media Home Entertainment




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