Broken Circle - DVD

DVD Start: 22.11.2013
FSK: ab 12 - Laufzeit: 110 min

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Inhalt

Elise und Didier sind ein ungewöhnliches Paar. Elise hat ein Tattoo-Studio, Didier spielt Banjo in einer Bluegrass-Band. Er redet viel, sie hört meistens zu. Er ist ein überzeugter Atheist und ein hoffnungsloser Romantiker, sie schmückt sich mit einem tätowierten Kreuz und steht mit beiden Beinen fest im Leben. Als sie sich kennenlernen, ist es Liebe auf den ersten Blick.

Ihr Glück ist perfekt, als Maybelle geboren wird. Doch als sie im Alter von sechs Jahren ernsthaft erkrankt, gerät ihre Welt aus den Fugen und all die Wendepunkte ihrer intensiven Beziehung ziehen an ihnen vorbei. Sie erinnern sich an den Zauber des Anfangs, die zunehmende Nähe durch ihre gemeinsame Leidenschaft für Bluegrass-Musik, ihre ungewöhnliche Hochzeit, die unerwartete Schwangerschaft und schließlich an die Freude nach der Geburt ihrer wundervollen Tochter. Ein vollständiger Kreis des Glücks für ein sehr unkonventionelles Paar ...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Alive / Pandora Film
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Niederländisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
40 minütiges Making-­‐Of, 20 minütiger Konzertmitschnitt der Borken Circle Bluegrass Band aus Karlsruhe, Pandora Trailershow

DVD und Blu-ray | Broken Circle

DVD
Broken Circle Broken Circle
DVD Start:
22.11.2013
FSK: 12 - Laufzeit: 110 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Broken Circle Broken Circle
Blu-ray Start:
22.11.2013
FSK: 12 - Laufzeit: 110 min.

DVD Kritik - Broken Circle

DVD Wertung:
Film: | 9/10
Bild: | 9/10
Ton: | 9/10
Extras: | 5/10
Gesamt: | 9/10


Es kommt selten vor, dass ich bereits nach wenigen Minuten denke „das wird ein besonderer Film“. Doch genau das ist bei „The Broken Circle“ (im Original: The Broken Circle Breakdown) von Regisseur Felix Van Groeningen geschehen. Dabei kann ich meinen Finger nicht direkt auf bestimmte Punkte legen, die Geschichte, seine Darsteller und die großartige Musik haben mich einfach in ihren Bann gezogen - bereits nach 15 Minuten war ich gefesselt.

The Broken Circle erzählt von der Liebe zwischen der Tätowiererin Elise (Veerle Baetens) und dem Bluegrass-Sänger Didier (Johan Heldenbergh). Als sie sich treffen, ist es Liebe auf den ersten Blick. Später wird ihre Liebe durch die Geburt des kleinen Mädchens Maybelle gekrönt – der Kreis des Glücks ist vervollständigt. Doch dann erkrankt Maybelle an Krebs und stirbt wenig später. Das daraus resultierende Unglück macht sich auch in der Liebe von Elise und Didier bemerkbar. Wo es früher nur Lachen und fröhliche Gespräche gab, fallen nun Worte, die den anderen verletzten, ja regelrecht verletzen wollen. Der Kreis bekommt Risse, bröckelt immer weiter ab und reißt schließlich auseinander.

Regisseur Felix Van Groeningen erzählt Elises und Didiers Geschichte nicht linear, sondern springt immer wieder in den Zeiten hin und her, nimmt dabei auch fast alle wichtigen Ereignisse vorweg. Zwischenzeitlich hatte ich das Gefühl, ich würde Ausschnitte aus einer privaten Videosammlung sehen. Eine Szene aus dem Hochzeitsalbum, eine vom Hausbau, dann wieder die Geburt Maybelles oder die ungewöhnlich Hochzeit von Elise und Didier. Dennoch ist es kein Problem, der Geschichte zu folgen, wie diese Erzählweise vermuten lassen könnte. Im Gegenteil, auf diese Weise kommen wir der Geschichte der Hauptpersonen noch näher. Dabei muss positiv hervorgehoben werden, dass The Broken Circle zwar durchaus einige traurige und rührende Momente bietet – ein Taschentuch ist beim Ansehen unabdingbar – dennoch gleitet der Film nie ins Kitschige hinein.

Trotz der Schwere seiner Themen ist The Broken Circle mit einer gewissen Leichtigkeit inszeniert. Das ergreifende Schauspiel der großartigen Hauptdarsteller tut sein übriges, um den Zuschauer nicht eine Sekunde loszulassen. Die Chemie zwischen Veerle Baetens und Johan Heldenbergh stimmt, ihr Spiel ist absolut authentisch. Lediglich ein Moment hat mich in diesem ansonsten perfekten Film gestört, diesen zu beschreiben wäre allerdings ein Spoiler. Dieser Moment, später im Krankenhaus, war für meinen Geschmack etwas zu fantastisch. Wie das Ende auch, sollte er wohl andeuten, dass es mehr als nur den Tod gibt, dennoch hätte ich mir gewünscht, Van Groeningen hätte auch diese Szene verzichtet.

Erwähnenswert ist auch die wunderbare Bluegrass-Musik. Sie ist eine perfekte Untermalung der gezeigten Bilder und drückt dem Zuschauer, durch die ungewöhnliche Musik, keine Emotionen auf, wie es sonst in vielen Filmen üblich ist. Die Hauptdarsteller singen ihre Parts selbst und die Film-Band spielt ihre Instrumente selbst. Davon kann man sich auch in den Extras überzeugen, in denen ein Konzertausschnitt zu finden ist.

Die DVD verfügt über eine deutsche und eine niederländische Tonspur. Die Bild- und Tonqualität ist sehr gut. Als Extra gibt es ein knapp 40minütiges Making of sowie einen Konzertmitschnitt der „The Broken Circle Breakdown Bluegrass Band“, bei dem der Ton jedoch nicht sehr gut ist.

Fazit: Ein berührender und tieftrauriger, in Teilen aber auch hoffnungsvoller Film. The Broken Circle punktet zudem mit seiner großartigen Musik und dem wunderbaren Schauspiel der Hauptdarsteller Veerle Baetens und Johan Heldenbergh.

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by Gesa-Marie Pludra
Bilder © Alive / Pandora Film