British Scarface - DVD

DVD Start: 26.08.2014
FSK: ab 18 - Laufzeit: 109 min

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Inhalt

Dave Bishop war einst ein Londoner Kleinkrimineller, der sich seinen Weg bis an die Spitze eines Drogenimperiums empor getötet hat. Nun ist er im Ruhestand und verbringt diesen an der idyllischen Küste von Kent.
Aber natürlich hat er immer noch seine Finger im Geschäft – und das ist auch gut so, denn die perfiden Al-Quaida-­Terroristen wollen sein Imperium übernehmen.
Damit nicht genug, hat Dave auch Sorgen wegen seiner schönen, aber auch des Geldes willigen Frau, die eigentlich einen jüngeren Stecher bevorzugt ...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Ascot Elite Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen

DVD und Blu-ray | British Scarface

DVD
British Scarface British Scarface
DVD Start:
26.08.2014
FSK: 18 - Laufzeit: 109 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
British Scarface British Scarface
Blu-ray Start:
26.08.2014
FSK: 18 - Laufzeit: 114 min.

DVD Kritik - British Scarface

DVD Wertung:
Film: | 2/10
Bild: | 4/10
Ton: | 5/10
Extras: | 5/10
Gesamt: | 3/10


Gangsterklischees - Natürlich muss man bei einem Filmtitel wie „British Scarface“ an den legendären Film von Brian de Palma mit Al Pacino denken, schließlich ist der originale „Scarface“ nicht nur aufgrund der gezeigten Gewalt berüchtigt, sondern als ein Gangsterportrait der Extraklasse berühmt geworden und psychologisch ziemlich dicht (und außerdem ein Remake eines Filmes aus den1930ern). Große Fußstapfen also, wenn sich ein Film selber das Narbengesicht in den Titel schreibt. Wobei es das Original nicht gemacht hat, sondern da einfach nur so viel heißt wie „Normales britisches Frühstück“. Also will der Verleih mit dem Zusatz einige Käufer anlocken, welche der Film wohl auch dringend nötig hat, aber nicht verdient. Man hat gerade in den letzten Jahren von der Insel einige hervorragende Gangsterstücke gesehen, wozu dieses aber nicht gehört. Schon auf den ersten Blick sind die so geliebten Elemente britischer Filmkunst wie gute Ideen und ein schräger schwarzer Humor hier komplette Mangelware. So mag man erst einmal eine Enttäuschung wegstecken und sich dennoch auf den Streifen einlassen. Dumm nur das dieser vor Klischees nur so trieft wie die gebackenen Bohnen in ihrem Fett. Zunächst ist hier keine Gangstersaga zu sehen, wie es der Zusatz „Scarface“ impliziert, sondern eher die äußerst erwartbare Liebesgeschichte zwischen dem Chauffeur und der Frau des Gangsterbosses. Wenn man jetzt aus der Frau eine Lady gemacht hätte, so hätte man sie auch gleich noch mit dem Namen Chatterley versehen können, um es endgültig im Klischee zu ertränken. Aber keine Sorge: nicht der Butler ist der Mörder. Das wäre dem guten zu viel gewesen. Aber unser Held, der zudem äußerst unsympathisch ist, hat genrebedingt auch eine ach so traumatische Vergangenheit unter der er sehr leidet. Natürlich kommt man dem Pärchen auf die Schliche und dann werden sie gejagt, was man sehen kann, wenn man so lange wach geblieben ist. Es läuft strikt alles so ab, wie man es erwartet und wie man es in tausenden Filmen schon gesehen hat. Dementsprechend langweilig fällt es auch aus. Hier ist einfach nichts neu. Nun muss nicht mit jedem Film das Genre neu erfunden werden, aber er sollte doch sehr solide sein. In der zweiten Hälfte kommen nun aber einige Handlungselemente vor die mit denen am Anfang überhaupt nicht zusammenpassen wollen und somit unlogisch sind. So ist der Fund einer Brieftasche zwar Zufall, aber alles andere dann nicht? Wie soll man das denn glauben? Angesichts der 18er Freigabe hofft man dann wenigstens auf etwas Action und Gewalt, aber die lässt auf sich warten, bis es einem zusammen mit dem ganzen Film egal ist. Dann ist es kaum noch erwähnenswert, dass die Darsteller ausnahmslos schlecht sind und die Synchronisation auch noch mies ausgefallen ist. Schlicht und ergreifend, ist dieser Film eine reine Zeitverschwendung.

Der Ton ist etwas dumpf und das Bild schwankt teilweise. Manchmal sind einzelne Bildelemente auch etwas ruckhaft und es hakt bisweilen. Für einen Film dieser Preisklasse gibt es erstaunlich viele Extras, die okay sind, aber einen schlechten Film nur aufplustern wollen.

Alles ist hier im Klischee ertränkt und es läuft wie zu erwarten ab, was zu großer Langeweile führt. Keine Ideen, keine Action, sondern nur sehen und vergessen.

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © Ascot Elite Home Entertainment