Bloody Bikini Massacre - DVD

DVD Start: 02.05.2013
FSK: ab 18 - Laufzeit: 98 min

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Inhalt

Braungebrannte Mädchen in knappen Bikinis, die sich zu feuchten Wasserspielen im Pool treffen, oder sich einfach nur auf dem prächtigen Anwesen in der Sonne räkeln. Könnte das Leben noch schöner sein? Ja, es könnte, denn was hier wie das Paradies aussieht, ist in Wirklichkeit die Hölle auf Erden. Die jungen Damen wurden nämlich mit sehr unsanften Mitteln auf eine Geburtstagsfeier eingeladen. Sollten sie sich weigern zu feiern oder eine der aufgestellten Regeln nicht beachten, tobt sich ein wahnsinniger Killer mit dem Vorschlaghammer und ähnlichem Beauty-Besteck an ihnen aus. Die Mädchen spielen mit, so gut es ihre Nerven zulassen. Als jedoch die neue Regel aufgestellt wird, dass sie sich gegenseitig töten sollen, steuert die Party unweigerlich ihrem blutigem Höhepunkt zu...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Sunfilm Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Spanisch (Dolby Digital 5.1)
Deutsch (DTS 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 1,85:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Making of, Behind the Scenes, Trailer

DVD und Blu-ray | Bloody Bikini Massacre

DVD
Bloody Bikini Massacre Bloody Bikini Massacre
DVD Start:
02.05.2013
FSK: 18 - Laufzeit: 98 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Bloody Bikini Massacre Bloody Bikini Massacre
Blu-ray Start:
02.05.2013
FSK: 18 - Laufzeit: 102 min.

DVD Kritik - Bloody Bikini Massacre

DVD Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 4/10
Ton: | 8/10
Extras: | 5/10
Gesamt: | 6/10


Big Brother a la Mexikanisch - Es ist schon manchmal ein Kreuz mit den Titeln aus dem Horrorgenre. Wer kann denn schon die ganzen Titel mit den Bestandteilen „Bloody“, „Bikini“, „Massacre“, etc. auseinanderhalten? Jedenfalls ist diesmal der deutsche Verleihtitel mit „Bloody Bikini Massacre“ zwar sehr plakativ ausgefallen, trifft den Inhalt aber doch ziemlich gut. Und der Originaltitel ist sogar noch weit weniger originell, da er einfach „Happy Birthday“ lautet. Und auch sonst ist der Film anscheinend nicht sonderlich originell. Eine Gruppe von jungen Frauen, die ständig nur in Bikinis bekleidet sind, hocken in einem Haus aufeinander und gehen sich mit der Zeit an die Gurgel. Das wäre noch nichts besonderes, und der Film könnte immerhin einen Exotenbonus beanspruchen, da er aus Mexiko stammt. Aber doch ist der Streifen etwas überraschender als die eigentliche Inhaltsangabe dieses suggeriert. Zum einen sind die partywilligen exhibitionistischen Frauen alles andere als das. Sie sind nämlich nicht freiwillig in dem Haus, sondern wurden entführt und stehen permanent unter Beobachtung. Das hat deutliche Züge von Big Brother. Gott sei Dank ohne diese für die Sendung bekannten starren Kameraperspektiven, die hier nicht vorgeben etwas zu beobachten. Die Party, die Kleidung, das Plantschen im Swimming Pool: all das sind Aufgaben welche die Frauen erfüllen müssen. Und die Bestrafung bei Zuwiderhandlung ist endgültig. Das ist eine böse Übersteigerung des Big Brother Wahns und für die Teilnehmerinnen tödlich. Im Laufe des Filmes bekommen die Handlungen etwas mehr Tiefe und das Motiv der Schurken entstammt dem Slashergenre. Denn es geht um Rache. Die jungen Frauen bildeten während der Schulzeit eine Clique und haben andere nicht gerade nett behandelt. Und auch sonst strotzt der Film vor Anspielungen und Zitaten. Vor allem die letzte Szene erinnert auch von der wackeligen Kamera und den extremen, verzerrenden Nahaufnahmen her wie aus Tobe Hoopers „The Texas Chainsaw Massacre“ entnommen. Überhaupt die Kamera: es war ganz offensichtlich nicht viel Geld vorhanden und so wurde mit einer handlichen Videokamera gedreht. Was dem ganzen ein sehr blasses und körniges Aussehen gibt und das ästhetische Empfinden nicht gerade fördert. Andererseits ist die Kamera frei und kann ganz direkt in das Geschehen eintauchen, was anhand dieser Unmittelbarkeit, eben der Charakter eines Heimvideos, dem Ganzen einen hohen realistischen Grad verleiht. Bei den Effekten wurde aber nicht gespart und sie sind teilweise sehr blutig ausgefallen und es gibt sogar einige CGI-Aufnahmen, die so gar nicht auffallen. Was alles einzeln nicht sonderlich originell klingt, funktioniert aber in der Mixtur und man ist durchaus gespannt, wie es weiter geht und wünscht den Frauen das sie davonkommen. Allerdings wurde bei den Charakterisierungen etwas gespart. Bei dem überschaubaren Ensemble hätte man den Figuren durchaus mehr Tiefe geben können. Zwar hat jede der Frauen ihre Vergangenheit, die dem Zuschauer bekannt gegeben wird und sie halbwegs sympathisch macht, aber charakterlich endet vieles doch an dem Bündchen des Bikinis. Alles zusammen, ergibt das eine angenehme, spannende und blutige Genreunterhaltung und man ist angesichts der experimentellen Herangehensweise doch neugierig auf andere Filme aus Mexiko. Das Bild ist sehr 1970er und die Wendungen und Rückblenden lassen die Kamera stellenweise etwas zu agil reagieren. Bisweilen ist das geradezu expressionistisch. Aber manchmal ist der Stilwillen etwas zu deutlich ausgeprägt und man hätte dem Zuschauer gerne einige Ruhepausen von den Spielereien gegönnt.

Der Ton ist gut, das Bild leider nicht, aber das liegt, wie schon oben erwähnt, an dem Originalmaterial. Es gibt sehr viele Extras, die aber allesamt von der Laufzeit her recht kurz ausgefallen sind und nicht gerade viel aussagen.

Besser als man hätte glauben können: spannend, blutig und viele überraschende Wendungen heben den Film aus dem Genreallerlei heraus. Die billige Videokamera stört aber etwas das ästhetische Empfinden, wobei gerade sie die teilweise schon expressionistische Herangehensweise erst ermöglicht.

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © Sunfilm Entertainment