Bloodparty - DVD

DVD Start: 30.01.2015
FSK: ab 18 - Laufzeit: 81 min

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Inhalt

Es ist Thanksgiving und während überall der Festtagstruthahn zubereitet wird, flieht aus dem Hobart-Sanatorium der muskelbepackte Psychopath Jay Jones (Jake Steinfeld), der seinerzeit seine Eltern umgebracht hat. Rücksichtslos und brutal besorgt er sich ein Gefährt und flieht aus der Stadt, um in einer eher abgelegenen Gegend schließlich auf das Haus der Bradleys zu treffen, die ebenfalls gerade mit Freunden auf einen ausgelassenen Erntedank zusteuern. Schon bald meuchelt Jay auch hier die Bewohner und Besucher nieder, kann aber selbst kaum gestoppt werden, weil er sich zusätzlich noch PCP gespritzt hat, das seine Schmerzwahrnehmung praktisch aufgehoben hat...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Ascot Elite Home Entertainment / Maritim Pictures
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 2.0)
Englisch (Dolby Digital 2.0)
Bildformat: 1,33:1 (4:3 Vollbild)
Bonusmaterial:
- Wendecover

DVD und Blu-ray | Bloodparty

DVD
Bloodparty Bloodparty
DVD Start:
30.01.2015
FSK: 18 - Laufzeit: 81 min.

zur DVD Kritik

DVD Kritik - Bloodparty

DVD Wertung:
Film: | 3/10
Bild: | 3/10
Ton: | 3/10
Extras: | 0/10
Gesamt: | 3/10


Gemetzel zum Abendessen - „Bloodparty“ ist kein neuer Film, sondern eine Wiederveröffentlichung des Streifens „Home Sweet Home“ und stammt aus dem Jahre 1981 wobei manche Inszenierungsmittel eher an die 1970er denken lassen. 1981 war der Slasher gerade im Kommen und „Halloween“ (1978) und „Freitag der 13.“ (1980) hatten dieses Subgenre gerade etabliert und auch erst geschaffen. Und das Horrorgenre war immer schon gefräßig und jeder halbwegs erfolgreiche Film zog sofort viele Nachahmer nach sich, die qualitativ nicht mithalten konnten, aber, wenn man Glück und das Faible dafür hatte, mangelnde Spannung und Atmosphäre durch Sex und Gewalt aufzuwiegen versuchte. Jedenfalls ist der Film „Bloodparty“ ein typischer Slasher wie er das Subgenre, teilweise zu recht, in Verruf gebracht hat. Man merkt an allen Ecken und Enden den Schnellschuss. Eine rudimentäre Story, ein entflohener Wahnsinniger trifft auf eine Partygesellschaft und dezimiert diese (kommt das jemanden bekannt vor?), paart sich mit dummen Charakteren, die unlogisch handeln, dummes Zeug erzählen und von schlechten Darstellern mit einem zweifelhaften Leben gefüllt werden. Vor allem der Schurke ist viel zu theatralisch ausgefallen. Immerhin wird hier auf die obligatorische Maske verzichtet und schürt damit ein Unbehagen, das jeder zu solch einem Amoklauf fähig ist, wenn er nur geistig instabil ist und dann noch Drogen zu sich nimmt. Angesichts des ganzen Augenrollens, irren Lachens und dummen Grinsens wünscht man sich allerdings recht schnell eine Verkleidung um dieses Elend nicht sehen zu müssen. All diese dummen Sachen können durch Teilaspekte ausgewogen werden und so wird nochmal schnell eine BH-Szene eingebaut und eine Softsexszene bei der man immerhin noch einen Blick auf nackte Brüste erhaschen kann. Sex und Gewalt machen den Slasher aus, aber der Sex fällt hier auch etwas unbefriedigend aus und so harrt man der Gewaltszenen. Für die offensichtlich nicht sonderlich viel Geld da war. Es wird immer noch mal schnell abgeblendet und dann die Folgen gezeigt, bei denen erstaunlich wenig Blut zu sehen ist. Allein das irre Lachen, peinlich, peinlich, des Mörders zeigt wirklich an, das gerade jemand das Glück hatte, diesen Film zu verlassen. Verlassen hatten die Macher wohl nicht nur das Geld, sondern auch die Kreativität. Abgesehen von der Tötung mit einer E-Gitarre kommen hier keinerlei guten Ideen vor. Und leider auch keine Spannung und keine Atmosphäre, geschweige denn ein Witz oder Selbstironie, wofür das Genre aber noch zu jung war. Letztere Aspekte hätten den Film immerhin noch zu einem Trashvergnügen gemacht. So ist er eher was für diejenigen, die sich jeden Slasher einverleiben möchten. Alle anderen sollten lieber wieder einmal zu der „Freitag der 13.“-Reihe greifen.

Die technische Ausstattung ist ziemlich mager. Viel zu leise ist der Ton ausgefallen und vor allem die Soundeffekte verpuffen. Getoppt wird das noch durch das Bild, welches sehr blass ist und keine nennenswerten Konturen besitzt. Vor allem in den nächtlichen Szenen kann man dann manchmal kaum etwas erkennen. Das wird aber immer noch durch die Extras geschlagen, die schlicht und ergreifend überhaupt nicht vorhanden sind.

Ein typischer Slasherfilm aus den Anfangstagen, der leider keinerlei Reiz mehr besitzt und eher die Zutaten und Inszenierung bietet welche das Subgenre in Verruf gebracht hatte.

by Jons Marek Schiemann
Bilder © Ascot Elite Home Entertainment / Maritim Pictures