Bitter Feast - Blutiges Kochduell - DVD

DVD Start: 06.12.2011
FSK: ab 18 - Laufzeit: 108 min

Bitter Feast - Blutiges Kochduell DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Der bissige Internet- Gastrokritiker JT Franks zerstört mit einem besonders höhnischem Artikel die schon etwas wackelige Karriere des ehrgeizigen Fernsehkochs Peter Grey. Zutiefst verletzt sinnt Grey auf Rache und verschleppt Franks in ein ländliches Anwesen fernab der Zivilisation. Angekettet wie ein Tier muss dieser nun in einem perversen Duell seine Kochkunst unter Beweis stellen. Von einfachen Spiegeleiern bis zum auf den Punkt gegrillten Steak, nur Perfektion wird belohnt. Und wann immer Franks scheitert wird er brutal betraft.

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DVD Details

Regionalcode: 2
Vertrieb: KNM Home Entertainment / Donau Film
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 1,78:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Alternatives Ende
- Entfernte Szene
- Making Of
- Interview
- Audiokommentar
- Bildergalerie
- Trailer

Video on demand - Bitter Feast - Blutiges Kochduell

DVD und Blu-ray | Bitter Feast - Blutiges Kochduell

DVD
Bitter Feast - Blutiges Kochduell Bitter Feast - Blutiges Kochduell
DVD Start:
06.12.2011
FSK: 18 - Laufzeit: 108 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Bitter Feast - Blutiges Kochduell Bitter Feast - Blutiges Kochduell
Blu-ray Start:
06.12.2011
FSK: 18 - Laufzeit: 112 min.

DVD Kritik - Bitter Feast - Blutiges Kochduell

DVD Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 9/10
Ton: | 9/10
Extras: | 6/10
Gesamt: | 7/10


Warum sich Restaurantkritiker nach dem Genuss dieses Filmes bestimmt zweimal überlegen werden, wie schlecht oder gemein ihre Kritik tatsächlich werden soll, erzählt Joe Maggio in seiner schwarzen Komödie „Bitter Feast“, bei der er nicht nur Regie führte, sondern auch das Drehbuch schrieb. zudem ist es sein erster Film, der nicht auf Low Budget-Niveau gedreht wurde. Doch zurück zu den Restaurantkritikern: In „Bitter Feast“ schreibt der doch recht niederträchtige „Punk“-Restaurantkritiker JT Franks (Joshua Leonard) nämlich eine fiese Kritik zu viel und wird dafür von Koch Peter Grey (James Le Gros) auf ganz neue Weise neu-erzogen, wie Peter es nennt. Dass das doch etwas fieser zugeht, kann sich jeder denken, der das FSK 18 Schildchen auf dem Cover gesehen hat.

Interessant ist in „Bitter Feast“, dass es nicht einen netten Charakter gibt. Der Restaurantkritiker JT Franks ist ätzend überheblich, auch noch, als Peter Grey ihn schon längst in der Mangel hat, wofür man ihm wiederrum irgendwie Respekt zollen muss. Auch Peter Grey mit seiner „ich bin der beste Koch von allen“-Attitüde ist nicht besser. Trotzdem empfindet man ein wenig Mitleid, wenn dem Koch plötzlich nur noch Steine in den Weg gelegt werden. Leider verblasst die Sympathie, nachdem man der deutschen Synchronstimme lange genug zugehört hat, die nämlich äußerst unpassend gewählt wurde, Peter klingt nun die ganze Zeit wie ein Kind, was sehr irritierend ist! Diese beiden unsympathischen Figuren treffen aufeinander, weil JT eine unangenehme Kritik über Peters Essen geschrieben hat. Für den ist diese Kritik nur der Tropfen, dass sein schon prall gefülltes Fass zum Überlaufen bringt. Seine Karriere ist auf einer steilen Fahrt bergab und JT muss dafür leiden. Und so beginnt nach einer guten Weile die „Erziehung“. Zum Teil ist Peters Maßnahme auch nachvollziehbar, so ist es besonders lustig, wenn sich Peter darüber lustig macht, dass JT keine giftigen Beeren von Himbeeren unterscheiden kann, obwohl JT vorher in einer Kritik den Unterschied zwischen tiefgekühlten und frischen Beeren haarscharf erkennen konnte. Die Szenen, in denen Peter mit Essen hantiert, sind gut gelungen. Überhaupt ist die Idee, einen Restaurantkritiker zu testen, sehr gut. Leider ist zwischendurch doch das eine oder andere Mal Leerlauf angesagt, besonders die minutenlangen Einstellungen, die nur mit Musik unterlegt sind, sind dann etwas langatmig. Von daher reicht es auch nicht zu einer sehr guten Bewertung. Das „frei ab 18“ Zeichen sollte im Übrigen keinen abhalten, der kein Blut sehen kann, es gibt nur sehr wenige blutige Szenen. Vielmehr sollten Vegetarier Abstand nehmen, hier wird nämlich mehr als nur ein Huhn zerteilt.

Das Ende ist nicht ganz zufriedenstellend, soll es wohl so etwas wie „schlimme Taten werden auch Jahre später noch gesühnt“ heißen. Doch es ist immer noch besser als das alternative Ende, welches man sich in den Extras ansehen kann. Das ist mir doch zu sehr „Friede, Freude, Eierkuchen“.

Die Bild- und Tonqualität ist ok, manchmal wirkt das Bild nur etwas „fleckig“.

Die Extras sind recht gut. Neben Trailer und Making of gibt es eine entfernte Szene und das bereits erwähnte alternative Ende sowie Interviews, eine Galerie und einen Audiokommentar.

Fazit: Spannendes Grundthema, dem es aber leider an Tempo mangelt.


by Gesa-Marie Pludra
Bilder © KNM Home Entertainment / Donau Film




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