Beyond the Front Line - Kampf um Karelien - DVD

DVD Start: 22.05.2012
FSK: ab 16 - Laufzeit: 127 min

Beyond the Front Line - Kampf um Karelien DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Finnland 1942. Die finnische Armee setzt alle verfügbaren Kräfte an der Ostfront ein, um die übermächtige Rote Armee aufzuhalten. Leutnant Harry Järv befehligt die Aufklärungs- und Kampftrupps des Infanterie-Regiments IR61. Immer wieder begeben er und seine Männer sich hinter die Frontlinie, um gezielt russische Posten zu überfallen. Sie sind sehr erfolgreich, doch der psychische Druck für Järvs Männer wird immer größer, nicht zuletzt, weil die Russen Scharfschützen gegen sie einsetzen.

Im Juni 1944 wird das Regiment in Marsch gesetzt, denn die Russen haben eine Großoffensive in Karelien gestartet. Oberstleutnant Marttinen bringt die letzten Sturmgeschütze in Stellung und schwört das IR 61 auf ein hartes Gefecht ein. Er will unter allen Umständen die Stadt Tienhaara auf der karelischen Landenge halten, denn Marttinen weiß: Wenn Tienhaara fällt, ist die Straße nach Helsinki frei und Finnland nicht mehr zu halten…

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Ascot Elite Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Finnisch (Dolby Digital 5.1)
Deutsch (DTS 5.1)
Untertitel:
Deutsch, Englisch, Französisch, Niederländisch, Polnisch
Bildformat: 16:9 / 1,85:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Trailer
- Making Of
- Interview mit Harry Järv

DVD und Blu-ray | Beyond the Front Line - Kampf um Karelien

DVD
Beyond the Front Line - Kampf um Karelien Beyond the Front Line - Kampf um Karelien
DVD Start:
22.05.2012
FSK: 16 - Laufzeit: 127 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Beyond the Front Line - Kampf um Karelien Beyond the Front Line - Kampf um Karelien
Blu-ray Start:
22.05.2012
FSK: 16 - Laufzeit: 127 min.

DVD Kritik - Beyond the Front Line - Kampf um Karelien

DVD Wertung:
Film: | 8/10
Bild: | 8/10
Ton: | 8/10
Extras: | 4/10
Gesamt: | 8/10


Finnland 1942. Die Rote Armee drängt immer weiter Richtung finnische Grenze vor. Trotz zahlenmäßiger Unterlegenheit setzt die finnische Armee alle verfügbaren Kräfte an der Ostfront ein, um den scheinbar übermächtigen Gegner aufzuhalten. Der Kampf- und Aufklärungstrupp des 22-jährigen Leutnant Harry Järv, begibt sich immer wieder hinter die Frontlinie um russische Wachposten und Lager anzugreifen. Durch eisige Temperaturen, gefährlichen Missionen und feindliche Scharfschützen werden die jungen Soldaten immer wieder an die Grenzen ihrer physischen und psychischen Belastbarkeit getrieben.
Im Juni 1944 starten die Russen eine Großoffensive auf Karelien. Ihr Ziel ist es, die Stadt Tienhaara einzunehmen. Die finnischen Oberbefehlshaber wollen diese Stadt jedoch um jeden Preis halten, denn allen Beteiligten ist klar: wenn Tienhaara fällt, ist das Tor zu Helsinki offen und Finnland nicht mehr zu halten. Den finnischen Soldaten steht der härteste Kampf ihres Lebens bevor...

Zunächst einmal ist es immer wieder erfrischend, wenn ein Kriegsfilm daherkommt, der sich innerhalb des weitläufigen Spektrums 2.Weltkrieg eines derjenigen Themen annimmt, die bislang kaum (oder gar nicht) beachtetet wurden. Populäre Themen wie der Russlandfeldzug, die Landung in der Normandie, der Sturm auf Berlin oder auch Pearl Harbor sind schon in diversen Filmproduktionen mehrfach dargestellt worden. „Beyond the Frontline“ nimmt sich der Situation Finnlands im 2.Weltkrieg an und erweitert somit die filmische Aufarbeitung des 2.Weltkrieges um ein weiteres, sehr interessantes Kapitel.

„Beyond the Frontline“ zeichnet sich in erster Linie durch seine authentische und realistische Darstellungsweise aus. So werden im Film immer wieder originale Fotos eingebaut, die Harry Järv als junger Soldat tatsächlich gemacht hat. Zudem werden in regelmäßigen Abständen kurze Interviewsequenzen mit Jäv aus heutiger Zeit gezeigt. Des Weiteren wurden auf diverse Effekthaschereien, wie beispielsweise emotionale Musikuntermalung, schnelle Schnitttechnik, wackelige Kameraoptik und dramatische Dialoge weitestgehend verzichtet.
Die Kameraführung liefert klare, ruhige und übersichtliche Bilder und die Geschichte wird ohne eine heroische oder wertende Grundstimmung erzählt. Szenen mit einer kritischen Einstellung zum Krieg oder überzeugtem Patriotismus sucht man hier vergebens. Regisseur Ake Lindman will diesbezüglich keine Stellung beziehen, sondern lediglich eine wertfreie & realistische filmische Umsetzung der Kriegssituation in Finnland abliefern. Dies ist ihm zweifellos gelungen.

Technisch und handwerklich weiß diese finnische Produktion aus dem Jahr 2004 durchgehend zu überzeugen und muss sich diesbezüglich vor Hollywoodproduktionen nicht verstecken.

Das der Film ein paar kleinere Längen aufweist, lässt sich leider nicht verschweigen. Bei manchen Szenen stellt man sich als Zuschauer schon die Frage, ob diese tatsächlich in den Film eingebaut werden mussten, da sie kaum dazu beitragen, die Geschichte voranzutreiben.

Hingegen positiv zu erwähnen sind die Schauwerte in diesem Film. Die Landschaft Finnlands kommt in vielen Szenen sehr schön zur Geltung und trägt zur authentischen Grundstimmung des Films bei.

Die DVD bietet mit einem Making-Of, einem Interview mit Harry Järv und dem Filmtrailer eine solide Grundausstattung.

Fazit: Ein realistischer und authentischer Kriegsfilm, der trotz einiger Längen optisch und inhaltlich zu überzeugen weiß. Wer mal einen Kriegsfilm sehen möchte, der wert- und kritikfrei über ein bislang kaum beachtetes Kapitel des 2.Weltkrieges erzählt, der wird bei „Beyond the Frontline“ auf seine Kosten kommen.

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by Till Huber
Bilder © Ascot Elite Home Entertainment