Besessen - Der Teufel in mir - DVD

DVD Start: 02.05.2013
FSK: ab 16 - Laufzeit: 94 min

Besessen - Der Teufel in mir DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Alexandra kehrt gerade aus den Sommerferien zurück und wohnt wieder mit ihren Freundinnen Jessica und Breanne zusammen in einer WG. Nachdem sie eine wilde Party gefeiert haben, lässt sich Alexandra dazu überreden, sich die Zukunft mit ihrem Freund Brian vorhersagen zu lassen. Doch dabei geht etwas furchtbar schief, woran sich der Teenager am nächsten Tag schon nicht mehr erinnern kann. In der nächsten Zeit ereignen sich seltsame Ereignisse um Alexandra. Sie hört komische Geräusche, halluziniert und bekommt ohne äußere Einwirkungen Kratzspuren an ihrem Körper. Als sie bei ihren Freundinnen und ihrem Freund nach Hilfe sucht, finden die vier schnell heraus, dass Alexandra scheinbar von einem Dämon besessen ist…

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Sunfilm Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Deutsch (DTS 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 1,85:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- entfernte und erweiterte Szenen und Pannen - Trailer


DVD und Blu-ray | Besessen - Der Teufel in mir

DVD
Besessen - Der Teufel in mir Besessen - Der Teufel in mir
DVD Start:
02.05.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 94 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Besessen - Der Teufel in mir Besessen - Der Teufel in mir
Blu-ray Start:
02.05.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 98 min.

DVD Kritik - Besessen - Der Teufel in mir

DVD Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 7/10
Ton: | 7/10
Extras: | 5/10
Gesamt: | 6/10


Dämonen im Studium - Es gehört schon sehr viel Mut dazu, einen neuen Film über Besessenheit und Exorzismus zu drehen. Schließlich ist das Thema nun wahrlich durch exorziert. Und man könnte meinen, dass es hier nichts neues mehr zu erzählen gibt. Außerdem ist „Besessen“ eine Low-Budget-Produktion und man ahnt allein schon deshalb nichts Gutes, weil sich eben der Geldmangel negativ auf die Effekte auswirken kann. Zudem gibt es in dem Subgenre einige herausragende Filme und sehr viel schlechte. Gibt es also noch Platz zwischen „Der Exorzist“, „Der letzte Exorzismus“, „The Rite“ und „Der Exorzismus der Emily Rose“? Bedingt. „Besessen“ erzählt nun wahrlich nichts Neues mehr. Und das, was zu sehen ist, wirkt wie eine Mischung aus „Exorzist“, „Omen“ und „Rosemaries Baby“. Allerdings werden zudem die Subtexte fallen gelassen. Es geht nicht um Glauben („The Rite“), nicht um die Pubertät („Der Exorzist“) oder eine Verankerung in der Realität und mögliche juristische und soziale Folgen („Der Exorzismus der Emily Rose“) von einer vermeintlichen Besessenheit. Nichts davon ist hier zu finden. Stattdessen wird ziemlich geradlinig erzählt und man kann die auftretende Besessenheit eher mit einem Stresssyndrom gleichsetzen. Die Hauptfigur hat eine todkranke Großmutter, einen fremdgehenden Freund und Stress im Studium, wobei eine ihrer Mitbewohnerinnen sie noch mobbt. Sie macht also keine physischen Veränderungen durch wie etwa eine Pubertierende, da sie schon älter und eine Studentin ist. Hier liegt also eine kleine Änderung gegenüber anderen Filmen vor. Auch die Metaphysik spielt hier keine Rolle (wie etwa in „The Unborn“). Nur der Stress ist Auslöser, wobei es während des ganzen Filmes unklar ist, warum ausgerechnet diese Frau ein Opfer ist. Nur weil sie anscheinend noch nie Sex hatte? Was soll uns das sagen? Leute, vögelt durch die Gegend, damit euch keine Dämonen kriegen? Aber dann lauert im Genre meist der reaktionäre Slasher um die Ecke. Neu ist also an dem Film nichts und auch filmsprachlich greift er tief in die Mottenkiste des Subgenres. Da kommen fremde Zungen, verstörendes Verhalten, ein traumatisierter Priester und anderes vor. Das klingt alles nach einem schlechten Film. Was er aber nicht ist, denn dafür, dass ganz offensichtlich nicht viel Geld vorhanden war, wird eine maximale Wirkung erzielt. Er ist ein guter aber kein herausragender Vertreter des Subgenres. Er ist spannend, gut strukturiert und stellenweise recht blutig. Was hier aber vor allem wichtig ist: die Hauptfigur ist sympathisch und man hat Mitleid mit ihr. Was vor allem auch an der Hauptdarstellerin liegt, die ohne jemals zu übertreiben, überzeugt. So hat man Grusel, Spannung und glaubhaft gespielte Rollern, die eine kurzweilige Unterhaltung bieten. Und das kann nicht jeder Horrorfilm von sich behaupten.

Der Ton und das Bild sind gut, aber gerade die Soundeffekte sind manchmal etwas zu leise ausgefallen. Als Extras gibt es entfernte und erweiterte Szenen sowie Pannen, die zwar nicht gerade lustig sind, aber die gute Laune der Beteiligten schön aufzeigt.

Ein typischer Genrevertreter, der es zwar mit den Klassikern nicht aufnehmen kann, aber dennoch über dem Mittelmaß liegt, da die Rollen glaubhaft sind und trotz Budgetmangels das Beste daraus macht. Spannung und eine überzeugende Hauptdarstellerin reißen das meiste raus.

by Jons Marek Schiemann
Bilder © Sunfilm Entertainment