Bedeviled - DVD

DVD Start: 24.03.2017
FSK: ab 16 - Laufzeit: 95 min

Bedeviled DVD Cover -> zur DVD Kritik

Preisvergleich

12,99 € jetzt kaufen
12,99 € jetzt kaufen
alle Preise inkl. MWST

-> alle DVD und Blu-ray zum Film

Inhalt

Es ist schon unheimlich, als Nikki ihren engsten Highschool-Freunden eine Einladung schickt, diese App runterzuladen. Denn Nikki ist tot. Ihr Herz ist einfach stehengeblieben. Doch die Neugier besiegt den Horror und schnell haben alle „Mr. Bedevil“ auf dem Smartphone. Zuerst bietet er allerlei nützliche Dienste an. Aber dann beginnt das Grauen. Denn „Mr. Bedevil“ findet die schlimmsten Ängste seiner User und lässt sie real werden. So ist Nikki gestorben – vor Furcht. Verzweifelt suchen die Freunde nach einem Ausweg. Deinstallieren kann man die App nicht und zerstörte Smartphones reparieren sich selbst. Panik ist „Mr. Bedevils“ Lebenselixier und der Tod sein Fest.

-> mehr Info zum Film mit Trailer, Cast & Crew

DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universum Film / Ascot Elite Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 2,40:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Behind the scenes, Originaltrailer


DVD und Blu-ray | Bedeviled

DVD
Bedeviled Bedeviled
DVD Start:
24.03.2017
FSK: 16 - Laufzeit: 95 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Bedeviled Bedeviled
Blu-ray Start:
24.03.2017
FSK: 16 - Laufzeit: 99 min.

DVD Kritik - Bedeviled

DVD Wertung:
Film: | 5/10
Bild: | 7/10
Ton: | 5/10
Extras: | 4/10
Gesamt: | 5/10


Dämonische App
Das erzählerische Prinzip von „Bedeviled“ kennt man schon aus Filmen wie „The Ring“ und „The Call“ in dem die modernen Medien zum Grauen beitragen oder dieses sogar erst auslösen. Mal ist es ein todbringendes Videotape, dann noch moderner ein tödliches Handy und nun also als Steigerung eine mörderische App. Ein Klischee was man im modernen Horrorfilm immer wieder vorfindet, nämlich das Handys keinen Empfang haben wenn man sie mal braucht oder man sich an einem Ort befindet an dem sie nicht funktionieren, würden sich die Charaktere in dem Film „Bedeviled“ deutlich wünschen. Schließlich hält der Schrecken mit einer App für das Smartphone Einzug in das Leben.

Bedeviled Szenenbild Zunächst sind die Jugendlichen ja ganz angetan davon, da sich die Künstliche Intelligenz der App, warum wird eigentlich keiner stutzig wenn sich diese Bedevil (=verhext) nennt?, um die individuellen Bedürfnisse kümmert. Wenn die App merkt, dass der User traurig ist, wird fröhliche Musik gespielt und Tipps für die Hausaufgaben gegeben. Indem dieses moderne Medium im Mittelpunkt steht, wird das jugendliche Zielpublikum direkt aus der Alltagswirklichkeit abgeholt und dürfte somit den Schrecken steigern. Denn die App dient als Portal für einen Dämon der die Ängste der Figuren ausnutzt. Letzteres ist auch wieder nicht neu, sondern schon oft in Filmen zu sehen gewesen. Selbst Freddy Krueger in den „Nightmare on Elm Street“-Filmen aus den 1980ern setzte die individuellen Ängste ein, um seine Opfer zu quälen. Dabei kommt „Bedeviled“ erstaunlich unblutig daher. Das Ziel des Dämons ist es, die Schüler so zu ängstigen das sie an einem Schock sterben. Sich also nicht auf Gewalt verlässt. Das verspricht hingegen Spannung und Grusel, aber was die Charaktere im Film zu Tode ängstigt schafft beim Zuschauer nur selten eine Gänsehaut zu erzeugen. Was nicht nur daran liegt, dass manche Entwicklungen alles andere als logisch sind. Gegen Ende wird der Kampf gegen das Böse sogar äußerst unlogisch und die einzelnen Schritte der Planung und des Kampfes werden gar nicht explizit erläutert. Wahrscheinlich weil das, was die Figuren tun technisch nicht möglich ist. Schwerwiegender ist es aber, dass es hier leider nichts Innovatives gibt und es werden pure Schemata bedient. Auch die thematisierten Ängste spiegeln nur Topoi wieder wie sie in den letzten Jahren in den Horrorfilmen beliebt waren. Da gibt es mörderische Clowns, tödliches Spielzeug, die Alltagsrealität wie etwa die Furcht eines Schwarzen vor rassistischen Polizisten (übrigens die beste Idee des Filmes), eine japanische Leiche welche ein ganzes Subgenre zitiert und klassische Spukelemente wie man sie aus den letztjährigen Gruselfilmen zuhauf kennt. Bedeviled SzenenbildInsofern gibt es nichts wirklich Überraschendes und schöne junge Menschen werden wieder einmal nacheinander getötet. Dabei ist der Film durchaus nicht schlecht, sondern handwerklich solide gemacht, nur gab es viele vergleichbare Streifen die letztlich besser und intensiver ausfielen. Deswegen dümpelt „Bedeviled“ trotz einiger guter Ansätze im Durchschnitt herum.

Das Bild und der Ton sind gut, haben keine Mängel, aber manchmal könnte der Sound klarer sein und die Abstufungen in den dunklen Szenen deutlicher. Neben dem Trailer und einer kleinen Trailershow gibt es noch ein Behind the Scenes. Normalerweise sind diese eher langweilig und bieten nur Impressionen. Hier hat man mal einen anderen Weg gewählt und zeigt die Dreharbeiten und anschließend die fertige Szene was einen tieferen Einblick in die Herstellung erlaubt.


Fazit:
Trotz einiger guter Ansätze werden nur gängige Schemata und Klischees bedient weswegen die Spannung sich in Grenzen hält.

by Jons Marek Schiemann
Bilder © Universum Film / Ascot Elite Home Entertainment