Battle of the Damned - DVD

DVD Start: 05.09.2013
FSK: ab 18 - Laufzeit: 85 min

Battle of the Damned DVD Cover -> zur DVD Kritik

Preisvergleich

0,00 € jetzt kaufen
5,99 € jetzt kaufen
alle Preise inkl. MWST

-> alle DVD, Blu-ray zum Film

Inhalt

Am Rande der Zivilisation geschieht eine Katastrophe in einem Testlabor, indem eine Virusepidemie ausbricht, die entweder tötet oder die Infizierten zu Zombies werden lässt. Alles was bleibt, sind einige Überlebende, die spärlich bewaffnet gegen die Masse der Infizierten ankämpft. Angeführt von Soldat Max Gatling (Dolph Lundgren, “The Expendables”, “Universal Soldier”) kämpft die Gruppe mit Hilfe einer Truppe von Robotern, die aus dem Labor entkommen sind, gegen die Armee der Infizierten um das nackte Überleben.

-> mehr Info zum Film mit Trailer, Cast & Crew

DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Sunfilm Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 1,85:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Trailer

DVD und Blu-ray | Battle of the Damned

DVD
Battle of the Damned Battle of the Damned
DVD Start:
05.09.2013
FSK: 18 - Laufzeit: 85 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Battle of the Damned Battle of the Damned
Blu-ray Start:
05.09.2013
FSK: 18 - Laufzeit: 89 min.
Battle of the Damned (3D Blu-ray) Battle of the Damned (3D Blu-ray)
Blu-ray Start:
05.09.2013
FSK: 18 - Laufzeit: 89 min.

DVD Kritik - Battle of the Damned

DVD Wertung:
Film: | 2/10
Bild: | 4/10
Ton: | 4/10
Extras: | 0/10
Gesamt: | 3/10


Dreißig Jahre geschlafen - „Battle of the Damned“ hat einen großen Vorteil: man bekommt was man erwartet. Schon die oberflächlichen Zutaten wecken eine gewisse Erwartungshaltung, schließlich wird hier nicht mehr versprochen als ein Actionstar in Konfrontation mit Zombies. Und diesem wird voll entsprochen. „Battle of the Damned“ ist eine billige Actionproduktion mit einem abgehalfterten Star des Actionkinos der 1980er. Dolph Lundgren hat sich deutlich mehr entwickelt als der Film selber. Wobei es bei Lundgren auch nur die Falten sind, die sehr viel mehr geworden sind. Insgesamt ist der Star wie auch der Film deutlich in den 1980ern stehen geblieben und man fragt sich, ob der Actionzombiestreifen nicht doch ein alter Film ist der nun erst seinen Weg auf den deutschen Markt gefunden hat. Dem stehen aber die Alterserscheinungen des Schweden gegenüber. Auch die Filmzitate aus denen „Battle“ zusammengeflickt worden ist machen einen neueren Einfluss deutlich. Da wird nicht nur „Die Klapperschlange“ deutlich heraufbeschworen, sondern vor allem auch „28 Days later“ und „Resident Evil“. So wirkt alles nur neu zusammengesetzt und es gibt keine einzige eigene Idee. Geschweige denn eine gute. Der ganze Streifen ist peinlich, langweilig und vorhersehbar. Die Story ist abgesehen von der Grundidee nicht vorhanden und die Dialoge sind ausnahmslos dumm. Selbst stilistisch ist alles komplett in den 1980ern stehen geblieben. Es fehlen nur die Dauerwellen und die Diskomusik, sowie die grelle Ausleuchtung der Kulissen. So findet der Film bestimmt sein Publikum, aber lohnen tut sich das alles nicht. Und selbst wenn man ein Fan von Lundgren sein sollte, so wird man enttäuscht sein, denn er ist sichtlich alt geworden. Offenbar hat der einstmalige Recke deutliche Rückenschmerzen während des Drehs gehabt. Seine Kämpfe sind nicht nur extrem übersichtlich gehalten und wenig dynamisch, sondern er hinkt beim Rennen und gerade wenn er abstoppen muss, sieht man wie er immer leicht wegsackt. Da hätte er doch zumindest etwas Selbstironie einbauen können, wie etwa mit seinen Gastauftritten in „The Expendables“ von Stallone. Gut, da gibt es eine oder zwei Dialoge im Verbund mit den Kampfrobotern, die in diese Richtung zielen, aber allein schon die Idee mit den Robotern ist wieder peinlich und verortet den Film eindeutig in den Trashbereich. Was gibt es also gutes zu sagen: es gibt gegen Ende zwei gute Kameraeinstellungen, wenn sich die Figuren komplett in einer großen Pfütze spiegeln und einer der Charaktere wie in einem Schattenspiel zerrissen wird. Auch die Schnitte können relativ gut kaschieren, dass hier kein Geld vorhanden war. Aber alles das ist absolut zu wenig und könnte nur einen Kurzfilm von 3 Minuten retten. Aber nicht einen solchen C-Film.

Der Ton ist schwach und kann nicht überzeugen. Besonders die Schüsse klingen sehr hohl. Dazu passt auch das Bild, welches sehr blass ist und auch nicht sonderlich durch Schärfe zu überzeugen weiß. Auch die Extras fehlen. Da gibt es nur den Trailer und eine Trailershow.

Man bekommt zwar, was man erwartet, Lundgren gegen Zombies, aber alles andere ist peinlich und langweilig und deutlich in den 1980ern stehen geblieben. Wer´s mag. Alle anderen sollten die Finger davon lassen.

5,99 € jetzt kaufen

by Jons Marek Schiemann
Bilder © Sunfilm Entertainment