Barry Munday - Keine Eier ... aber Kinder - DVD

DVD Start: 29.06.2012
FSK: ab 16 - Laufzeit: 90 min

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Inhalt

Barry Munday ist ein Schürzenjäger, dessen einziges Trachten es ist, naive ahnungslose Frauen ins Bett zu kriegen. Sein Leben ändert sich allerdings dramatisch, als ihn ein verärgerter Vater mit einer Trompete so schwer verletzt, dass ihm die Hoden amputiert werden müssen. Während er noch mit seinem Schicksal hadert, erfährt er, dass Ginger, mit der er eine belanglose Affäre hatte, schwanger ist. Ihm wird das Glück im Unglück bewusst und so entschließt er sich schließlich sich der Verantwortung zu stellen.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Koch Media Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Deutsch (DTS)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 1,78:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Deleted Scenes, Gag Reel, Outtakes, Your „Manhood“ and You, HDNet: A Look at Barry Munday, Audiokommentare mit Autor/Regisseur Chris D´Arienzo, Patrick Wilson und Judy Greer

DVD und Blu-ray | Barry Munday - Keine Eier ... aber Kinder

DVD
Barry Munday - Keine Eier ... aber Kinder Barry Munday - Keine Eier ... aber Kinder
DVD Start:
29.06.2012
FSK: 16 - Laufzeit: 90 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Barry Munday - Keine Eier ... aber Kinder Barry Munday - Keine Eier ... aber Kinder
Blu-ray Start:
29.06.2012
FSK: 16 - Laufzeit: 94 min.

DVD Kritik - Barry Munday - Keine Eier ... aber Kinder

DVD Wertung:
Film: | 7/10
Bild: | 7/10
Ton: | 7/10
Extras: | 7/10
Gesamt: | 7/10


„Barry Munday – keine Eier, aber Kinder.“ Die Frage ist nicht nur, was potentielle Zuschauer erwarten, wenn sie solch einen Titel hören, sondern was sich die Verantwortlichen dabei denken, einem Film mit diesem Untertitel zu belasten? Denn, in diesem Fall, ist es eine absolute Lose-Lose-Situation. Denn: Was erwartet der Zuschauer? Pubertäre Sprüche, Fäkalhumor, rudimentäre Ansätze einer tatsächlichen Geschichte, die aber zu Gunsten geni(t)aler Späße kaum beachtet wird und keinerlei Anspruch. In geselliger, bierbehafteter Runde können solche Filme ja manchmal durchaus unterhaltsam sein. Aber was kriegt der Zuschauer tatsächlich? Einen überaus netten Film. Ja, überraschenderweise ist „Barry Munday“ nämlich keine niveaulose Prollcomedy, sondern ein feines Filmchen, mit skurrilem, aber mitunter auch sehr feinem Humor, auch wenn dieser nicht ganz ohne Klischees auskommt und sich den ein oder anderen albernen Gag unter der Gürtellinie logischerweise auch nicht verkneifen kann. Und aus genau diesem Grund ist der gewählte Untertitel eine Lose-Lose-Situation. Diejenigen, die sich von dem Film angesprochen fühlen, rechnen mit etwas komplett anderem und diejenigen, denen der Film gefallen könnte, werden von dem Titel abgestoßen. Ein perfektes Beispiel für die seltsame Untertitelwahl deutscher Filmverleihfirmen.

Der Film beginnt mit einer kurzen Einführung in das Leben der Hauptfigur: Barry Munday (gut besetzt mit „Watchmen“-Patrick Wilson). Er kommt recht sorglos und als sympathisch-naiver Schürzenjäger daher, dem, nachdem er von dem Vater einer seiner Bekanntschaften per Trompete attackiert wurde, beide Hoden entfernt werden müssen. Sein einziger wirklicher Lebensinhalt, also Sex bzw. die Jagd nach Frauen, wird ihm also erst einmal geraubt. Und da erreicht ihn plötzlich der Brief eines Anwalts, der ihm mitteilt, dass er Vater wird.

Von da an nehmen die Dinge den gewohnten Lauf einer Komödie. Denn auch wenn „Barry Munday“ einen gewissen Independent-Charme versprüht und an Filme wie „Gigantic“ erinnert, ein kreativer Handlungsverlauf lässt sich nicht ausmachen. Dennoch: Die Charakterentwicklung der einzelnen Figuren, die allesamt verschroben, aber irgendwie liebenswert sind, ist nachvollziehbar, ja, fast schon intelligent. Zwar wird, um mit Barry wirklich mitfühlen zu können, zu wenig von seinem Leben vor dem Unfall gezeigt, allerdings ist es auch irgendwie ein gutes Zeichen, wenn einer der wenigen Kritikpunkte einer Komödie mit dem Titel „Barry Munday – keine Eier, aber Kinder“ ist, dass die psychologische Tiefe ein wenig zu kurz kommt. Leider ist er daher aber etwas weniger mitreißend, als er hätte sein können.

„Barry Munday“ ist kein komödiantisches Kleinod, aber ein angenehmer, teilweise unkonventioneller Film, mit knackiger Laufzeit, den man sich sehr gut anschauen kann. Trotz einer Dauer von nur 90 Minuten, rast der Film nicht durch die Handlung, sondern nimmt sich seine Zeit, macht Pausen, wenn es angebracht scheint und überzeugt mit cleveren Dialogen, angebrachter Situationskomik und hervorragenden Darstellern – darunter Malcolm McDowell und Cybill Shepherd.

Zusätzlich überzeugt die DVD auch mit einer erfreulichen Anzahl an, sowohl informativen, als auch unterhaltsamen Extras, die man sich gut in einem Rutsch anschauen kann. Auch was das Bild und den Ton angeht, gibt es nicht viel auszusetzen. So kann man insgesamt mit der DVD von „Barry Munday – keine Eier, aber Kinder“ wenig falsch machen. Nur nicht vom Titel abschrecken lassen!

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by Lukas Lohmer
Bilder © Koch Media Home Entertainment