Bad Karma - Keine Schuld bleibt ungesühnt - DVD

DVD Start: 25.04.2013
FSK: ab 16 - Laufzeit: 97 min

Bad Karma - Keine Schuld bleibt ungesühnt DVD Cover -> zur DVD Kritik

Preisvergleich

5,13 € jetzt kaufen
alle Preise inkl. MWST

-> alle DVD, Blu-ray zum Film

Inhalt

Molloy (Ray Liotta), ein Junkie und Trunkenbold, wird von seinem Kumpel, dem Berufsverbrecher Yates (Dominic Purcell), zu einem Überfall auf einen Heroindealer angestiftet. Total zugedröhnt verspätet sich Molloy und zwingt seinen Kumpel dadurch, den Überfall allein durchzuziehen. Nicht ahnend, dass Undercover-Polizisten bei dem Deal eingeschleust wurden, misslingt der Überfall und Yates wird verhaftet.
Währendessen erleidet Molloy auf dem Weg zum Überfall einen Herzinfarkt und erwacht wenig später im Krankenhaus. Die Polizei stellt ihn vor die Alternative: Entweder eine Aussage gegen seinen Freund und eine mildere Knaststrafe, oder die Ausweisung in seine Heimat. Molloy entscheidet sich heimlich dafür, seinen Komplizen über die Klinge springen zu lassen.

-> mehr Info zum Film mit Trailer, Cast & Crew

DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Eurovideo
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Bildformat: 16:9 / 2,40:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Trailershow

DVD und Blu-ray | Bad Karma - Keine Schuld bleibt ungesühnt

DVD
Bad Karma - Keine Schuld bleibt ungesühnt Bad Karma - Keine Schuld bleibt ungesühnt
DVD Start:
25.04.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 97 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Bad Karma - Keine Schuld bleibt ungesühnt Bad Karma - Keine Schuld bleibt ungesühnt
Blu-ray Start:
25.04.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 101 min.

DVD Kritik - Bad Karma - Keine Schuld bleibt ungesühnt

DVD Wertung:
Film: | 5/10
Bild: | 7/10
Ton: | 6/10
Extras: | 1/10
Gesamt: | 5/10


Ray Liotta war im Filmjahr 2012 recht gut beschäftigt. Neben diesem Film, drehte er noch drei weitere ab. Hier spielt er einen heruntergekommen Kleinkriminellen, der an einem gescheiterten Deal beteiligt war, der ihm noch teuer zu stehen bekommen soll, denn sein ehemaliger Partner fühlt sich verraten. Doch bevor sein „schlechtes Karma“ ihn einholt, sieht es eigentlich gar nicht so schlecht aus, für unseren Protagonisten. Er hat seine Haftstrafe verbüßt, hat einen Job und eine Frau, die ihn liebt. Was will man mehr. Da taucht plötzlich sein alter Kumpane Yates, gespielt von Dominic Purcell, aus dem Nichts auf und möchte noch eine Rechnung begleichen.

Soweit so gut. Was uns hier vorgesetzt wird ist also der klassische Plot. Ein Gangster, der aus seinem alten Leben ausbrechen möchte, wird von der Vergangenheit eingeholt. Das haben wir schon oft gesehen, und auch schon oft deutlich besser. Denn hier werden nicht nur etliche Klischees bedient, nein, es reiht sich auch noch ein Logikfehler an den anderen. Das könnte man ja verschmerzen, wenn die Geschichte denn nur spannend genug erzählt worden wäre, aber dies ist nur bedingt der Fall. Zwar ist das Drehbuch darauf ausgelegt, die Spannung voran und auf die Spitze zu treiben, aber das alles wirkt dann doch etwas zu sehr gewollt. Platz für eine gelungene Charakterzeichnung bleibt nicht übrig. Da kann selbst der alte Gangsterveteran Liotta (Goodfellas) nicht mehr viel retten, auch wenn er sich bemüht. Alle Figuren agieren wie am Reißbrett entworfen und ergeben sich den klassischen Stereotypen, des Genres. Wäre das nicht schon genug, reiht sich auch noch eine Unglaubwürdigkeit an die nächste, und das Handeln der Figuren wir immer weniger nachvollziehbar.

Handwerklich hingegen kann man dem eher unbekannten britischen Regisseur Suri Krishnamma wenig vorwerfen. Die Inszenierung ist solide, und sicher das kleinste Problem des Films. Krishnamma beweist ein gutes Gespür für das Erzähltempo und fängt ein paar stimmungsvolle Bilder ein. Einstellungen und Schnitt sind auch gelungen. Hätte man ihm ein besseres Drehbuch vorgesetzt, wäre hier sicher mehr drin gewesen. Auch schauspielerisch ist das hier alles ganz passabel. Die Akteure können ja nichts dafür, wie ihre Rollen angelegt sind.

Letztendlich scheitert „Bad Karma - Keine Schuld bleibt ungesühnt“ auch an seinen Vorbildern, die vermutlich u.a. „Entgleist“ und „A History of Violence“ heißen. Zumindest wirkt der Film wie ein wilder Mischmasch dieser beiden genannten. Und da die Geschichte nun mal nicht gerade neu ist, und sich deshalb durchaus Vergleiche anbieten, schafft sich „Bad Karma“ eine gewisse Fallhöhe, die mit einem tiefen Sturz verbunden ist.

Nichtsdestotrotz könnte der Film seine Zielgruppe in den Regalen der Videotheken finden. Wer mit dem klassischen Plot - Gangster der dem Milieu entfliehen will – etwas anfangen kann, es mit der Logik nicht so genau nimmt und durchaus bereit ist, auch mal ein Auge zuzudrücken, bekommt hier zwar immer noch einen Film mit einigen Schwächen geboten, aber unterhaltsam ist „Bad Karma“ durchaus.

Das Bild der DVD wirkt scharf, farbenreich und bietet einen guten Kontrast. Auch beim Ton gibt es wenig zu bemängeln. Dafür allerdings bei den Extras: Es gibt eine Trailershow, mehr nicht.

5,13 € jetzt kaufen

by Andre Rüsenberg
Bilder © Eurovideo