Bad Blood - Fight without Mercy - DVD

DVD Start: 26.11.2010
FSK: ab 18 - Laufzeit: 91 min

Bad Blood - Fight without Mercy DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Als der Boss der Tung Luen Shun-Triade in China festgenommen und zu einer Gefängnisstrafe verurteilt wird, bricht in HK der Kampf um seine Nachfolge aus. Eine Serie von mysteriösen Morden lichtet die Reihen der potenziellen Nachfolger und jeder kann der nächste sein. Doch wer steckt hinter dieser blutigen Mordserie und dem Komplott, die alleinige Macht der Tung Luen Shun-Triade an sich zu reißen?

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: WVG Medien
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Kantonesisch (Dolby Digital 5.1)
Bildformat: 16:9 / 1,78:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Making Of

DVD und Blu-ray | Bad Blood - Fight without Mercy

DVD
Bad Blood - Fight without Mercy Bad Blood - Fight without Mercy
DVD Start:
26.11.2010
FSK: 18 - Laufzeit: 91 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Bad Blood - Fight without Mercy Bad Blood - Fight without Mercy
Blu-ray Start:
26.11.2010
FSK: 18 - Laufzeit: 91 min.

DVD Kritik - Bad Blood - Fight without Mercy

DVD Wertung:
Film: | 5/10
Bild: | 6/10
Ton: | 8/10
Extras: | 3/10
Gesamt: | 5/10


Kijaa
Endlich wieder ein Actionfilm aus Hongkong, der die Tradition der einstigen Filmmacht wieder beleben will. „Bad Blood“ macht dabei aber seinem Titel alle Ehre. In der Vermischung der unterschiedlichsten Themenelemente kommt kein edles Blut dabei heraus, sondern leider schlechtes. Die Story ist wahrlich nichts Besonderes. Das Grundthema ist uralt. Unerwartet stirbt ein Gangsterboss und der Kampf um die Nachfolge entbrennt. Ein Nachfolgekandidat nach dem anderen wird von einem Unbekannten ermordet. Der Unbekannte wird aber alsbald enthüllt. Nicht nur für die Opfer, sondern auch für die Zuschauer und damit wird jegliche Spannung, wer es denn sein mag, zunichte gemacht. Die schwachen Dialoge reißen auch nicht gerade vom Hocker. Leider lässt auch die Synchronisation dabei einiges zu wünschen übrig. Der Hauch von Story dient nur als Gerüst für die stark von Martial Arts beeinflussten Kämpfe. Schusswechsel wird man hier vergebens suchen. Stattdessen wird gehauen und getreten und mit Messern gekämpft, das es eine Freude ist. Denn die Kämpfe sind wirklich gut. Sie sind rasant, gut choreographiert und sehr realitätsnah gehalten. Wenn die Kämpfer sich mal in der Luft befinden, so während ihrer Sprünge und nicht wie etwa in „Tiger and Dragon“ wo die Schwerkraft aufgehoben wird. Die Macher wollten eher von Videospielen beeinflusste Kämpfe zeigen, wo die Kombattanten gegen mehrere Gegner antreten müssen. Dieses Ziel wurde zwar etwas verfehlt, da dafür die Kämpfe nicht wild oder abgedreht genug sind. Wie schon gesagt: sie sind sehr realistisch gehalten. Aber auch bei den Kämpfen kommen inhaltliche Fehler vor. So gibt es dort einen Traum eines Mörders: ein Messer, das, nachdem jemand mit ihm erstochen wurde, kein Blut an sich kleben lässt! Leider ist die Bildsprache des Filmes auch alles andere als originell und bestenfalls als brav zu bezeichnen. Da hat man aus dem asiatischen Actionkino schon wahrlich besseres gesehen. Originell ist hier übrigens überhaupt nichts. Das einzige, was sich lohnt, sind die Martial Arts Kämpfe. Den Rest kann man getrost vorspulen. Auf dem Cover wird mit dem Zusatz „Uncut Edition“ geworben. Naja, das ist eine Übertreibung. Mit expliziten Brutalitäten hält sich der Film selber schon sehr zurück. Und der Blutzoll ist, obwohl mehrere Personen in das Nirwana eingehen, eher gering. Keine Ahnung, was man da hätte schneiden sollen.

Der Ton ist sehr gut, das Bild ist in Ordnung. Nicht berauschend, es hat aber auch keine Fehler. Das Making Of ist eine typische Werbemaßnahme, erlaubt aber immerhin einen Einblick in die Übungen bei den Kämpfen und wie sich die Schauspieler dabei verletzten. Ansonsten gibt es noch Trailer und eine Trailershow.

Durchschnitt. Das einzige was an dem Film gut ist, sind die Martial Arts Kämpfe. Sehr realistisch, rasant und gut choreographiert sind sie die einzigen Argumente für den Film. Trotz Suggestion durch das Cover, halten sich die Gewalttätigkeiten im Film aber in engen Grenzen.


by Jons Marek Schiemann
Bilder © WVG Medien