Ashanti - DVD

DVD Start: 28.10.2010
FSK: ab 12 - Laufzeit: 112 min

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Inhalt

Tief im afrikanischen Hinterland kämpfen Dr. Linderby (Sir Michael Caine) und seine farbige Frau Anansa (Beverly Johnson) mit bescheidenen Mitteln im Auftrag der WHO einen verzweifelten Kampf gegen Hunger, Krankheit, Tod und Verzweiflung. Jeden Tag fordert die Wüste neue Todesopfer, Gesetz und Ordnung werden mit Füßen getreten. Es gilt das Recht des Stärkeren, der sich nimmt, was er will. Das bekommen auch Linderby und seine Frau nachhaltig zu spüren: Der skrupellose Sklavenhändler Suleiman (Sir Peter Ustinov) entführt Anansa, um sie an den reichen Ölprinzen Hassan (Omar Sharif) zu verkaufen. Von den Behörden erhält Linderby keinerlei Hilfe, also nimmt er gemeinsam mit seinem Partner Brian Walker (Sir Rex Harrison) das Recht in seine eigene Hände, um seine Frau aus der Sklaverei zu befreien, und kennt dabei keine Gnade ...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Eurovideo
Tonformate:
Englisch (Mono1.0)
Deutsch (Mono 1.0 )
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen

DVD und Blu-ray | Ashanti

DVD
Ashanti Ashanti
DVD Start:
28.10.2010
FSK: 12 - Laufzeit: 112 min.

zur DVD Kritik

DVD Kritik - Ashanti

DVD Wertung:
Film: | 5/10
Bild: | 6/10
Ton: | 6/10
Extras: | 0/10
Gesamt: | 4/10


Michael Caine auf Sklavenjagd
„Ashanti“ aus dem Jahre 1978, der Ende Oktober neu auf DVD veröffentlicht wird, ist eine klassische Abenteuerstory. Basierend auf einem Roman von Alberto Vazquez-Figueroa („Die Tuareg“) ist der Film mit internationaler Starbesetzung eine klassische Story im modernen Gewand. Und das bedeutet nicht, dass sie einfach frisch und mit Ironie erzählt wird. Daran ist nämlich Fehlanzeige. Sie wird einfach in die Neuzeit versetzt und kann abgesehen von sehr guten Naturaufnahmen nur noch mit den Darstellern punkten. Michael Caine scheint den Film zwar als Selbstläufer zu sehen, da er nicht viel tut. Aber Peter Ustinov und Omar Sharif glänzen in den Schurkenrollen. Alte Hollywoodveteranen wie Rex Harrison und William Holden geben kleine Gastauftritte. Das einzige, was diesen Film in der Machart von Abenteuerfilmen der 1950er unterscheidet, ist, dass er in der Neuzeit spielt, den Faktor der expliziten Gewalt erhöht und sich unumwunden des Sexappeals von Beverly Johnson bedient. Johnson war übrigens das erste erfolgreiche schwarze Model und 1974 auf dem Titel der Vogue. Der Film lebt vor allem durch sein Setting. Besonders die Szenen in der Wüste sind beeindruckend, aber doch manchmal etwas zu lang geraten. Man meint hinter der nächsten Düne „Lawrence von Arabien“ erblicken zu können. Aber was den größten Wert des Filmes ausmacht, ist die Wut, die er im Zuschauer erweckt. Die Suche nach der verschleppten Ehefrau, die als Sklavin verkauft werden soll, reißt einen mit und hält den Zuschauer im Bann. Die schockierenden Szenen mit dem Sklavenhandel bedrücken und lassen einen vor Empörung fast aufschreien. Solche Gier und Kaltschnäuzigkeit auch vermeintlich gebildeter Männer, wie ihn Omar Sharif im Film darstellt, lässt einen fassungslos zurück. Und wer meint, diese Zeiten des Sklavenhandels seien endgültig vorbei, oder nur ein Problem von vergessenen Gegenden Afrikas und Arabiens, der irrt. Denn was ist der Menschenhandel und die Zwangsprostitution gerade von Frauen aus Osteuropa denn anderes als Sklavenhandel?

Das Bild und der Ton sind okay, aber nicht berauschend. An Extras ist Mangelware vorhanden. Es liegen nämlich absolut keine vor.

Ein aus heutiger Sicht etwas durchwachsener Film, der eine klassische Abenteuerstory in die Neuzeit versetzt. Aber die guten Darsteller und die schockierenden Szenen bezüglich der Sklaverei rütteln den Zuschauer auf.

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © Eurovideo