Another Deadly Weekend - DVD

DVD Start: 14.07.2016
FSK: ab 18 - Laufzeit: 94 min

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Inhalt

Eine Gruppe Jugendlicher kämpft sich aus den Sümpfen von Cape Cod heraus, eine grausame Macht hat ihnen übel zugesetzt. Sie waren in einer uralten Begräbnisstätte – und das war ein Fehler. Die jungen Leute finden ein einsames Haus, in das sie einbrechen. Vier von ihnen verschanzen sich, während einer Hilfe holen will. Aber das im Haus verbarrikadierte Quartett merkt schnell, dass die Sicherheit hier nur eine vermeintliche ist. Das Grauen in den Sümpfen mag gefährlich gewesen sein, doch war es nicht das einzige Tödliche in Cape Cod. Etwas anderes lauert auf die Jugendlichen, im Haus...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Tiberius Film
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Deutsch (DTS)
Bildformat: 16:9 / 1,85:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Trailer

DVD und Blu-ray | Another Deadly Weekend

DVD
Another Deadly Weekend Another Deadly Weekend
DVD Start:
14.07.2016
FSK: 18 - Laufzeit: 94 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Another Deadly Weekend Another Deadly Weekend
Blu-ray Start:
14.07.2016
FSK: 18 - Laufzeit: 98 min.

DVD Kritik - Another Deadly Weekend

DVD Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 4/10
Ton: | 4/10
Extras: | 1/10
Gesamt: | 5/10


Blutige Silikonparade
An „Another Deadly Weekend“ werden sich die Geister scheiden. Aber das ist bei Trashfilmen natürlich immer der Fall. Was einige an dem Film hassen werden, werden andere wiederum lieben und es sei von vornherein gesagt: hier liegt mal ein lohnenswerter Trashfilm vor. Another Deadly Weekend SzenenbildEr bereitet aus mehreren Gründen ein wahres Vergnügen, was vor allem an der Ironie liegt und an dem Spiel mit Genreelementen. Eine Story ist hier überhaupt nicht vorhanden und das offenbart im Grunde schon, dass viele Horrorfilme sich mühsam eine Handlung ausdenken um die eigentlichen Szenen, sprich Sex und Gewalt, unterbringen und rechtfertigen zu können. Hier wird man direkt in das Geschehen geworfen und man fragt sich, ob man die erste halbe Stunde verpasst hat, oder dieser Film eine Fortsetzung ist. Was der Titel auch suggeriert. Aber beides ist falsch. Es gibt keinen Vorgängerfilm der einfach vor dem Finale abbrach, sondern hier wird eben ein anderer Ansatz genommen. Eine Gruppe von Feierwütigen wurde schon überfallen, zwei Mitglieder sind tot, einer schwer verletzt und alle schleppen sich zu einem einsam gelegenen Haus. In einer schönen Selbstironie sagt dann der Verwundete, dass dieses ein Horrorfilm sei und ordnet sich und seine Freunde diversen Kategorien der gängigen Figurenensemble in dem Genre zu und sagt voraus wer von ihnen sterben wird und wer nicht. So sagt er zu einem Mädchen, dass sie zwar zickig aber ansonsten eine Stimme der Vernunft sei, was bedeutet, dass sie nach den Genreregeln davonkommen, aber der Zuschauer nie ihre Brüste zu sehen bekommen wird. Another Deadly Weekend SzenenbildZum Glück irrt sich der Protagonist in einer Hinsicht. Diese kleine, sehr gelungene Szene erinnert nicht zufällig an „Scream“ und es ist eine schöne Referenz, das der Ort auch noch West Craven heißt, also dem Regisseur von „Scream“, „Nightmare on Elm Street“ und anderen Genreglanzpunkten, Wes Craven, huldigt. Dazu passt übrigens auch das der legendäre Horrordarsteller Kane Hodder, der auch schon mehrmals den Schurken Jason aus der „Freitag der 13.“-Reihe spielte, einen Gastauftritt hat. Hier setzt sich schon ein Grinsen auf die Wangen, was eigentlich den ganzen Film über nicht verschwinden will, da er sich eindeutig und ironisch in das Trashgenre einordnet und nichts weiter will als Party zu feiern. Und das bekommt man auch. Zwar ist die elliptische Erzählweise nicht immer geschickt gewählt, da sich so einige Anschlussfehler einschleichen (da liegt eine Leiche auf einmal wieder auf dem Bauch und ist zudem mit einer Decke zugedeckt, während sie in der Szene vorher nackt war) und vor allem sind manche Dialoge viel zu lang ausgefallen und reiten so die Gags tot. Dafür ist der Film aber sehr blutig und lässt viel nackte Haut sehen, worunter auch ehemalige Playmates gehören und ehemalige Gewinnerinnen von Miss Wahlen. Hier ist jede Darstellerin, mit einer Ausnahme, zumindest in Unterwäsche zu sehen. Aber auch hier gibt es einen schönen Witz. So rennt einer der Helden zurück zu seiner Freundin, um sie zu retten, bleibt aber vor einem Fenster stehen, da sich dort gerade eine junge Frau auszieht und nur im Höschen bekleidet vor dem Spiegel posiert. Irgendwann fällt dem Betrachter wieder seine Freundin ein und er rennt weiter. Another Deadly Weekend SzenenbildMan muss den Film nicht verstehen und erst gar nicht versuchen ihm irgendeine tiefere Bedeutung zu verleihen, sondern ihn einfach mit Bier und Chips genießen. Wie heißt es am Ende: „Du hast ein Messer im Bauch.“ „Ich hätte es auch lieber in der Tasche.“ Das fasst den Humor gut zusammen.

Das Bild und der Ton sind okay, aber bei einer ursprünglichen Low-Budget-Produktion darf man auch nicht sonderlich viel erwarten. Zudem ist das Bild bewusst körnig gehalten, damit es auch mehr an die Produktionen der 1970er erinnert und damit dem Grindhouse huldigt. Als Extras gibt es leider nur den Trailer und eine Trailershow.


Fazit:
Ein schönes Trashvergnügen mit viel Blut und noch mehr nackter Haut. Ironisch, aberwitzig und zitatenreich sollte man nichts verlangen als platte Unterhaltung und wird dafür belohnt.

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © Tiberius Film




Another Deadly Weekend - Trailer