Among the Living - Das Böse ist hier - DVD

DVD Start: 05.03.2015
FSK: ab 18 - Laufzeit: 84 min

Among the Living - Das Böse ist hier DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Der letzte Sommertag vor den Ferien. Eigentlich wartet draußen das große Abenteuer auf Victor, Dan und Tom – zu dumm, dass die drei Freunde nicht gerade Musterschüler sind und ausgerechnet heute nachsitzen müssen. Doch sie schmieden einen Fluchtplan und nur wenig später sind die Jungs unterwegs über sonnenheiße Felder hin zu einem alten verfallenen Studiogelände mit heruntergekommenen Bauten. Doch ihr unbeschwertes Spiel findet dort ein jähes Ende, als sie Zeugen eines grausamen Verbrechens werden. Im Schatten der verlassenen Bauten lauert etwas unsagbar Böses, ein unheimliches Phantom, das den Jungs auf ihrer panischen Flucht bis nach Hause folgt. Und hier, im vermeintlichen Schutz ihrer Familien, beginnt mit Einbruch der Dunkelheit erst das wahre Grauen.

AMONG THE LIVING ist der neueste Grusel-Streich der „Inside“-Regisseure, die mit ihrem kontroversen Erstling einen Meilenstein des neuen französischen Horrorkinos schufen. Nun haben sie eine Mischung aus der Melancholie von „Stand by Me“, der schockierenden Intensität von „The Hills Have Eyes“ und der gruseligen Atmosphäre von „Insidious“ geschaffen. AMONG THE LIVING ist mit den französischen Stars Béatrice Dalle („Inside“, „Betty Blue“), Anne Marivin („Willkommen bei den Scht’is“, „Kleine wahre Lügen“) und Nicolas Giraud („96 Hours“) prominent besetzt und feierte seine Deutschlandpremiere beim Fantasy Filmfest 2014.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Tiberius Film
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Französisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Trailer

DVD und Blu-ray | Among the Living - Das Böse ist hier

DVD
Among the Living - Das Böse ist hier Among the Living - Das Böse ist hier
DVD Start:
05.03.2015
FSK: 18 - Laufzeit: 84 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Among the Living - Das Böse ist hier Among the Living - Das Böse ist hier
Blu-ray Start:
05.03.2015
FSK: 18 - Laufzeit: 88 min.
Among the Living - Das Böse ist hier (3D Blu-ray) Among the Living - Das Böse ist hier (3D Blu-ray)
Blu-ray Start:
05.03.2015
FSK: 18 - Laufzeit: 88 min.

DVD Kritik - Among the Living - Das Böse ist hier

DVD Wertung:
Film: | 9/10
Bild: | 10/10
Ton: | 9/10
Extras: | 3/10
Gesamt: | 9/10


Familien fesseln - Nach dem mittlerweile verbotenen „Inside“ und „Livid“ kommt der neue Schocker der französischen Regisseure Julien Maury und Alexandre Bustillo auf DVD heraus. Die beiden Filmemacher haben wesentlich dazu beigetragen, dass der französische Film in den letzten Jahren auch im Horrorbereich verstärkt wahrgenommen worden ist und auch hier seine cineastischen Stärken hervorragend ausgearbeitet hatte. Jedenfalls kamen von unserem Nachbarn einige der härtesten und intelligentesten Horrorschocker der letzten Jahre. Auch „Among the Living“ dürfte äußerst kontrovers diskutiert werden. Nicht nur aufgrund der Gewalt. Bei manchen Szenen blendet man nämlich ab ohne dass ein Zensor zugeschlagen hätte. Stattdessen verlässt man sich bei einer Szene einzig auf die Geräusche und bei anderen ist der Zuschauer dankbar nicht sehen zu müssen, was gerade geschieht. Aber die Szenen die gezeigt werden, sind extrem brutal und sehr blutig. Dabei doch recht realistisch. Wenn hier jemand zusammengeschlagen wird, so hat es nichts spielerisches, sondern ist extrem und geht beim Zuschauen an die Nieren. Nein, was kontrovers ist, ist der Bruch mit einem Tabu, einer ehernen Hollywoodregel. Dieses Gesetz war zwar ungeschrieben, aber es lautete: „Die Kinder und der Hund überleben.“ Man achte mal auf die Katastrophenfilme, in denen immer wieder ein Hund in letzter Minute gerettet wird. Damit brach Spielberg in „Jurassic Park 2“ indem ein T-Rex die Töle fressen durfte. Und Maury und Bustillo lassen ihren Mörder hier auch Kinder töten. Allerdings greift hier wieder die Regel insofern, da es diese Morde sind, welche der Zuschauer nicht zu sehen bekommt. Dabei ist die Alltagsgesellschaft hier schon erschreckender als die des Horrors. Der Vergleich mit „Stand by me“ ist nicht von der Hand zu weisen. Aber war das alles noch sehr poetisch und ein Hohelied der Freundschaft welche sich auch im Verbünden gegen die Erwachsenen bildete, ist dieses in diesem Film auf dem Weg zur Delinquenz. Die Abgrenzung und die Rebellion hat nichts Unschuldiges mehr, sondern führt zu Leid, Verlust und Gewalt. Im Grunde wollen die Jungen einfach nur ihr Leben führen und das unter schönen Bedingungen. Damit spiegeln sie die Schurken wieder, die das auch wollen. Der Titel bezieht sich darauf, dass sie sich unter die Lebenden begeben wollen in dem Sinne der Zugehörigkeit. Sowohl die Kinder als auch der Schurke stürzen sich da in Fantasien welche in Elend und Terror umschlagen. Sowohl die eine Seite als auch die andere ist da nicht erstrebenswert. Das was die einen wollen offenbart unter der Oberfläche auch Gewalt, Frustration und Abhängigkeit. Wie auch die Freiheit dazu führt, dass man sich einsam fühlen kann. Das im Verbund mit der hier gezeigten Gewalt ist spannend, düster und geht einem durchaus an die Nieren. Auch der Slasher ist auf seine Art monströs und am Ende gibt es dann noch ein oder zwei Überraschungen die schocken und den Beginn des Filmes durchaus mit anderen Augen sehen lässt. Stark.

Der Ton ist sehr gut und lässt kaum etwas zu wünschen übrig. Vor allem bei den Gewaltszenen trägt er erheblich zur Wirkung bei, wobei die Soundeffekte die Brutalität noch erheblich verschärfen. Das Bild ist schön scharf und kann mit satten Farben aufwarten. Leider können die Extras da nicht mithalten: das Making Of ist ein behind the scenes und liefert nur Impressionen vom Dreh. Dann gibt es noch eine Bildergalerie und eine Fotogalerie des Comics, den einer der Helden im Film liest. Leider kann man da aber die Seiten nicht selber blättern und die Bilder sind zu klein.


Fazit:
Ein harter Film, der auch aufgrund seines Realismus und der schonungslosen Aufdeckung der kleinbürgerlichen Fassade an die Nieren geht. Spannend, brutal und sehr düster.

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © Tiberius Film