American Mary - DVD

DVD Start: 28.03.2013
FSK: ab 18 - Laufzeit: 98 min

American Mary DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Die junge Medizinstudentin Mary (Katharine Isabelle, „30 days of night“) hat Probleme, ihr Studium zu finanzieren. Und damit nicht genug, legen ihre scheinbar vorbildlichen Professoren ihr mehr als nur einen Stein in den Weg. Ein nächtliches „Bewerbungsgespräch“ in einem Stripclub bringt zwar nicht den erhofften Strip-Job, aber es ergibt sich eine neue Möglichkeit, an Geld zu kommen. Mary entdeckt die blutige Welt der Untergrund-Operationen und eine etwas andere Karriere voll extravaganter Patienten beginnt.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universal Pictures
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch, Englisch
Bildformat: 16:9 / 2,40:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Behind the Scenes
- An American Mary in London

DVD und Blu-ray | American Mary

DVD
American Mary American Mary
DVD Start:
28.03.2013
FSK: 18 - Laufzeit: 98 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
American Mary American Mary
Blu-ray Start:
28.03.2013
FSK: 18 - Laufzeit: 102 min.

DVD Kritik - American Mary

DVD Wertung:
Film: | 7/10
Bild: | 10/10
Ton: | 10/10
Extras: | 2/10
Gesamt: | 7/10


“American Mary” ist nach „Dead hooker in a trunk“ (2009) der zweite Langfilm der Schwestern Jen und Sylvia Soska, und geht – so auch die Presseinformation zum Film – im wahrsten Sinne des Wortes unter die Haut. Wie bereits bei ihrem ersten Spielfilm haben die Schwestern auch für „American Mary“ das Drehbuch geschrieben. In diesem muss die an chronischem Geldmangel leidende Medizinstudentin Mary (Katharine Isabelle – Ginger aus „Ginger Snaps“) unbedingt schnell an Geld kommen. Als nichts mehr hilft, bewirbt sie sich in einem Stripclub – und wir genommen. Jedoch nicht als Tänzerin, sondern als „Chirurgin“. Fortan erfüllt sie im Untergrund bizarre Operationswünsche – gespaltene Zungen sind hier noch das Harmloseste.

„American Mary“ grenzt sich von anderen Filmen des Genres dadurch ab, dass er sich die Szene der Body-Modification als Thema genommen hat. Hierzu gehört z. B. alles von Tätowierungen und Piercings über Schmuck- bzw. Ziernarben zu Implantaten. Jedoch findet Mary Piercings zu „lasch“ und schmeißt einen Jungen, der sich eines wünscht mit den Worten, er wäre eine Lusche, wieder aus ihrer Privatklinik. Nein, in „American Mary“ geht es weit tiefer unter die Haut. Abgetrennte Gliedmaßen, Höcker unter der Haut und Frauen, die sich ihre äußeren Geschlechtsteile abtrennen bzw. zunähen lassen, um wie eine Puppe auszusehen bestimmen das Bild. In der Mitte von allen ist Mary, die sich durch ihre Kunstfertigkeit (ihr „Übungsobjekt“ ist davon wenig begeistert) schnell einen Namen in der Szene macht. Laut den Regisseurinnen, die ebenfalls einen fulminanten Auftritt im Film haben, sind viele reale Leute der Szene im Film zu finden. Wahrscheinlich sind das die Menschen, die vor Marys Kamera posieren – eindrucksvoll, aber auch ein wenig erschreckend. Bei solch einem Thema ist es nur zu verständlich, dass das Regie-Duo mit den Klischees spielt. Hier werden Menschen, zu denen wir im Allgemeinen großes Vertrauen haben – Ärzte, Lehrer – im Laufe des Filmes immer weniger nett. Stellvertretend dafür ein Ausruf eines Chirurgen: „Kommen Sie mit zur Visite – Mösen und Möpse“. Im Gegenzug dazu sind die Menschen, die wir gerne ein wenig misstrauisch beäugen – Männer in Sexclubs, Türsteher – immer sympathischer. Hier wird einander geholfen, vielleicht nicht immer so, wie es das Gesetz erlaubt, trotzdem steht jeder für den anderen ein. Eine Sache, die mir an „American Mary“ sehr gut gefallen hat. Insgesamt ist der Horrorfilm anders als seine Genre-Kollegen und definitiv einen Blick wert.

Die Menüführung ist etwas gewöhnungsbedürftig, besteht sie doch nur aus Symbolen und nicht aus Begriffen. Ich mag’s lieber, wenn ich lesen kann, was ich anklicke, aber das ist ja Geschmackssache. Unter dem Menüpunkt „Extras“ findet sich ein Blick hinter die Kulissen, der genau so schräg ist, wie der Film selbst und den man, aus Spoiler-Gründen, auch erst nach dem Hauptfilm ansehen sollte. Außerdem gibt es ein Video über die Filmpremiere beim Fright Fest. Das Bonusmaterial hat eine ungefähre Länge von einer halben Stunde. Bild und Ton sind sehr gut. Das Bild passt mit seinen eher dunklen Farben sehr gut zum Horrorthema.

Mein Fazit: Ein Horrorfilm, der sich dem Thema der Body-Modification angenommen hat und damit aus der Masse heraussticht. Spannend inszeniert und irgendwie anders – sehenswert!

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by Gesa-Marie Pludra
Bilder © Universal Pictures