Alien: Covenant - DVD

DVD Start: 21.09.2017
FSK: ab 16 - Laufzeit: 117 min

Alien: Covenant DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Die Crew des Kolonieschiffs Covenant entdeckt auf ihrer Reise etwas, das sie für ein unerforschtes und scheinbar völlig unberührtes Paradies hält. In Wirklichkeit handelt es sich dabei um eine dunkle und gefährliche Welt, deren einziger Bewohner der Androide David ist, der letzte Überlebende der gescheiterten Prometheus-Expedition.

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: 20th Century Fox
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Französisch (Dolby Digital 5.1)
Türkisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch, Englisch, Französisch
Bildformat: 16:9 / 2,40:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Entfallene und erweiterte Szenen
Phobos
Audiokommentar von Ridley Scott

DVD und Blu-ray | Alien: Covenant

DVD
Alien: Covenant Alien: Covenant
DVD Start:
21.09.2017
FSK: 16 - Laufzeit: 117 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
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DVD Kritik - Alien: Covenant

DVD Wertung:
Film: | 5/10
Bild: | 8/10
Ton: | 8/10
Extras: | 4/10
Gesamt: | 6/10


Nach einem Zwischenfall auf dem Kolonieschiff Convenant erwacht die Crew des Schiffes. Kurz nach diesem Zwischenfall entdecken sie einen ihnen unbekannten Planeten, welcher die perfekten Lebensbedingungen für die Siedler zu bieten scheint. Schnell fassen sie den Entschluss, sich diesen Planeten anzuschauen. Als sie ankommen, scheint der Planet vollkommen verlassen zu sein. Keine Tiere, nur eine üppige Vegetation. Doch so allein sind sie nicht, wie sie denken.

Katherine Waterston ist Daniels
Katherine Waterston ist Daniels © 2017 Twentieth Century Fox Home Entertainment
ALIEN: CONVENANT merkt man in so ziemlich jeder Minute, dass Ridley Scott mehr an den Fans denn an seiner eigenen Vision für das ALIEN-Franchise orientiert hat. Ganz unschuldig scheint vor allem die öffentlich gewordenen Pläne von Neill Blomkamp zu einem potenziellen ALIEN 5, welcher die Fans in Aufruhr gebracht hat. Schnell wurde aus einer Fortsetzung zu PROMETHEUS ein Hybrid zwischen PROMETHEUS und ALIEN. Und das merkt man schmerzlich in jeder Minute des Films, denn er weiß nicht so recht, was er denn wirklich sein möchte.

Das heißt nicht, dass es sich bei ALIEN: CONVENANT um einen schlechten Film handelt. Nur ist die eine oder andere Entscheidung, was die Story des Films angeht, durchaus kontrovers zu betrachten. Auf der einen Seite versteht der Film eine intensive Spannung zu erzeugen, in dem er die Verzweiflung der Figuren gekonnt auf die Mattscheibe transportiert. Das geschieht in gekonnter ALIEN-Manier. Auf der anderen Seite geht der Film schändlich mit dem Vermächtnis des Vorgängerfilms um. Er verneint ihn zwar nicht – er missachtet ihn nicht einmal –, aber er würgt ihn harsch ab. Wirklich schade für alle, die Prometheus durchaus etwas abgewinnen konnten.

Androide David (Michael Fassbender)
Androide David (Michael Fassbender) © 2017 Twentieth Century Fox Home Entertainment
Wenn man sich diesen Umstand betrachtet, so kommt man nicht unbedingt umher zu denken, dass diese Entscheidung aus dem Hype um Blompkamps Idee getroffen wurde, um die Fans mit diesem „Kompromiss“ zu beschwichtigen. Zu schnell und zu gewollt kommt hier die Wendung zu den Aliens wie wir sie kennen. Das ist wirklich schade, da das Ende von PROMETHEUS einen durchaus spannenden Exkurs im ALIEN-Franchise versprochen hat. Zu viele Fragen sind im Vorgänger offengeblieben, die hier nun nicht wirklich beantwortet wurden. Hier wurde ein wirklich enormes Potenzial verschwendet, welches möglicherweise jeden Kritiker von PROMETHEUS im Nachhinein hätte verstummen lassen können. Wer also die eine oder andere Auflösung etwaiger offengebliebener Fragen gehofft hat, wird hier nur bedingt auf seine Kosten kommen.

Doch wie gesagt: Der Film hat auch seine guten Seiten. Eine davon ist – neben der gekonnten Inszenierung von in Panik agierender Akteure – Michael Fassbender. Seine Performance als Androide Walther bzw. David ist packend. Die ganze Zeit weiß man nicht, woran man an dem einen oder anderen wirklich ist. Zu agieren wie ein Roboter muss gekonnt sein. Hut ab für Herrn Fassbender. Darüber hinaus bleiben jedoch alle Figuren relativ blass. Nie gelingt es wirklich, für eine der Figuren eine tiefe Sympathie zu entwickeln. Zu formelhaft wird das Geschehen abgespult. So gelingt es auch Katherine Waterston leider nicht die offensichtlich gewünschte Ripley-Nachfolge. Dafür bleibt der Figur einfach zu wenig Screentime. Ein weiterer Pluspunkt sind hier die Kulissen. Diese sind sauber ausgearbeitet und suggerieren eine Geschichte hinter den Schauplätzen, von der man gerne mehr erfahren hätte.

Neomorph
Neomorph © 2017 Twentieth Century Fox Home Entertainment
Das Bild und der Ton der DVD bieten ein ordentliches Niveau. Doch in Bezug au die Extras lässt sich das nicht unbedingt sagen. Wer mehr von den Hintergründen der Produktion erfahren möchte, der sollte, wen möglich zu Blu-ray greifen, denn hier finden sich lediglich ein Audiokommentar von Ridley Scott, Phobos und erweiterte sowie entfallene Szenen.


Fazit:
Mit ALIEN: CONVENANT hat Ridley Scott dem ALIEN-Franchise keinen wirklichen Gefallen getan. Zu viel Potenzial wurde verschwendet, zu formelhaft ist das Ganze. Zwar versagt der Film nicht auf ganzer Linie, doch schwingt ständig der Gedanke „Was hätte der Film alles sein können?“ mit. Obwohl es sich hier um eine Fortsetzung handelt, fühlt sich der Film eher wie ein Rückschritt an. Schade. Bleibt nur zu hoffen, dass wenn es denn zu einer Fortführung dieser Prequeltrilogie kommen sollte, der gute Herr Scott doch noch die Kurve bekommt. Wir würden es uns wünschen.

by Martin Fischer
Bilder © 20th Century Fox