Alice im Wunderland (Special Edition) - DVD

DVD Start: 10.03.2011
FSK: ab 0 - Laufzeit: 75 min

Alice im Wunderland (Special Edition) DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Als Alice eines schönen Tages einem sprechenden weißen Kaninchen mit einer großen Uhr folgt, landet sie prompt in einer außergewöhnlichen Welt, dem Wunderland. Auf ihrer Reise durch diese fröhlichbunte, aber auch sehr eigenartige Welt, begegnet sie einer gestiefelten Raupe, einem verrückten Hutmacher und ist zu Gast bei einer Nichtgeburtstagsparty. Einer zwielichtigen Tigerkatze hat es das Mädchen schließlich zu verdanken, dass es den Zorn der Herzkönigin auf sich zieht. So etwas kann eigentlich nur im Traum passieren...

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Walt Disney Studios Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Englisch, Deutsch, Russisch, Spanisch, Estisch, Litauisch, Lettisch, Bulgarisch, Arabisch
Bildformat: 1,33:1 (4:3 Vollbild)
Bonusmaterial:
• Wie Alice auf die Leinwand kam
• Neu entdecktes Lied der Tigerkatze „I'm Odd"
• Micky Maus Kurzfilm: „Micky im Traumland"
• Neue zusätzliche Szene: „Ein Maul stopfen"

Video on demand - Alice im Wunderland

DVD und Blu-ray | Alice im Wunderland (Special Edition)

DVD
Alice im Wunderland (Special Edition) Alice im Wunderland (Special Edition)
DVD Start:
10.03.2011
FSK: 0 - Laufzeit: 75 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Alice im Wunderland (Special Edition) Alice im Wunderland (Special Edition)
Blu-ray Start:
10.03.2011
FSK: 0 - Laufzeit: 75 min.

DVD Kritik - Alice im Wunderland (Special Edition)

DVD Wertung:
Film: | 9/10
Bild: | 9/10
Ton: | 9/10
Extras: | 7/10
Gesamt: | 9/10


Alice ist nicht gewillt dem Geschichtsunterricht ihrer Schwester zu folgen. Da kommt ihr ein sprechendes Kaninchen im Anzug, das permanent auf die Taschenuhr schaut, gerade recht. Alice folgt dem Kaninchen in seinen Bau und fällt in ein tiefes Loch. Am Ende plumpst sie in einen leeren Raum mit einer Tür. Diese öffnet sie und entdeckt dahinter eine weitere. Nach mehren Türen beschwert sich ein sprechende Türgriff über ihren resoluten Griff. Er kann ihr hinter der Tür das weiße Kaninchen zeigen, sie aber wegen ihrer Größe nicht in das Wunderland lassen. Als plötzlich ein Tisch aus dem Nichts erscheint, findet Alice darauf eine Flasche mit einer Flüssigkeit, die sie kleiner werden lässt. Nun hat sie zwar die passende Größe, aber der Schlüssel für die Tür liegt noch auf den Tisch. Um wieder an ihn heranzukommen, muss sie durch Hilfe eines Kekses wachsen. Doch sie isst zu viel und wird riesig groß. In Tränen aufgelöst kann sie sich gerade noch mit den Trank erneut verkleinern, um mit all ihren Tränen ins Wunderland geschwemmt zu werden.
Im Wunderland schwimmt sie in einer Flasche hinter einem Dodo hinterher, mit dem sie sich bald auf einer Friedenskonferenz mit anderen Vögeln und Tieren wiederfindet. Sie kann dieser entfliehen und dem weißen Kaninchen in den Wald folgen, wo sie auf die merkwürdigen Zwillinge trifft. Diese erzählen ihr die Geschichte vom „Walross und dem Zimmermann“, die es durch eine List schaffen, leichtgläubige Austern in ihr Haus zu locken, um diese zu verspeisen. Während der zweiten Geschichte schleicht sich Alice tiefer in den Wald. Nach einer Weile stößt sie auf das Haus des weißen Kaninchens, das sie bittet bei der Suche nach den Galoschen zu helfen. Bei der Suche findet sie ein Kästchen mit Plätzchen, von denen sie eins isst. Sofort beginnt sie zu wachsen, bis sie das komplette Haus einnimmt. Das Kaninchen sowie der Dodo, der zusammen mit einer Eidechse zu Hilfe eilt, sind verzweifelt. Durch eine Möhre kann Alice wieder schrumpfen.
Nachdem sie von Rosen, Tulpen und Nelken als Unkraut beschimpft und verscheucht wird, entdeckt sie eine eitle Raupe, die ihr auch nicht sagen kann, wo das Kaninchen geblieben ist oder wie sie ihren Weg nach Hause finden kann. Erst die lila Grinsekatze gibt ihr den Rat zur Herzkönigin zu gehen und nach den richtigen Weg zu fragen. Auf den Weg zum Schloss begegnet sie dem verrückten Hutmacher und den Märzhasen, die ihren „Nichtgeburtstag“ feiern. Alice fühlt sich in ihrer Gegenwart nicht wohl und verlässt sie nach kurzer Zeit wieder.
Endlich bei der Herzkönigin angekommen, muss sie mit den Spielkarten die Rosen rot streichen, um die bösartige Frau zu besänftigen. Erst nach einem Polospiel, will die Königin ihr den richtigen Weg zeigen. Doch Alice spielt besser als sie und landet vor Gericht. Ihr droht die Köpfung und die Spielkarten stürzen sich auf sie. Im Schnelldurchlauf gelangt sie wieder zurück zum sprechenden Türknauf, der ihr zeigt das all dies nur ein Traum ist. Erschrocken wacht Alice aus ihrem Albtraum auf und findet sich in ihrer eigenen Welt fern des Wunderlands wieder.

1951 verfilmte Disney die bekannte Geschichte von Lewis Carroll. In einer sehr bunten Welt tummeln sich zahlreiche durchgedrehte und phantastische Wesen, die alle eine Leidenschaft fürs Singen zu haben scheinen. Die Lieder sind melodisch und vom Text inhaltlich aufeinander abgestimmt und immer harmonisch in die Szenen integriert. Die Animation ist stimmig, aber aus heutiger Sicht der Technik sehr einfach gemacht. Ob dies der Grund war, warum der 13. abendfüllende Disneyfilm weniger erfolgreich war als seine Vor- und Nachgänger sei dahingestellt.

Der Film ist und bleibt ein Klassiker aus dem Hause Disney. Und in der neuesten DVD-Ausgabe wurden dem Film noch Specials hinzugefügt. Die Grinsekatze singt ihr Liedchen, die Idee zum Film wird erläutert und durch unbekannte Szenen, die es nicht in den Film schafften, ergänzt. Die dazu gezeigten Bilder aus dem Jahre 1939 sind zwar recht interessant zu betrachten, aber auch nicht sonderlich spektakulär, da sie aus der heutigen Sicht nichts mehr mit der Filmhandlung zu tun haben.
Interessanter ist dann der weniger bekannte Kurzfilm „Micky Mouse im Traumland“, der nach einer ähnlichen Handlung, wie Alice, konzipiert ist.

Auch wenn die DVD durch die Specials, die die Produktionsgeschichte erleuchten, aufgewertet wird, so ändert sich doch nichts am Film selbst. Alice im Wunderland bleibt der gleiche Film, wie er schon seit 1951 mehrfach auf DVD´s veröffentlicht wurde. Für die Disney- Liebhaber der alten Klassiker eine lohnenswerte Anschaffung, wenn der Film nicht schon in einer anderen DVD-Variante im Regal steht.


by Sandy Kolbuch
Bilder © Walt Disney Studios Home Entertainment




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