Alex Cross - DVD

DVD Start: 26.02.2013
FSK: ab 16 - Laufzeit: 90 min

Alex Cross DVD Cover -> zur DVD Kritik

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Inhalt

Die Mordermittler der Detroit Police trauen ihren Augen kaum. Drei tote Leibwächter und eine zu Tode gefolterte Konzern-Managerin - und alle Spuren sagen, dass ein einzelner Mann für dieses Blutbad verantwortlich ist.
„Picasso“, wie der Killer wegen der am Tatort hinterlassenen Zeichnung bald genannt wird, ist ein kranker, sadistischer Soziopath. Und er hat einen Auftraggeber und ein Ziel, das er mit diesem ersten Mord noch nicht erreicht hat.
Polizeipsychologe Detective Alex Cross und seine Leute hängen sich wie Bluthunde an die Spur des Killers. Doch dann macht Cross einen falschen Zug und rückt sich damit selbst ins Visier des Irren. Ein Fehler, den er für den Rest seines Lebens bitter bereuen wird.

Wer sich an den bedächtigen Polizeipsychologen mit dem messerscharfen Verstand aus Im Netz der Spinne und … denn zum Küssen sind sie da erinnert, wird erfreut feststellen, dass dieser jüngere Alex Cross auch ein wendiger Actionheld ist. Der bekannte Ermittler aus der Bestseller-Schmiede von Erfolgsautor James Patterson bringt seine Täter nicht nur mit Hilfe seines genialen Gehirns zur Strecke. Im Ernstfall hat er auch einen harten Schlag!

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Ascot Elite Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Deutsch (DTS)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
- Trailer
- Interviews

DVD und Blu-ray | Alex Cross

DVD
Alex Cross Alex Cross
DVD Start:
26.02.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 90 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Alex Cross Alex Cross
Blu-ray Start:
26.02.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 90 min.

DVD Kritik - Alex Cross

DVD Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 8/10
Ton: | 8/10
Extras: | 2/10
Gesamt: | 6/10


Alex Cross ist an sich kein Unbekannter mehr. Krimifans kennen die Figur des bedächtigen Polizeipsychologen aus den Romanen von James Patterson und auch Filmfreunde konnten Morgan Freeman schon in dieser Rolle in den Filmen „Im Netz der Spinne“ und „…denn zum Küssen sind sie da“ bewundern. Mit Verstand und Einfühlungsvermögen löste er knifflige Fälle. Somit wird mancher Fan der Romane und Filme erstaunt sein, dass hier die Action alles andere als zu kurz kommt und der Ermittler sehr schlagkräftig ist. „Alex Cross“ beleuchtet nämlich nun den Anfang der Karriere. Cross ist bereits ein erfolgreicher Detective, der sich nun beim FBI bewirbt. Es ist also eine Art Prequel, um das es sich hier handelt. Einer der größten Stärken des Filmes besteht darin, dass der junge Held fatale Fehler begeht. Diese liegen weniger in seinen Handlungen, sondern vielmehr in seinem Charakter begründet: aus Arroganz und fachlicher Selbstgefälligkeit begeht er einen Fehler, indem er den psychopathischen Attentäter sträflich unterschätzt. Daran wird Cross den Rest seines Lebens leiden. Dummerweise wird das psychologisch nicht sonderlich ausgearbeitet. Stattdessen wird vielmehr in der zweiten Hälfte ein genretypischer Rachethriller abgespielt. Auch der Verlust eines weiteren Charakters kommt später kaum noch zur Sprache und die Reaktionen auf dessen Tod werden sträflich vernachlässigt. Dieser Zwiespalt der Figur zwischen Schuld und Aktionismus wird leider nie sonderlich deutlich, was auch daran liegt, dass Tyler Perry bei weitem nicht so ein guter Darsteller ist wie Morgan Freeman. Man wird eh den Eindruck einer Fehlbesetzung nicht ganz los, denn auch für die Actionszenen hätte man einen fitteren und schlankeren Mann finden können. Irgendwie hätte man gerne Idris Elba („Thor“, „Luther“) in der Rolle gesehen. Gut, der Film ist actionreich und spannend, aber der Regisseur Rob Cohen hatte die Story eindeutig nicht im Griff und hangelt sich über die großen Löcher mühsam hinweg. Leider betreffen die Löcher auch schon die psychologischen und emotionalen Auswirkungen auf die Hauptcharaktere, die bestenfalls schematisch dargestellt werden. So ist auch das Ende sehr unglaubwürdig und man hat den Eindruck, dass die Cops auf der Jagd nach dem Killer komplett vergessen haben, nach dem Auftraggeber zu fahnden. So wirkt das Ende nur angeklatscht und ist alles andere als befriedigend. Zudem ist der Schurke nicht wirklich überraschend. Überraschend ist aber Matthew Fox, der hier ganz gegen sein Image wie in den TV-Serien „Lost“ oder „Haunted“ besetzt ist und komplett überzeugen kann. Seine Performance als Killer ist beängstigend gut. Jean Reno als kleine Veredelung ist immer ein Genuss, aber alles zusammen ergibt bestenfalls eine solide Unterhaltung, die man wohl schon bald nach dem Ansehen vergessen haben wird.

Der Ton und das Bild sind gut, die Extras leider nicht. Neben Trailern gibt es nur noch ein Gespräch zwischen dem Hauptdarsteller Tyler Perry und dem Autor der Romanvorlage, James Patterson. Leider ist dieses Gespräch nicht nur äußerst kurz, sondern zudem reine Werbung und hat so gut wie überhaupt keinen Informationsgehalt.

Ein solider Actionthriller, der so manche Storylücken hat, aber spannend ist und zu unterhalten weiß. Ist Tyler Perry in der Hauptrolle zwar nicht sonderlich überzeugend, kann Matthew Fox hingegen eine beeindruckende Leistung abliefern.

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by Jons Marek Schiemann
Bilder © Ascot Elite Home Entertainment