Agora - Die Säulen des Himmels - DVD

DVD Start: 02.09.2010
FSK: ab 12 - Laufzeit: 122 min

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Inhalt

Alexandria, im Jahr 391 nach Christus. An der neuplatonischen Schule lehrt die ebenso schöne wie kluge Philosophentocher Hypatia (Rachel Weisz) Mathematik und Astrologie. Bei ihren Schülern ist die selbstbewusste Wissenschaftlerin sehr beliebt, ihre männlichen Kollegen aber beobachten sie mit Argwohn. Nicht nur weil sie eine Frau ist, sondern auch weil sie äußerst moderne Thesen vertritt. Mit wachsender Leidenschaft widmet sich Hypatia den elementaren Fragen des Sonnensystems - und das lange vor Kopernikus und Gallieo! Mit ihren Erkenntnissen erntet sie jedoch nicht nur Respekt und Anerkennung, sondern zieht den Groll der erstarkenden Christen auf sich. Als es in der altägyptischen Weltstadt zwischen Heiden und Christentum zum Glaubenskrieg kommt, gerät Hypatia zwischen die Fronten. Statt sich in die schützenden Arme der Liebe zu retten, stürzt sie sich in ihren ganz persönlichen Glaubenskrieg und kämpft für das einzig gültige Prinzip ihrer Lehre: das Ideal der Wahrheit!

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DVD Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universal Pictures
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 / 2,35:1 Anamorph Widescreen
Bonusmaterial:
Audiokommentar (Spanisch) mit Regisseur Alejandro Amenábar
- Making Of
- Unveröffentlichte Szenen
- B-Roll

DVD und Blu-ray | Agora - Die Säulen des Himmels

DVD
Agora - Die Säulen des Himmels Agora - Die Säulen des Himmels
DVD Start:
02.09.2010
FSK: 12 - Laufzeit: 122 min.

zur DVD Kritik
Blu-ray
Agora - Die Säulen des Himmels Agora - Die Säulen des Himmels
Blu-ray Start:
02.09.2010
FSK: 12

DVD Kritik - Agora - Die Säulen des Himmels

DVD Wertung:
Film: | 4/10
Bild: | 7/10
Ton: | 7/10
Extras: | 8/10
Gesamt: | 5/10


Ich bin überrascht, dass Alejandro Amenabar so einen nichtssagenden langatmigen Film gemacht hat. Als ich den Trailer im Kino sah, war ich schon nicht voller Euphorie, dass dies ein guter Film sein könnte. Man kennt das sicherlich, ab und zu sieht man einen Trailer und weiß genau, dass man das bekommt, was man sich vorstellt. Und dieser Film gehört in die Kategorie Enttäuschung. Nun zur Story:

Hypatia (Rachel Weisz) ist eine Philosophin und lehrt in der Bibliothek in Alexandria, dort versucht sie ihren Schülern, die zum Teil aus Juden und Christen bestehen, die Gleichheit nahezubringen. Doch an diesem Brennpunkt, kurz vor dem Fall der alten Götter, gerät sie mit ihrem Nichtglauben zwischen die Fronten. Zusätzlich versucht sie ihren Wissensdurst voranzutreiben und endlich eine Lösung zu finden, ob sich die Sonne um die Erde oder die Erde sich um die Sonne dreht. Sie ist der Lösung nahe.

Zum Schauspiel..., ich habe in den letzten zehn Jahren selten einen Film mit Rachel Weisz gesehen, in dem sie nicht punkten konnte, durch Charme, der Rolle selbst und wie sie diese verkörperte, ihrem Niedlichkeitsfaktor oder hin und wieder in der biestigen Variante. In diesem Film jedoch flog sie auf Autopilot und der Regisseur ließ es zu. Alejandro Ambenabar (The Others) hatte mit “Open your Eyes” einen intelligenten Klassiker der Neuzeit geschaffen, dieser wurde natürlich von Hollywood remaked mit Tom Cruise unter dem Namen „Vanilla Sky“. Als Cineast dürfte es keine zwei Meinungen darüber geben, welche der Bessere ist. Mit „The Others“ schaffte er es noch einmal zu fesseln obwohl dieser Film immer das Pech haben wird, nach „Sixth Sense“ entstanden zu sein und „Das Meer in Mir“ ist ein Meisterwerk! Nun zu Agora, irgendwie kann ich mich nicht daran gewöhnen, dass dieser TV-Event-RTL-ähnliche Streifen wirklich von Amenabar sein soll. Der Film hat weder Spannung, Drama oder gar eine Botschaft. Dieses Werk plätschert zwischen Glauben und Nichtglauben, von Protagonisten zu Antagonisten und weiss dabei in keinster Weise zu gefallen. Der Score des Films sprich die musikalische Untermalung, verführte einen mit Klängen eines großen Filmes und hielt niemals das was es scheinbar versprach. So ähnlich endet auch der Film. Man erwartet jederzeit, dass etwas spektakuläres passieren könnte aber am Ende war man enttäuscht. Der Handlungsstrang des Sklaven (Max Minghella, der Sohn von Anthony Minghella) von Hypatia war nicht ausreichend erklärt, zwar ist es nachvollziehbar, dass seine Obsession ihn Dinge tun ließ doch zum Finale hin wissen wir nicht, was mit ihm passiert. Es gab ein paar nette Kameraeinfälle, die uns aus dieser Epoche ins Universum fliegen ließen, jedoch wirkte es hin und wieder wie eine Spacenight auf Bayern 3, aus den Neunzigern. Die Kulissen für einen Film der im römischen Zeitalter spielen soll, waren ausreichend und nicht ganz so billig wie in RTL- oder SAT 1 Sandalen-Streifen. Die spanische Produktion war für 13 Goya-Awards nominiert für mich aber unverständlicherweise, der Goya ist in Spanien so etwas wie der Oscar für die Amerikaner. Die Extras lassen sich durchaus sehen, besonders gefallen hat mir das Making Off und die unveröffentlichten Szenen. Der Sound und das Bild sind in Ordnung aber von den Socken haut mich von dieser DVD insgesamt nichts.

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by Marc Engel
Bilder © Universal Pictures